Aussagekräftige Zitate an die richtige Stelle zu setzen – das ist ein wesentlicher Punkt beim Schreiben einer Bachelorarbeit. Sie helfen dir, einerseits die von dir aufgestellte These zu belegen. Andererseits beweisen sie deine Kenntnisse über die Aussagen anderer Wissenschaftler sowie eine fundierte Recherchearbeit bezüglich deiner Thematik. Dabei musst du klar kennzeichnen, an welcher Stelle du fremdes Gedankengut oder den Forschungsstand zitierst und an welcher Stelle du selbst sprichst und eigene Ideen formulierst. Andernfalls gelten diese Passagen als Plagiat. Diese werden in der wissenschaftlichen Arbeit von Professoren und der Hochschule streng bestraft. Mach dich deshalb bestmöglich mit allen Regeln der Zitier-Technik vertraut um folgenschwere Konsequenzen zu vermeiden.

Wer die Wahl hat die Qual: Die Wahl des richtigen Zitats

Ein Zitat gut gewähltes hat viele Vorteile. So kannst du mit ihnen einen Sachverhalt, den du beschrieben hast, belegen, Argumente absichern oder zeigen, dass es unterschiedliche Ansichten zu einem Thema gibt. Dabei ist vor allem die Wahl der Textpassage von besonderer Bedeutung und sollte den Kernaspekt gut hervorzuheben.

Auf der Suche nach einer aussagekräftigen, fachkompetenten Textpassage ist es erst einmal wichtig eine gute Quelle zu wählen. Diese findet man in der Fachliteratur. Dabei lohnt es sich schon während des Studiums in Seminaren und Vorlesungen die Augen und Ohren offen zu halten. Der Blick in die Literaturlisten von ehemaligen Veranstaltungen lohnt sich bei der Recherche in jedem Fall.

Nicht zuletzt sollte deine Quelle aktuellen Erkenntnissen gerecht werden. Zwar sind manche Themen teilweise so erschöpfend erforscht, dass selbst 20 Jahre alte Quellen noch Gültigkeit haben. Dennoch solltest du gerade bei neuen Forschungsthemen den Trend sowie alle aktuellen Entwicklungen immer im Blick behalten.

Der Unterschied zwischen direkten und indirekten Zitaten

Hast du eine Quelle gefunden, die du zitieren möchtest, stehen dir für deine Bachelorarbeit zwei Möglichkeiten offen. Entscheidest du dich für das direkte Zitat, schreibst du den Abschnitt wortgetreu aus dem Originaltext ab und setzt ihn an die richtige Stelle in deinem eigenen Text. Gut zu wissen: Auch Hervorhebungen in kursiver oder fettgedruckter Schrift müssen in ihrer ursprünglichen Form belassen werden. Weder Wort noch Optik dürfen sich hierbei von der Urfassung unterscheiden. Ferner bedingt das direkte Zitat, dass du den Leser klar und transparent über die Herkunft der zitierten Textstelle informierst.

Neben dem direkten Zitat steht dir auch das indirekte Zitat zur Verfügung. Der Vorteil: Hierbei beziehst du dich „nur“ auf die Aussage einer Quelle. Das bedeutet, dass du den Inhalt sinngemäß wiedergibst und dafür deine eigenen Worte und deinen eigenen Stil verwendest. Dennoch darf man auch hier Angaben zum Autor, dem Werk sowie der Seitenzahl nicht vergessen Egal ob du dich für das direkte oder indirekte Zitat entscheidest, ein detailliertes Quellen- und Literaturverzeichnis gehört zu jeder Bachelorarbeit dazu. Hier findet der Leser alle relevanten Informationen zu deinen Quellen.

Die Art und Weise zu zitieren

Ob deine Zitate den Normen entsprechen, entscheiden die Richtlinien der jeweiligen Hochschule. Bedenke dabei: Jede Universität besitzt ihre eigenen Regeln bezüglich der fachspezifischen Zitierweise. Selbst die einzelnen Fachbereiche unterscheiden sich häufig in ihren Vorgaben.

In der Amerikanischen Zitierweise findest du die Angaben zu Autor, Jahr und Seitenzahl direkt nach dem Zitat in einer Klammer. In der Deutschen Zitierweise hingegen sind die Zitate mit Fußnoten versehen. Wenngleich beide Varianten im Anhang ein Quellen- oder Literaturverzeichnis mit allen wesentlichen Informationen zum Original aufweisen müssen, unterscheiden sie von Zitierweise zu Zitierweise aber auch hier die Details.

Bevor du also mit dem Schreiben beginnst, informiere dich am besten sehr genau über die Formalitäten an deinem Fachbereich und in deinem Fachgebiet. Anschließend fällt es dir leichter jene schon während der Ausarbeitung konsequent zu befolgen.

Die letzte Prüfung vor der Abgabe

Damit sie sich wirklich sicher sein können, dass kein Formfehler mehr enthalten ist, lassen viele am Ende ein Lektorat einer Bachelorarbeit vornehmen. Hierbei handelt es sich um eine systematische Überprüfung der Sprache in der Bachelorarbeit. Gleichzeitig dient der Service dazu, sprachliche Schwächen auszugleichen und auf Fehler in der Logik und Kohärenz der Arbeit hinzuweisen. Gut formuliert und perfekt zitiert, kann es danach in die Prüfung gehen.

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