BÜCHERBÖRSE

Wie man die Post-Erasmus Depression überwindet

Die Rückkehr fällt oft schwer (c) Amio Cajander/flickr.com
Die Rückkehr fällt oft schwer

Gerade hat man sich an das Leben zwischen Party machen, reisen und neuen Leuten kennenlernen gewöhnt und wird beim Versuch in der Landessprache zu reden nicht mehr schief angeschaut, heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Zurück in der strandlosen Heimatstadt, an der grauen Heimuniversität mit den ewig selben Leuten kann man schon mal in die Post-Erasmus Depression verfallen.

Folgende Tipps erleichtern euch den Wiedereinstieg in das Leben nach Erasmus.

- ESN (Erasmus Student Network) wird man eventuell schon von dem eigenen Auslandsaufenthalt kennen. Die non-profit Organisation versüßt Erasmus Studenten mit diversen Festivitäten und Reisen das Leben und steht den Neuankömmlingen mit Rat und Tat beiseite. Eine freiwillige Mitarbeit bringt definitiv internationales Flair. Wer nicht sofort mitarbeiten möchte kann als Buddy einen Erasmusstudenten betreuen und ihm alle wichtigen Fragen rund um das Studieren und die Stadt beantworten.

- Um seine gerade erworbenen Sprachkenntnisse nicht einrosten zu lassen bietet sich die Möglichkeit eines Tandems, bei dem man sich mit einem Muttersprachler auf seiner Sprache im Gegenzug zu seiner eigenen Sprache austauscht. Auf Facebook finden sich zu diesem Zweck einige nützliche Gruppen aber auch über das Sprachenzentrum der Universität Wien findet man Sprachtauschwillige.

- Wenn der Gusto auf Paella, Crêpes und Co einfach nicht mehr vergeht, wird es Zeit sich nach entsprechenden authentischen Lokalitäten in Wien umzuschauen, wo man wenigstens für ein paar Stunden wieder zurück ist.

- Auf Erasmus hast du mit diesen Leuten jede freie Minute verbracht nun seid ihr alle über ganz Europa verstreut. Eine gute Gelegenheit um endlich ein Interrailticket zu kaufen und sie alle zu besuchen. Vielleicht trefft ihr euch ja auch alle in der Mitte und lasst zusammen alte Erasmus Zeiten wieder aufleben.

- Natürlich ist man auf seinem Auslandssemester um einiges trinkfester geworden, doch vor allem hat man gelernt sich Situationen anzupassen und hat sich eine gewisse Spontaneität und Offenheit angeeignet. Diese Eigenschaften sollte man auf keinen Fall verlieren und auch wenn die Heimat im Moment noch so grau erscheint sollte man immer offen und neugierig für Neues sein.

 

Marie Salzmann

Marie Salzmann | Redakteurin

marie.salzmann (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2012

 

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