BÜCHERBÖRSE

ÖH-Wahl: Die JUNOS im Gespräch

Niko Swatek (c) JUNOS
Niko Swatek

Niko Swatek ist bundesweiter Spitzenkandidat der JUNOS (Junge liberale NEOS).

Was studierst du, wo, seit wann und warum?
Ich studiere seit dem Wintersemester 2010 Master Technische Physik an der TU-Graz. Ich habe dieses Studium gewählt, da ich ein großer Fan von "The Big Bang Theory" bin und ich in meiner Schulzeit schon großes Interesse an Mathematik und Physik hatte.

Was war die letzte Prüfung bei der du durchgefallen bist?
Die erste und bis jetzt einzige Prüfung die ich bei meinem ersten Versuch nicht absolviert habe, war die mündliche Vorlesungsprüfung Quantenmechanik im Bachelor meines Studiums. Ich gehe zu Prüfungen eigentlich immer  gut vorbereitet, doch bei diesem Termin kam ich davor einfach nicht zum Lernen.

Die Hauptaufgabe der ÖH ist...?
es die Interessen der Studierenden zu vertreten. Das beginnt beim Gespräch mit bei Professoren und endet bei Verhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium. Aus meiner Sicht muss die ÖH dabei nicht nur Forderungen stellen, sondern auch konkrete Konzepte auf dem Tisch legen, wie unsere Hochschulen verbessert werden können.

Warum engagierst du dich gerade bei der ÖH?
Ich selbst bin seit meinem ersten Semester Studienvertreter, da meine lokale Studienvertretung viel Engagement zeigte und mir sehr sympathisch war. Mit dem Ziel  neue Ideen und frischen Wind in die ÖH zu bringen, wurde ich selbst Mandatar in der Universitätsvertretung und der Bundesvertretung. In beiden Gremien stand, allerdings oft die Ideologie der einzelnen Fraktionen, einer konstruktiven Vertretungsarbeit im Wege. Um das zu ändern entschied ich mich für die JUNOS bei den diesjährigen ÖH-Wahlen zu kandidieren.

Warum sollte man euch wählen?
Weil wir der ÖH einen Neustart verpassen und die Studierenden wieder in den Mittelpunkt stellen. Wir werden die Studierenden selbst über ihren ÖH-Beitrag mit entscheiden lassen und alle Finanzen der ÖH offenlegen. Wir werden uns nicht auf ideologische Grabenkämpfe einlassen die den Fokus trüben. Wir fokussieren uns auf echte Hochschulpolitik. Dazu gehört auch ein sinnvolles Finanzierungskonzept. Überfüllte Hörsäle und chaotische Uni-Bürokratie müssen endlich der Vergangenheit angehören. Dazu braucht es faire Zugangsbeschränkungen, ein reformiertes Stipendiensystem und nachgelagerte Studiengebühren. Wir wollen Eliteunis für alle und mit unserem Programm kann das auch gelingen.

Ich als Spitzenkandidat trete ein für...?
...eine offene und transparente Vertretungsarbeit. Die Studierenden haben ein Recht selbst über ihren ÖH-Beitrag zu entscheiden, sie müssen einfach und schnell die Finanzen ihrer ÖH online einsehen können. Ich möchte die ideologischen Grabenkämpfe beenden und der  Österreichischen HochschülerInnenschaft einen Neustart verpassen. Nur so kann aus ihr wieder eine starke Lobby gegenüber der Bundesregierung werden.

Unser Wahlziel ist...?
Wir JUNOS wollen nach der Wahl das Zünglein an der Waage sein. Dabei wollen wir konkret anpacken und in die Exekutive um der ÖH einen Neustart zu verpassen und in Verhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium unserer Hochschulen verbessern können.

Mögliche Koalitionspartner sind...?
Wir können uns mit allen Fraktionen eine Zusammenarbeit vorstellen die bereit sind der ÖH einen grundlegenden Neustart zu verpassen. Dabei müssen die Interessen der Studierenden im Mittelpunkt stehen, das bedeutet sie müssen mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung zwischen den Wahlen haben. Außerdem müssen endlich alle ÖH-Finanzen offengelegt werden, nur so kann die derzeitige Geldverschwendung auf allen Ebenen beendet werden. Eine Koalition mit dem RFS und den kommunistischen Splittergruppen schließen wir allerdings aus, denn eine konstruktive Arbeit für alle Studierenden trauen wir ihnen nicht zu.

 

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