BÜCHERBÖRSE

Jobsuche für TechnikerInnen

© iStock – zoranm

Für die Jobsuche von Techniker/innen sind Stellenanzeigen nur eine Variante – viele lernen ihren Arbeitgeber schon vor dem Abschluss kennen.

Spätestens im Jahr vor dem Abschluss geht die Suche nach dem Traumjob in die heiße Phase. Zunächst geht es darum, die eigenen Karriereziele so exakt wie möglich zu definieren. Für die Stellensuche selbst gibt es unterschiedliche Wege: 

– Stellenanzeigen und die Recherche auf den Karriereseiten der Unternehmen sind die klassische Variante. Die meisten Unternehmen schreiben ihre offenen Stellen in Print- und Online-Medien sowie auf ihren eigenen Karriereseiten aus.

– Praktika und Werkstudentenjobs sind oft ein gutes Sprungbrett für den Einstieg.

– Vor allem für den Berufsstart nach dem Master kann aufgrund bestehender Industriekooperationen die Wahl der richtigen Hochschule ausschlaggebend sein. Hierdurch steigen sowohl die Chancen für einen qualifizierten Werkstudentenjob als auch für eine Abschlussarbeit im Unternehmen – ein Angebot für die Übernahme ist hier oft inklusive.

– Karrieremessen wie der TUday oder die Career Calling bieten gute Möglichkeiten, verschiedene Branchen und Arbeitgeber kennenzulernen. Potentielle Bewerber verfügen bereits über erste Kontakte im Unternehmen. Das gegenseitige Kennenlernen erfolgt in einem im Vergleich zu einem offiziellen Bewerbungsgespräch deutlich informelleren Rahmen. 

Unser Tipp für die Recherche

Spannende Karrierechancen für Techniker/innen bieten nicht nur Großkonzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen an. Besonders interessant für Ingenieure und IT-Experten sind die oft äußerst innovativen „Hidden Champions“, die Welt- oder Europamarktführer in Nischenmärkten sind. 

Jobeinstieg als Trainee?

Traineeprogramme waren lange Hochschulabsolventen mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss vorbehalten. Inzwischen bieten viele Unternehmen jedoch auch Traineestellen für Techniker/innen an. Vor dem Beginn der Bewerbungsphase sollten IT-Fachkräfte und Ingenieure daher auch entscheiden, welcher Einstieg ihren Karrierezielen optimal entspricht. 

Der Direkteinstieg stellt die Weichen für eine Fachkarriere. Ein späterer Wechsel in andere Unternehmensbereiche oder ins Management ist zwar nicht ausgeschlossen, kann jedoch mit größeren Hürden verbunden sein als für Trainees, die von vornherein als Allrounder und Nachwuchsführungskräfte ausgebildet werden. Letztere lernen verschiedene Stationen und Karrierewege im Unternehmen kennen, oft schließen die ein- bis zweijährigen Programme auch Auslandsaufenthalte ein. 

Traineeprogramme für Techniker/innen gibt es vor allem in großen Unternehmen und bei einigen Mittelständlern. Sie stehen Bachelor- und Masterabsolventen mit sehr guten Studienleistungen offen. Die Traineegehälter liegen auf dem Niveau anderer akademischer Berufsanfänger in der Branche.

Foto: © zoranm / iStock

 

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