BÜCHERBÖRSE

Variantenreiches Bärlauchpesto

frischer, grüner Bärlauch aus dem Garten Katia Kreuzhuber
frischer, grüner Bärlauch aus dem Garten

Unsere Redakteurin Carmen Wallant hat die Bärlauchsaison vergangene Woche mit einem köstlichen Rezept für schnellen, einfachen Bärlauchaufstrich eröffnet. Wenn ihr zu denjenigen gehört, die noch im Juni nicht genug von den scharfen, intensiv duftenden grünen Blättern bekommen können, dann ist das folgende Rezept genau das Richtige für euch: Bärlauchpesto ist schnell gemacht, schmeckt wunderbar frisch und ist für viele Wochen haltbar - wenn es dunkel und kühl gelagert wird. Außerdem ist es ein ideales Geschenk für Freunde und kommt beim Osterbrunch als Mitbringsel super an. Weil ich mich nie entscheiden kann, welche Variante mir am besten schmeckt, kürt ihr am besten selbst eure Lieblingsmischung.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit – und nachher nicht auf's Zähneputzen vergessen!

Zutaten (für ein paar kleine Gläser):

- 200g Bärlauch
- 150g Kerne/Nüsse (billigste Variante: Sonnenblumenkerne / teuerste Variante: Pinienkerne / intensiv: Walnüsse / steierisch: Kürbiskerne - oder eine Mischung daraus)
- 500ml Olivenöl (unbedingt gutes Öl verwenden, alternativ geht auch Sonnenblumenöl)
- 100g Parmesan oder Pecorino
- etwas Knoblauch, wer es noch schärfer will
- Salz und Pfeffer nach Geschmack

1. Zuerst die Bärlauchblätter sorgfältig waschen und zum Trocknen auf Geschirrtüchern auflegen bzw. trocken tupfen. Es sollte möglichst das ganze Wasser entfernt werden.

2. Während die Blätter trocknen, die Nüsse/Kerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Achtung, ständig rühren und nicht aus den Augen lassen, weil sie sonst schnell anbrennen!

3. Die Bärlauchblätter mit einer Schere oder mit den Fingern grob zerkleinern, mit Olivenöl bedecken und klein pürieren. Nach und nach Käse, abermals Öl und schließlich die Nüsse beigeben. Die Nüsse sollten nicht "zu Brei" püriert werden, aber auch nicht zu grob sein.

4. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.

5. Das Pesto in sterilisierte Gläser füllen (ich desinfiziere sie immer mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher und trockne sie anschließend gründlich) und mit genügend Olivenöl bedecken, damit es länger haltbar bleibt.

6. Und jetzt: Zu heißer Pasta, Gnocchi oder mit Topfen/Joghurt zu einem Aufstrich gestreckt genießen

Wir wünschen euch gutes Gelingen!

Katia Kreuzhuber

Katia Kreuzhuber | Redakteurin

katia.kreuzhuber (ät) unimag.at

bei UNIMAG seit: September 2012

 

"I don´t know where I´m going, but I´m on my way!"

Und der ist zum Beispiel gerade ein Bachelor der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft gespickt mit ein wenig Germanistik und Psychologie und wird im Herbst mit einem MA Austrian Studies fortgesetzt.

 

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