Ist der Entschluss gefallen, ins Ausland zu gehen, beginnt die Planung. Diese kann allerdings äußerst aufwändig, kompliziert und zeitraubend sein. UNIMAG hilft mit einigen Infos aus, die die Planung erleichtern.

Qual der Wahl

Bevor man loslegt, muss man für sich selbst klären, welche Art von Auslandsaufenthalt man überhaupt machen will. Die Möglichkeiten sind – wie bereits erwähnt – sehr vielfältig. Außerdem stellt sich die Frage, in welches Land es gehen soll. Versuche, diese Frage für dich selbst zu beantworten: Wo würdest du gerne einige Monate verbringen? Sind diese beiden grundsätzlichen Aspekte geklärt, geht die Planung los.

Selbstständig planen versus Organisation/Agentur

Wer plant den Auslandsaufenthalt? Du selbst oder mit Hilfe einer Organisation? Wie auch immer man sich entscheidet: Recherche vor der Abreise sind unumgänglich. Eine Organisation kann dir  viel Arbeit abnehmen und Zeit sparen, hilft geeignete Aufenthaltsorte, Jobs oder Projekte zu finden, informiert über Auslands- und Krankenversicherung und Beantragung eines Visums. Selbstverständlich ist dieses Service mit Kosten verbunden! Allerdings hat man nicht immer eine Wahl. So sind Au-pair in den USA ausschließlich durch eine Organisation möglich, da Arbeitsvisa in den USA nur über solche Agenturen vergeben werden.

Wie finanzierst du deinen Trip?

Vorneweg: Natürlich ist ein Auslandsaufenthalt mit (Neben-)Kosten verbunden. Wie hoch die Kosten aber schlussendlich sind, kann man pauschal nicht beantworten und hängt von Lebensstil, Art des Aufenthaltes, Zielland und Dauer ab. Man darf sich aber nicht abschrecken lassen: Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten wie Stipendien, damit der Traum vom Auslandsaufenthalt in Erfüllung geht. Vor Reiseantritt sollte man auf jeden Fall Ausgaben für Miete, Nahrungsmittel, Fahrtkosten, Kleidung, Lehrmaterial, Kommunikation, Krankenversicherung, Arztkosten und Medikamente einplanen. Auch Flugkosten und Anschaffungen für Impfungen müssen einberechnet werden. Tipp: Beim Work & Travel Programm braucht es finanzielle Rücklagen für den Fall, wenn man während des Auslandsaufenthalts nicht arbeiten sollte! Entscheidet man sich für das ERASMUS-Programm, wird die Studiengebühr für den Zeitraum des Auslandsaufenthalts erlassen, auf Studien- und Familienbeihilfe hat man weiterhin Anspruch. Achtung: Der ÖH-Beitrag muss bezahlt werden, um das Studium fortsetzen zu können.

Wo kommst du überhaupt unter?

Wer einen Auslandsaufenthalt plant, muss sich über eine Unterkunft im Gastland Gedanken machen. Hat man sich für ein Work & Travel Programm entschieden, wechselt man seinen „Wohnsitz“ natürlich häufiger, als wenn man ein Studienjahr im Ausland absolviert. Auch als Au pair oder Leute auf Sprachreise sollten ihre Unterkunft bestenfalls nicht ändern. Wer aber arbeitet und reist, muss flexibel sein und Unterkünfte vor Ort organisieren, denn nur wenige Traveller halten sich an einer geplanten Route. Sie bleiben an Orten, die ihnen gefallen und wo sie Arbeit gefunden haben – jetzt zählt Abenteuerlust!

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