BÜCHERBÖRSE

Es ist zum Schreien!

Es ist zum Schreien! (c) HANNES A. SCHWETZ - flickr

Kommentar:

Eigentlich eine Hiobsbotschaft, die uns heute aus dem Verfassungsgerichtshof erreicht hat, wonach dieser – vorläufig - Bedenken gegen die „autonome“ Vorschreibung und Einhebung von Studienbeiträgen hat. Eigentlich darf vor Freude geschrien werden. Mit der Gesamtsituation kann man dennoch unzufrieden sein.

Laut dem Verfassungsgerichtshof unterliegt die Finanzierung und Zugang zu den Regelstudien öffentlicher Universitäten „besonderer staatlicher Verantwortung“. Zudem scheint die autonome Befugnis der Universität zur Einhebung von Studienbeiträgen nicht im Einklang mit der Bundesverfassung und dem Universitätsgesetz zu stehen. Na bumm! Wiederholt sich also bald  wieder das beitragsfreie Semester, wie wir es im Sommersemester 2012 hatten? Töchterle werkt an seinem Modell der Studienplatzfinanzierung, das – mal weiter gedacht – Studiengebühren ohnehin obsolet machen wird. Also vielleicht doch taktisches Kalkül? Wie gesagt, es ist zum Schreien. Man könnte aber einfach auch fragen, warum die gesetzte Reparaturfrist bis Februar 2012 nicht wahrgenommen wurde... politische Verantwortung jetzt!

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
 

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