BÜCHERBÖRSE

Auslandsaufenthalt: Was ist möglich?

Auslandsaufenthalt: Was ist möglich? (c) ueuaphoto/iStock

Du willst Sprachkenntnisse verbessern, dich bei einem Volunteer-Projekt engagieren, an einer Hochschule im Ausland studieren, als Au-pair Kinder betreuen oder ein Praktikum in einem anderen Land machen? UNIMAG hat einige Möglichkeiten zusammengestellt.

Klassiker: Sprachkurs

Egal ob London, Paris, New York oder Sydney: Bei der Wahl des Ortes sind dir kaum Grenzen gesetzt, es kommt natürlich auch darauf an, welche Sprache man lernen will. Auch Intensität und Dauer des Kurses kann man selbst bestimmen. Wer es lieber entspannt haben will, kann in den Ferien einen Sprachkurs ablegen, wer Kenntnisse vertiefen und ausbauen will, dem sei ein Intensivkurs oder längerer Auslandsaufenthalt ans Herz gelegt. Die Anmeldung zum Sprachkurs läuft immer nach dem gleichen Schema: Datum und Zielland wählen, Kursart und -dauer bestimmen.

Jobben & Reisen im Ausland

Das Prinzip von Work and Travel ist einfach: Man reist bis zu ein Jahr lang durch ein Land und finanziert sich den Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs als Erntehelfer, in der Gastronomie und in der Tourismusbranche. Besonders beliebt sind Länder wie Australien, Neuseeland und Kanada, asiatische Länder sind in letzter Zeit im Vormarsch. Für Work and Travel gibt es ein speziell zur Verfügung gestelltes Visum: das Working-Holiday-Visum. Voraussetzung: Alter zwischen 18 und 30 Jahre (in Kanada bis 35 Jahre) und der Landessprache halbwegs mächtig und abenteuerlustig sein!

Volunteer-Projekt im Ausland

Bei Freiwilligenarbeit engagiert man sich für einen bestimmten Zeitraum im Kinder-, Bildungs-, Sozial- und Umweltbereich. Verschiedenste Organisationen bieten ermäßigte Kurzzeitprogramme für Studierende an, die bis zu einem Jahr ehrenamtlich bei einer Non-Profit-Organisation auf der ganzen Welt mitarbeiten.

Auslandspraktikum

Hier hat man die Möglichkeit, Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln. Man ist in einem befristeten Arbeitsverhältnis in der Regel für einige Monate in einer ausländischen Firma angestellt. Ein Praktikum ist theoretisch auf der ganzen Welt möglich. Wie so oft stellt sich natürlich die Frage, ob man selbstständig vorgehen will und sich initiativ bewirbt oder sich von einer Vermittlungsagentur bzw. einem Veranstalter helfen lässt.

Au-pair

Als Au-pair lebt man bei einer Gastfamilie, betreut die Kinder und hilft ein wenig bei der Hausarbeit mit. Man sammelt praktische Erfahrungen im Bereich Pädagogik sowie Auslandserfahrung und verbessert Fremdsprachenkenntnisse. Selbstverständlich dürfen sich auch Männer bewerben! Auch sehr beliebt: Demi-pair. Dabei handelt es sich um die Kombination aus einem Sprachschul-Besuch und dem Leben und Arbeiten in einer Gastfamilie.

Summer Sessions

Speziell in den Sommermonaten bieten unzählige Universitäten auf der ganzen Welt eigene Kurse an, bei denen Studierende Scheine oder Credits erwerben und gleichzeitig die immer notwendiger werdenden Auslandserfahrungen für den Lebenslauf sammeln können. Die Sommerkurse dauern in der Regel drei bis zehn Wochen.

Uni-Auslandssemester

Jährlich nutzen tausende österreichische Studierende die Möglichkeit, eine gewisse Zeit an einer Partneruniversität im EU-Ausland zu verbringen. Ein Auslandssemester wird nach den ersten beiden Semestern oder vor dem Bachelorabschluss empfohlen. Studierende bewerben sich für einen Erasmus+ Aufenthalt bei ihrer Heimatuni. Achtung: Die Hochschulen haben verschiedene Bewerbungsfristen und Abläufe! Detailinfos bietet das Büro für internationale Beziehungen deiner Heimatuni. Interessierte werden von der Heimathochschule in einem Auswahlverfahren nominiert und zu absolvierende Lehrveranstaltungen und Anerkennung bei Rückkehr vereinbart.

Weitere Möglichkeiten: CEEPUS (Central European Exchange Program for University Studies), ein zentraleuropäisches Programm, wo Studierende Kurse an einer Partnerinstitution absolvieren. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit nach Amerika, Asien oder Australien zu gehen. Hierbei handelt es sich um das so genannte Non-EU Student Exchange Program beziehungsweise Joint Study.

Lukas Fischnaller

Mag. Lukas Fischnaller | Chefredakteur
Twitter: @lukfis1

Kontakt: lukas.fischnaller(ät)unimag.at

Webseite: www.unimag.at
 

Log in or create an account

fb iconLog in with Facebook