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Wage den Sprung – du kannst nur gewinnen!

Hat man den Entschluss gefasst, eine gewisse Zeit in ein anderes Land zu gehen, kann man aus einer bunten Palette unterschiedlichster Angebote wählen. Doch was bringt ein Auslandsaufenthalt überhaupt? Wie organisiert man einen längeren Aufenthalt im Ausland, welche Fördermöglichkeiten gibt es und auf was muss man besonders achten? Diese und weitere Fragen beantwortet UNIMAG im großen Special.

Was bringt mir ein Auslandsaufenthalt?

Wer viel Zeit im Ausland verbringt, kann viel lernen und gewinnen. Unzählige Vorteile wie Verbesserung der Sprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen und das Knüpfen von sozialen Kontakten liegen auf der Hand.

Sprachkenntnisse

24 Stunden am Tag mit einer Fremdsprache umgeben zu sein, ist anfangs sicher anstrengend – dennoch: An dieser Herausforderung wirst du schlussendlich wachsen und am Ende kannst du nur gewinnen. Und das oft ganz nebenbei! Du trainierst und festigst sowohl das Hörverstehen als auch Lese-, Sprech- und  Schreibkompetenz und nimmst Sprachgewohnheiten an, die dir kein Sprachkurs in deiner Heimatstadt jemals lernen kann. Genieße das Erfolgserlebnis und erfreue dich deiner stets wachsenden Sprachkenntnisse.

Eigeninitiative

Wer sich dafür entscheidet, ein halbes oder gar ein ganzes Jahr lang in einem völlig unbekannten Land und fremder Umgebung zu leben, zu studieren oder zu arbeiten, ist auf sich alleine gestellt. Herausfordernde Situationen gilt es selbstständig zu meistern. Sehr schnell wird man lernen, Entscheidungen zu treffen und gewisse Dinge alleine zu regeln, auch wenn man manchmal an seine Grenzen gehen wird. Dennoch: Der bekannte Sprung ins kalte Wasser wird sich für die Persönlichkeitsentwicklung auf jeden Fall auszahlen, bereuen wirst du deine Entscheidung nicht.

Interkulturelle Kompetenz

In dem Gastland wirst du auf jeden Fall ein Verständnis für andere Kulturen entwickeln. Am Anfang können dich Shop-Öffnungszeiten, Essensgewohnheiten und auch Kleinigkeiten wie Begrüßungsrituale irritieren. Mit der Zeit lernst du aber zu verstehen, warum Menschen in anderen Ländern anders handeln oder denken. Vor allem bedeutet interkulturelle Kompetenz aber, dass du lernst, dieses Verhalten zu akzeptieren und mit ihm umzugehen. Auf diese Weise übst du (Welt-)Offenheit und Toleranz – unverzichtbare Eigenschaften für deine Entwicklung und bestimmt auch für das spätere Berufsleben.

Scheuklappen ablegen

Ein „Blick über den Tellerrand“ wird den persönlichen Horizont vorteilhaft erweitern. Die bereits beschriebene Offenheit und Toleranz führt dazu, dass man bekannte Verhaltensmuster im Herkunftsland zu hinterfragen beginnt und man über die eigene Kultur nachdenkt. Möglicherweise sieht man nach dem Auslandsaufenthalt vieles in einem ganz neuen Licht.

Sozialleben

Du kommst alleine in eine völlig fremde Stadt und wirst hoffentlich nicht in deiner Freizeit in deinem Zimmer hocken! Geh raus in die Welt und lerne Leute und Leben kennen. Trete in den Kontakt mit Einheimischen und lerne deren Lebensweise kennen. Bestimmt ergibt sich der ein oder andere Kontakt, der dir in Zukunft sicher nützlich sein kann. Und vielleicht findest du im Gastland sogar die Liebe deines Lebens und bleibst für immer…

Perspektiven

Zahlreiche Unternehmen fordern mittlerweile das Beherrschen von zumindest einer Fremdsprache, Flexibilität und die Bereitschaft, sich auf neue Situationen einzulassen. Die besten Voraussetzungen also, wenn man bereits einen Auslandsaufenthalt absolviert hat. Dem zukünftigen Arbeitgeber wird dein Auslandsaufenthalt in jedem Fall imponieren. Dadurch beweist man ein gewisses Maß an Eigeninitiative, Geduld, Motivation und Flexibilität und selbstverständlich die Fähigkeit, sich in ungewohnter Umgebung schnell zurecht zu finden.

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