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Medizinstudium – So stehen die Chancen auf einen Studienplatz

Medizinstudium – So stehen die Chancen auf einen Studienplatz Foto: (c) alvarez - istock.com

In Österreich werden die Studienplätze für ein Medizinstudium nicht nach Noten vergeben, sondern ausschließlich durch ein Testverfahren. Das hat den großen Vorteil, dass grundsätzlich jeder diesen Test bestehen kann. Wer wirklich Medizin studieren will, nimmt es auf sich, zuvor für den Text zu büffeln und kann damit seine Motivation bzw. seine Fähigkeit unter Beweis stellen. Allerdings ist auch hier der Andrang entsprechend groß, denn mit der Idee, in Österreich zu studieren, bist du natürlich nicht alleine. Nicht nur Studenten aus Österreich bewerben sich hier, auch ausländische Studenten, besonders aus Deutschland, versuchen einen Studienplatz zu erhalten. Schließlich ist die Zulassungsvoraussetzung für ein Medizinstudium bei den meisten deutschen Unis ein Abitur(Matura)-Schnitt von mindestens 1,3. Und das ist tatsächlich nicht nur in Deutschland so, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern. Wenn die Abschlussnote also nicht ganz so gut ausfällt, schwinden die Chancen auf einen Studienplatz gegen Null – und so versuchen viele angehende Studenten, den Medizinertest in Österreich zu bestehen.

Den Medizinertest bestehen – nur wie?

Das Wichtigste überhaupt ist das Bestehen der Prüfung. Und da die Konkurrenz groß ist und mitunter mehr als 10 Bewerber auf einen Studienplatz kommen, ist es umso wichtiger, dass du nicht nur gut, sondern sogar exzellent vorbereitet an den Start gehst. Überlasse dabei nichts dem Zufall! Das bedeutet nicht, dass du dich verrückt machen sollst, aber es liegt in deiner Hand, wie du beim Test abschneidest. Wichtig ist auch: Du musst den Test vor Ort dort ablegen, wo du später auch tatsächlich Medizin studieren möchtest. Da der Medizinertest in allen Städten am selben Tag stattfindet, musst du dich also schon möglichst frühzeitig entscheiden, an welche Uni du gehen möchtest.

Wie bereite ich mich am besten auf die Prüfung vor?

Du solltest auf jeden Fall rechtzeitig (also mindestens 3 Monaten vorher) die nötigen Unterlagen anfordern und dann so richtig Gas geben beim Lernen. Welches Lernmaterial relevant ist, kannst du bei der jeweiligen Universität erfragen (Innsbruck, Graz, Wien und Salzburg). Und dann kann es auch schon losgehen mit der Vorbereitung. Jeder hat seine eigene Lernmethode, wichtig ist, dass du dran bleibst und dich nicht verrückt machst. Schreibe dir wichtige Lerninhalte heraus und schreibe dir selber Stichwortlisten oder Zusammenfassungen – ganz ähnlich wie du auch sonst immer gelernt hast. Es gibt eine große Anzahl von MedAT Vorbereitungsmaterial, welches teilweise online zur Verfügung steht. Auch Bücher zur Vorbereitung gibt eine ganze Menge. Und wenn du einmal mit einer Frage gar nicht zurechtkommst, gibt es auch zahlreiche Onlineforen, in denen man sich mit anderen austauschen kann.

Medizinertest Vorbereitungskurse

Wer nicht sicher ist, die Testinhalte selbstständig erarbeiten zu können, kann sich auch bei einem Medizinertest Vorbereitungskurs anmelden. Dort wird man gezielt auf die Prüfung vorbereitet und bekommt zudem prüfungsrelevantes Übungsmaterial bereitgestellt. Mit dem Kursleiter steht ein professioneller Ansprechpartner bei Problemen oder Fragen zum Material bereit. Ein weiterer Vorteil: In der Gruppe macht das Lernen mehr Spaß und du hast jederzeit jemanden, den du mit Fragen löchern kannst.

Es gibt Kurse in unterschiedlichen Varianten: manche werden nur vor Ort angeboten, andere sind ein Mix aus vor Ort und Onlinekurs. Einen MedAT Vorbereitungskurs kann man jedoch auch komplett online belegen. Diese Variante eignet sich besonders für diejenigen, in deren Umgebung kein Kurs vor Ort angeboten wird.

Aber natürlich heißt es noch lange nicht, dass du den Test bestehen wirst, nur weil du den Vorbereitungskurs besucht hast. Den Löwenanteil musst du dir schon selbst erarbeiten. Aber das ist durchaus machbar! Und falls nicht, bist du nicht der Einzige, der es nicht auf Anhieb schafft. Immerhin kann man den MedAT beliebig oft widerholen – aber mit der richtigen Vorbereitung sollte das eigentlich gar nicht nötig sein!

 

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