Für einen Tapetenwechsel sorgen, neue Leute kennenlernen, in eine fremde Kultur eintauchen – es gibt viele Gründe, um zu reisen. Wer jedoch ausgetretene Touristenpfade hinter sich lassen, stattdessen ein Land wirklich kennenlernen und nebenbei noch seinen Lebenslauf aufbessern möchte, sollte über das Konzept „Work and Travel“ nachdenken.

Work-and-Travel-Programme ermöglichen jungen Menschen, über einen längeren Zeitraum in einem Land zu leben, Arbeitserfahrung zu sammeln, Sprachkenntnisse zu erweitern und natürlich nebenbei zu reisen. Hört sich gut an? Ist es auch. Jedoch müssen bei der Planung des Auslandsaufenthaltes einige Dinge beachtet werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Visum und Einreisebestimmungen

Um in einem anderen Land nicht nur zu reisen, sondern auch zu arbeiten, ist es unbedingt erforderlich, sich genau über die Einreisebestimmungen zu informieren. Besonders bei längeren Aufenthalten außerhalb der EU reicht ein Touristenvisum häufig nicht aus. Ob und welches Visum genau notwendig ist, unterscheidet sich je nach Zielland und ist von bestimmten Faktoren wie Alter und Staatsbürgerschaft des Antragstellers, Aufenthaltsdauer etc. abhängig. Wer beispielsweise in Neuseeland jobben möchte, benötigt das Working Holiday Visum Neuseeland, das jungen Menschen unter 30 Jahren eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitserlaubnis für maximal sechs Monate erlaubt. Achtung: Die Anzahl dieser Visa für ÖsterreicherInnen ist auf 100 Plätze pro Jahr limitiert!

Reisepass

Voraussetzung für einen Visumsantrag ist außerdem immer ein gültiger Reisepass, der zum Zeitpunkt der Einreise in das Land über eine bestimmte Zeitspanne hinweg gültig sein muss. Die aktuellsten Einreisebestimmungen und Visumsformalitäten findest du auch auf den Homepages der Botschaften der jeweiligen Länder. Für die Einreise in die USA müssen ÖsterreicherInnen außerdem unbedingt das Ausstellungsdatum ihrer Reisepässe und die besonderen Einreisebestimmungen für die USA beachten – das gilt auch, wenn man gar nicht in den USA verweilt, sondern nur auf Durchreise ist.

Zahlungsmittel

Mittlerweile ist sie wohl die beste Freundin der modernen Reisenden: die Kreditkarte. Besonders für längere Auslandsaufenthalte außerhalb der EU lohnt sich ihre Anschaffung, denn neben dem bargeldlosen Bezahlen kann man mit einer Kreditkarte in den meisten Ländern problemlos am Bankomat oder am Schalter Geld beheben. Unbedingt beachten: Immer öfter muss man für die Bezahlung mit Kreditkarte im Ausland den PIN-Code eingeben. Häufig ist sie aber schon vor Reiseantritt nötig: Die Beantragung des Working-Holiday-Visums ist etwa ausschließlich mit Kreditkarte möglich. Hinzu kommt, dass viele Kreditkarten auch Zusatzleistungen für Reisende anbieten. So bietet beispielsweise  die US-amerikanische Kreditkarte Amex Gold ein Versicherungspaket für Reisende, das eine Reisestornoversicherung, eine Reisegepäckversicherung und eine Reiseunfallversicherung beinhaltet. Zusätzlich sollte man auf jeden Fall eine Reisekrankenversicherung abschließen und immer etwas Bargeld für den Notfall bei sich haben – neben der lokalen Währung am besten auch einige Euro- und US-Dollar-Scheine.

Organisation

Work-and-Travel-Aufenthalte können selbst organisiert, oder aber bei zahlreichen Anbietern gebucht werden. Der Vorteil an gebuchten Aufenthalten ist, dass einen die betreffenden Organisationen bei Beantragen des Visums, Anreise und Jobsuche unterstützen. AIFS, einer der führenden Anbietern von Work-and-Travel-Programmen, organisiert zudem Vorbereitungstreffen, Zugang zu einer Networkingliste, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten, und hat Partnerbüros in zahlreichen Ländern, die man während des Auslandsaufenthaltes aufsuchen kann, braucht man Hilfe vor Ort.

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