BÜCHERBÖRSE

2 in 1: Neubau für zwei Studiengänge

Ab dem Wintersemester 2012 werden die Studienrichtungen Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Informatik in einem gemeinsamen Gebäude untergebracht.

Mit dem Pendeln von einem Standort in die nächste Außenstelle kreuz und quer durch Wien soll jetzt Schluss sein: Bis auf die Einführungsvorlesungen, die weiterhin im Audimax abgehalten werden müssen, können (hoffentlich) alle Lehrveranstaltungen im neuen Haus durchgeführt werden. Der technische Leiter am Publizistikinstitut Dr. Manfred Bobrowsky erklärte, dass das Institut in der Schopenhauerstraße bereits bei seiner Übersiedelung 1991 zu klein war: „Der Neubau ist vor allem aufgrund der ständig wachsenden Studierendenzahlen unbedingt notwendig geworden." Ab dem Wintersemester 2012 wird das neue Gebäude in der Währingerstrasse 29 – 31 im Alsergrund den vollen Studienbetrieb aufnehmen. Laut einer Aussendung der Uni Wien ist mit  der Zusammenlegung der beiden Institute eine Kooperation in Forschung und Lehre angedacht.

Mehr Platz, mehr Raum

Für den Neubau zeichnen sich die Wiener NMPB-Architekten ZT verantwortlich. Architektonisch ist ein offenes, L-förmiges Gebäude mit acht mittelgroßen Hörsälen, zahlreichen Computerräumen, Lern- und Arbeitsplätze und einer Bibliothek geplant. Auch Räume für die studentische Nutzung sind vorgesehen. Ursprünglich war die Fertigstellung für 2010 vorgesehen. Einwendungen von Anrainern verzögerten den Spatenstich um mehr als ein Jahr; heute steht der fertige Rohbau und es wurde bereits mit der Verkleidung der Fassade begonnen.

Ein Highlight soll die rund 40qm große Medialounge am Eingangsbereich sein, die laut Bobrowsky für Ausstellungen und Vorträge genutzt werden wird. Deren transparente Glasfassade soll die Universität symbolisch nach außen öffnen und alle vorbeiziehenden Passanten zur Partizipation einladen.

Hardfacts
Errichtungskosten (netto) 25 Mio. Euro
Nettogrundfläche 11.000 Quadratmeter für Lehr- und Forschungsbetrieb

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
 

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