BÜCHERBÖRSE

Muttertagsgeschenke: Fünf Do's and Dont's

Muttertagsgeschenke: Fünf Do's and Dont's Alena Brunner

Der Muttertag, welcher traditionell am zweiten Maiwochenende begangen wird, steht wieder kurz vor der Tür. Auch diesmal stehen viele junge Menschen vor der Aufgabe, für die liebste Mutter ein Geschenk auszusuchen – manchen fällt das leichter – andere verzweifeln daran. Deshalb haben wir unsere besten Tipps und Tricks zusammengetragen – unsere fünf Do's and Dont's.

Dont's

  1. Erste wichtige Regel: Kennt den Unterschied zwischen Sachen die Mama macht, weil sie notwendig sind und Sachen, die sie mag: Aus diesem Grund sind Putzutensilien und Haushaltsgeräte keine guten Geschenke.
  2. An dem Tag, der zu Ehren der Mutter stattfindet, möchte Mama nicht an ihren alternden Körper erinnert werden: Keine Anti-Aging Produkte, Gutscheine für Fitnesskurse für „ältere Menschen“ oder Diät-Ratgeber.
  3. Die Bezeichnung „Muttertag“ setzt eine Beziehung zwischen Mama und Kind voraus, deswegen keine Geschenke die sie daran erinnern, dass ihr euch kaum kennt: leere Bilderrahmen, eine CD mit eurer Lieblingsmusik, ein Foto von dir und deiner neuen Liebe, die sie nicht ausstehen kann – nicht zu empfehlen.
  4. Am Muttertag wird gefeiert, Mama will nicht daran erinnert werden, dass euer nächster Anruf erst wieder in einem Monat kommt, deswegen Finger weg von Geschenken die sie „weniger einsam“ machen sollen: Ein neues Haustier, Selbsthilfebücher für das glückliche Single-Leben oder eine Partnerannonce in der Zeitung.
  5. Wenn Mama Hilfe braucht, helfen die Kinder doch gerne – zumindest sollte dieser Eindruck den Muttertag überdauern. Deswegen keine Geschenkgutscheine für Dinge, die ihr sowieso für sie machen müsst: Dachrinne ausräumen, Computer neu aufsetzen oder Holzhacken.

Do's

  1. Du willst deiner Mama zeigen, dass du sie als Mensch wertschätzt? Dann hör ihr zu, wenn sie das nächste Mal von etwas erzählt, das sie gerne hätte und schenk ihr genau das zum Muttertag (optional: jemanden ausfragen der sie besser kennt).
  2. Deine Mutter scheint wunschlos glücklich? Dann mach ihr eine Freude und lade sie zum Essen ein: falls du bei ihr zuhause kochst, könnte sie einen Herzinfarkt bekommen, also vielleicht lieber ausgehen. Achte dabei darauf, sie in ein Lokal auszuführen in dem sie nicht immer isst und doch in eines in dem sie sich wohl fühlt.
  3. Du hast grad keine Dukaten und willst deiner Mama trotzdem eine Freude machen: DO IT YOURSELF ist das Lösungswort zum Traumgeschenk: Selbst gebastelte Karten, Fotocollagen und Freundschaftsarmbänder sind immerhin schon seit der Volksschule der Muttertags-Renner.
  4. Einfach keine Zeit am Muttertag deine Mama zu sehen? Auf Geschenke muss man trotzdem nicht verzichten. Amazon liefert bekanntlich auch gerne in Geschenksform und auch die Post freut sich über die Aufträge.  Dank Videochats kann sich deine Mama darüber hinaus über G’stanzeln und Gedichte aus der Ferne freuen.
  5. Wer neben Gedichten und Kuchen weiter die Tradition beibehalten will, ist mit Blumen gut beraten. Allerdings sollte man eher zum Blumenstock anstatt der langsam sterbenden Schnittblumen greifen. Weitere österreichische Klassiker: Schokolade und Alkohol, Wellness-Gutscheine, Theaterkarten. 

Alena Brunner

Bachelor in Kultur- und Sozialanthropologie und derzeit im Masterstudium CREOLE- bedeuted Cultural Differences and Transnational Processes. Und ständig auf der Suche nach der Frage: "Was fang ich eigentlich mit meinem Leben an  UND muss ich damit irgendwas anfangen können?"

Eine von vielen Fragen die auch in ihren Blog passen: http://g1rlw1ththecrown.blogspot.co.at/

und ihr Youtube-Channel: http://www.youtube.com/user/preciouspreclusion is auch nicht arg scheiße

 

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