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Ausgehen in Wien – was man probiert und gesehen haben sollte

Das Edison in Wien
Das Edison in Wien

Mehr als 375.000 Studierende gibt es in Österreich. Wien macht, wenig überraschend, den Löwenanteil aus – rund die Hälfte aller Studenten lebt in der Hauptstadt und dem nahen Umfeld. Selbst wenn die Auswahl mit rund 20 Unis (Privatuniversitäten und Fachhochschulen miteinbezogen) groß ist; ca. 92.000 davon sind an der mittlerweile 650 Jahre alten Uni Wien inskribiert.

Was Bildungsverantwortliche mitunter vor gewaltige Herausforderungen in Organisation und Infrastruktur stellt, treibt andere Bereiche zu Höchstleistungen an. Dass man im Studium neben Seminararbeiten und Projekten auch (oder mitunter vor allem) gerne die Freizeit auskostet – nun, das ist kein besonders gut gehütetes Geheimnis. Mit einer für die Stadtgröße sehr hohen Dichte sind Wiens Studierende demnach u.a. die treibende Kraft für die Entwicklung der Stadt. Die überdurchschnittliche Nachfrage nach regionalen Produkten, gemeinsam mit immer schneller aufgegriffenen Trends, verpassen der bereits berühmten Lokal- und Restaurantkultur neue Facetten die man nicht verpasst haben sollte.

Wiens bunte Szene

Dass Essen und Trinken in Wien für alle seine Besucher und Bewohner, ob Student oder nicht, eine ganz besondere Rolle spielen muss man eigentlich niemandem erklären. Genauso wenig, wie die Tatsache, dass die von Dosenravioli oder Ramen lebenden Studenten ein Klischee sind, dass ebenso übrigens wie besagte Lebensmittel, wohl nur auf dem Papier ein Ablaufdatum hat.

Dabei punktet gerade Wien mit zwei großen Stärken: Einer immensen und ausgeglichenen Vielfalt. Und auch wenn es sicher nicht gerade die günstigste Stadt ist: Mit einer sehr hohen Qualität selbst im niedrigeren Preissegment. Das gilt aber nicht nur beim Essen und Trinken – sogar beim Fortgehen kann man auf einen bunten Mix aus Locations setzen. Und das, obwohl zugegebenermaßen internationale Größen abseits der klassischen Musik eher spärlich gesät sind.

International genießt man zwar nicht zwangsläufig  das fortschrittlichste Image. Seit Gustav Mahlers Zeiten hat sich allerdings doch einiges getan. Vielleicht ist aber auch gerade das der Grund warum sich hier kaum eine andere Szene wirklich in Vordergrund drängt.

Die vielen Facetten

Es gibt eine Unzahl an Tipps, Möglichkeiten und Veranstaltungskalendern wie man sie zum Beispiel bei Goodnight findet oder Lokal-Tipps wie bei Quandoo. Sie zeigen ein buntes Bild Wiens – und zwar von Stadt und Szene. Gute und weniger gute Clubs, Bars, Lokale und Hotspots gibt es dabei im Grunde viel zu viele, um sie alle aufzuzählen, Einige Locations stechen aber dennoch hervor.

Gerade wer die letzten schönen Wochen noch nutzen möchte, wird auf die Donau nicht verzichten wollen. Besonders der Donaukanal beeindruckt  mit seiner mittlerweile florierenden Barszene und empfiehlt sich u.a. dank optimaler Erreichbarkeit. Das Donaukanaltreiben lockt jährlich über 30.000 Besucher. Schwimmen sollte man hier trotzdem nicht. Wer sich von gezähmten Gewässern lieber fernhält, der kann auch auf S&M, also Schanigärten und Museumsquartier, zurückgreifen. Besonders das Museumsquartier lädt dazu ein, etwas zu essen – und zwar ganz unabhängig. Hier kann man nämlich auf Mitgebrachtes konsumieren. Die Seite des Wien-Tourismus hat dazu noch weitere Tipps parat.

Zu den alten Bekannten und Evergreens zählen vor allem auch das alte AKH und der Gürtel. Ersteres lädt vor allem an warmen Tagen zum Sitzen im Freien ein. Dank der Nähe zur Haupt-Uni und zum Medizinischen Institut der Uni Wien finden hier zudem immer wieder Studentenevents und Public-Viewings statt. Der Gürtel hat sein vormals eher schäbiges Image gegen eine Vielzahl an Bars – verteilt über die Stadtbahnbögen – getauscht. Die direkte Anbindung an die U-Bahn und das Fehlen von Eintrittspreisen machen viele der Lokale zu beliebten Hotspots. In der ganzen Stadt wird man kaum eine so derart bunt gemischte Menge an Bars, Clubs und Restaurants mit einem noch unterschiedlicheren Publikum finden.

Wer sich hingegen kulinarisch treiben lassen möchte, sollte definitiv nicht auf den Naschmarkt und Yppenplatz verzichten. Der Naschmarkt und sein Orbit bieten als größter Markt Wiens für jeden Geschmack und jede Uhrzeit ein äquivalentes Angebot. Ementsprechend treffen nahe der TU auch Welten aufeinander. Der Yppenplatz wiederum bietet einen schönen Kontrast zum Brunnenmarkt, in den er am Ende mündet. Er gilt als eine Hochburg der Bobos und wird daher von vielen eher belächelt; doch niemand kann sich einen glücklichen Besucher Wiens nennen, der hier nicht für Frühstück, Brunch und das eine oder andere gute Abendessen seine Zeit verbracht hat.

Jetzt ist eure Meinung gefragt! Welche Tipps und Hotspots fehlen noch in dieser Liste- welche werden in der Zukunft noch kommen und welche sollte man lieber geheim halten?

 

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