BÜCHERBÖRSE

ÖH-Wahl: RFS im Gespräch

Felix Mayrbäurl (c) Tamara Krivokapic
Felix Mayrbäurl

Felix Mayrbäurl ist der bundesweite Spitzenkandidat für den RFS – Ring Freiheitlicher Studenten.

Was studierst du, wo, seit wann und warum?
Ich studiere seit 2012 Wirtschaftsingenieurswesen-Maschinenbau an der TU Wien. Ich bin sehr Technik-affin und habe meine Matura an der HTL Steyr absolviert. Ganz besonders an meinem Studium begeistert mich das Schnittstellenwissen zwischen Technik und Wirtschaft.

Wie finanzierst du dein Studium?
Ich lebe sparsam, beziehe Familienbeihilfe und arbeite meist in den Ferien. Meine Eltern
unterstützen mich, wo sie nur können.

Was war die letzte Prüfung, bei der du durchgefallen bist?
Regelungstechnik

Die Hauptaufgabe der ÖH ist…
….den Studenten in allen Lebenslagen, die das Studentenleben mit sich bringt, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, mögliche Barrieren aus dem Weg zu räumen und den Studienalltag zu erleichtern. Die momentane ÖH-Führung ist davon meilenweit entfernt. Linke Gesellschaftspolitik zu betreiben gehört sicher nicht dazu.

Warum engagierst du dich gerade bei der ÖH?
Die großen ÖH-Skandale der letzten Jahre (Cafe Rosa, Facultas-Verlag, ect.) haben mich zu tiefst erschüttert. Die momentanen Vorsitzenden gehen verschwenderisch mit Studentengeldern um, außerdem sind die bürokratischen Aufwände der ÖH astronomisch. Statt sich um die Interessen der Studenten zu kümmern, betreiben VSStÖ/Gras und Genossen eine linkslinke Klientelpolitik. Für den normalen, leistungsorientierten Studenten bleibt wenig übrig. Welches Interesse an der momentanen ÖH besteht, sieht man alleine an der stagnierend niedrigen Wahlbeteiligung bei den Hochschülerschaftswahlen. Weniger als 30% der Studentenschaft nehmen überhaupt daran teil. Ich will wieder mehr Studenten für die ÖH-Politik begeistern und so diesem Demokratiedefizit entgegen wirken.

Warum sollte man euch wählen?
Als Ring Freiheitlicher Studenten stehen für uns die Studenten im Mittelpunkt: unsere Aufgabe ist die Vertretung und Wahrung der studentischen Interessen an den Österreichischen Hochschulen. Wir setzen uns dafür ein, dass die finanziellen Mittel der ÖH auch wirklich bei den Studenten ankommen. Leider versickert ein Großteil immer noch in undurchsichtigen Strukturen, unnötigen Abteilungen und übertriebener Bürokratie. Wir nehmen unsere Kontrollfunktion in der ÖH mit höchster Sorgfalt wahr. Aufgrund unserer Anzeige wird noch immer wegen des Verdachts der Veruntreuung von ÖH-Geldern gegen die damaligen Verantwortlichen im Fall des Cafe Rosa Skandals an der Universität Wien ermittelt.

Was sind die drei wichtigsten Punkte für dich?
- Schluss mit Gender! Gender Mainstream ist keine Wissenschaft sondern eine Ideologie. Leider bringt es Frauen rein gar nichts, wenn in wissenschaftlichen Arbeiten das Binnen-I verwendete werden muss. Das verkompliziert nur das Lesen, erhöht den Aufwand und schränkt die akademische Freiheit ein, da den Verfassern vorgeschrieben wird, wie sie ihre Gedanken zu formulieren haben.
- ÖH-Beitrag 0,00€ : Der von der ÖH gelieferte Service ist momentan keine 20€/Semester Wert.Die Mitgliedschaft sollte auf Freiwilligkeit beruhen und die Hochschülerschaft als freie Interessensvertretung unter Wahrung der studentischen Mitspracherechte in den universitären Gremien organisiert sein. In deren Rahmen allen Mitgliedern dieselben Rechte zustehen. Die ÖH erfährt dadurch eine Stärkung der durch ihren bisherigen Zwang verspielten Position als Interessensvertretung.
- Ein Ende der Möchtegern-Gesellschaftspolitik: Der RFS fordert ein Ende der ÖH-Gesellschaftspolitik. Die ÖH muss wie eine Gewerkschaft der Studierenden als Interessensvertretung agieren. Der RFS spricht sich gegen das allgemeine politische Mandat der ÖH aus und steht für Dialog mit Rektoren, Professoren und Ministerien auf gleicher Augenhöhe in Angelegenheiten der Studierenden (funktionelle Mitbestimmung). In ihrer Politik muss die ÖH die Studierenden beim Studium unterstützen, egal welche Weltanschauung der Student vertritt. Die ÖH ist natürlich auch Servicestelle der Studenten und Beratungsstelle bei Lehrbehelfen, Wohnungssuche, Stipendien und Beihilfen, sowie Vermittler zwischen Studenten und Lehrpersonal bei Erstsemestrigentutorien. Die Mittel der ÖH sind ausschließlich für studentische Zwecke zu verwenden.

Ich als Spitzenkandidat trete ein für...
…. mehr Transparenz, Solidarität und Demokratie in der ÖH.

Unser Wahlziel ist...
….. Bundesweit unseren Stimmenanteil auszubauen. Viel wichtiger ist es aber verstärkt in den Universitäts- und Studienvertretungen präsenter zu sein, um die Probleme der Studenten direkt anzugehen.

Mögliche Koalitionspartner sind...?
alle Fraktionen mit denen eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der ÖH und ihrer Mitglieder möglich ist.

 

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