Business Analyst

Business Analysten bewegen sich in zwei Welten: der Business- und der IT-Welt. Sie verbinden die eine mit der anderen. Zunächst recherchieren sie, welche Anforderungen die einzelnen Fachabteilungen an ihre IT-Systeme und Prozesse haben. Dann analysiert der Business Analyst, welche IT-Lösungen realistisch, sinnvoll und finanzierbar sind. Er setzt also irgendwann die IT-Brille ab und die Geschäftsbrille auf – und umgekehrt. Dafür muss er detailversessen sein, darf aber nie den Blick fürs große Ganze verlieren. Das ist ein Balanceakt.

Business Analysten …

  • erstellen mit den Fachabteilungen Anforderungsanalysen,
  • bilden Systemprozesse ab
  • verfassen technische Spezifikationen,
  • analysieren Marktentwicklungen und erarbeiten Lösungen,
  • führen Workshops beim Kunden durch,
  • arbeiten mit Entwicklern und anderen IT-Kräften zusammen,
  • steuern Projektteams.

Aufgaben & Anforderungen

Der Business Analyst ist ein IT-Profi. In Excel und PowerPoint ist er versiert. Er hat Erfahrungen mit SQL-Datenbanken und Forderungsmanagement-Software. Die Buchstabenkombination UML ist ihm ein Begriff. Sie steht für Unified Modeling Language, mit der man Software-Systeme grafisch darstellen kann. Vielleicht kennt er sich sogar speziell mit den IT-Management-Programmen von BMC, Ivanti oder ServiceNow aus. Aber er bringt gleichzeitig die Expertise eines Wirtschaftswissenschaftlers mit. Als Business Analyst arbeitest du selbstständig, aber auch im Team – speziell dann, wenn du vor Ort beim Kunden Workshops, Schulungen oder Projekte durchführst.

Tipp: Spezialstudiengänge

  • Digital Business Management (Master) – Johannes-Kepler-Universität Linz

Data Manager

Daten, Daten, Daten – alle Unternehmen wollen sie einsetzen, um effektiver produzieren oder mehr verkaufen zu können. Aber wohin eigentlich mit all den Daten? Hier kommt der Data Manager ins Spiel. Er durchkämmt Datensätze auf der Suche nach den Daten, die gerade gebraucht werden. Er ordnet die Daten, verknüpft sie, sammelt sie – und vernichtet sie, wenn es sein muss. Der Data Manager stellt sicher, dass alle Daten im Unternehmen an dem Platz sind, an den sie gehören.

Ein Data Manager…

  • analysiert Daten und bereitet sie auf,
  • erkennt Fehler in Datenbeständen und behebt sie,
  • optimiert die Dateninfrastruktur und Datenqualität,
  • sorgt für Datensicherheit und erstellt Backups.

Aufgaben & Anforderungen

Praktiker sind gefragt. Wer mit theoretischem Fundus von der Uni kommt, aber noch nie Excel-Tabellen erstellt hat, bringt das Unternehmen nicht weiter. Du musst nachweisen, dass du mit großen Datenmengen umgehen kannst. Ein Vorteil, wenn du Microsoft Excel oder Access-Datenbanken wie SQL, SAP- oder Produktmanagementsysteme aus dem Effeff beherrschst – je nachdem, was dein Arbeitgeber einsetzt. Data Manager sind digitale Ordnungstalente.

Alles, was dir dabei hilft, bringt Argumente im Vorstellungsgespräch. Das können auch Fremdsprachen- oder Programmierkenntnisse sein. Data Manager sind in der Regel keine Data Scientists, die aus Daten strategische Entscheidungen ableiten. Aber sie tragen eine enorme Verantwortung. Alle Daten – Stammdaten, Kundendaten, Transaktionsdaten – gehen durch ihre Hände.


Data Analyst

Daten werden gerne als das Öl des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Weil sie so wertvoll sind, aber erst noch gehoben werden müssen. Das übernehmen Data Analysten. Mit ihrer Hilfe können Arbeitgeber Produktionsprozesse verschlanken, die Personalsuche verkürzen oder neue Absatzmärkte finden. Alles ist möglich – wenn der Data Analyst die richtigen Zusammenhänge herstellt. Data Analysten sind moderne Detektive – nur mit einer wesentlich größeren Wertschöpfung.

Ein Data Analyst …

  • extrahiert und analysiert Daten,
  • bereitet die Daten auf und präsentiert sie,
  • erstellt Reports, Berichte und Interpretationen,
  • gibt Handlungsempfehlungen auf Grundlage seiner Datenanalyse.

Aufgaben & Anforderungen

Seit einigen Jahren poppen immer mehr Studiengänge auf, in denen Datenspezialisten ausgebildet werden sollen. Denn der Bedarf ist enorm. Auch heute sind Talent und Know-how noch die halbe Miete.

Wenn du Erfahrung im Umgang mit Programmiersprachen wie Python oder SQL-Datenbanken nachweisen kannst, wirst du automatisch das Interesse der Arbeitgeber wecken. Ein abgeschlossenes Studium ist in vielen Unternehmen dennoch Einstellungsbedingung. Dass Data Analysten eine Affinität zu Zahlen mitbringen und nicht gerade ungerne vor dem Rechner sitzen, ist selbstverständlich. Als Data Analyst musst du aber nicht nur Zahlen von links nach rechts drehen, sondern auch Muster und Zusammenhänge suchen und finden – und die Ergebnisse ansprechend präsentieren. Data Analysten arbeiten heute in nahezu allen Branchen und Bereichen – vom Großkonzern bis zum kleinen Familienunternehmen.

Tipp: Spezialstudiengänge

  • Data Science (Master) – Universität Salzburg
  • Data and Information Science (Master) – FH Joanneum
  • Data Science and Business Analytics (Bachelor) – FH St. Pölten
  • Data Science and Intelligent Analytics (Master) – FH Kufstein Tirol
  • Informatik (Bachelor / Master) – FH Wiener Neustadt

IT-Analytiker

IT-Analytiker sind die Hirne hinter den Systemen. Sie optimieren die Abläufe oder konzipieren sie komplett neu. Das kann konkret bedeuten, das Content-Management-System auszutauschen oder Daten in die Cloud zu transferieren. Wenn alle IT-Systeme stehen und ein Rädchen ins andere greift, dann hat der IT-Analytiker sein Ziel erreicht. Noch besser, er legt dar, wie die Systeme in Zukunft noch leistungsfähiger aufgestellt werden.

IT-Analytiker …

  • analysieren oder automatisieren Geschäftsprozesse,
  • pflegen, warten und administrieren die Systeme im Unternehmen,
  • erstellen Konzepte zur Systemoptimierung,
  • entwickeln Schnittstellen zwischen den Systemen,
  • dokumentieren Änderungen,
  • optimieren Plattformen in Zusammenarbeit mit den Entwicklern,
  • unterstützen die Migration in die Cloud.

Aufgaben & Anforderungen

IT-Analytiker sind Allrounder. Im Unternehmen kommen so viele unterschiedliche Systeme und Anwendungen zum Einsatz – die musst du kennen und verknüpfen können. An Bedeutung gewinnt zum Beispiel die Cloud, in der immer mehr Daten abgelegt werden. Vorteilhaft, wenn du dich damit auskennst. Oder mit Netzwerken, Content-Management- und Enterprise-Resource-Planning-Systemen, Apache-Webservern oder Linux-Systemadministration.

IT-Analysten sind wohlgemerkt keine Entwickler. Wenn du eine oder mehrere Programmiersprachen beherrschst, schadet das aber sicher nicht.

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