Seit der Film “Die Tribute von Panem – the hunger games” im Mai 2012 in unseren Kinos anlief, sind auch die gleichnamigen Bücher dazu bekannt geworden. Wir stellen euch die Buchtrilogie vor, die hinter dem Filmphänomen steckt.

Erst vor vier Jahren erschien der erste Teil der „Hunger Games“ Trilogie von Suzanne Collins. Ein Jahr danach, durften sich die Fans der Serie schon über den zweiten Teil, „Catching Fire“, freuen. 2010 wurde dann auch im Eiltempo der dritte und Abschließende Teil, „Mockingjay“ herausgegeben. Das erste Buch wurde bereits mit Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth verfilmt. Im Frühling lief dieser lang erwartete Film an und war ein unglaublicher Erfolg. Nächstes Jahr wird schon der zweite Teil in die Kinos kommen. „The Hunger Games“ ist somit ein neues Franchise, das ähnlich wie Twilight, Unmengen von jugendlichen Fans in seinen Bann zieht.

Die Story hinter den „Hunger Games“

buchcover 1 c scholastic press„The Hunger Games“ spielt in der Zukunft, in der Nation Panem. Diese wird von dem Kapitol regiert um das sich zwölf Distrikte ansiedeln. Panem entstand aus dem ehemaligen Nordamerika aufgrund eines unbekannten apokalyptischen Ereignisses. Die einzelnen Distrikte werden von dem Kapitol relativ diktatorisch Regiert. Deshalb entstand vor einigen Jahren eine Revolution der Distrikte gegen das Kapitol. Diese Revolution wurde niedergeschlagen. Als Erinnerung an die Macht des Kapitols werden jährlich die Hungerspiele abgehalten. Dabei muss jeder Distrikt einen Jungen und ein Mädchen als Tribut in eine Arena schicken, in der sich die 24 Tribute bis auf den Tod bekämpfen. Der letzte der übrig bleibt gewinnt für seinen Distrikt Nahrung und wichtige Güter, denn in Panem herrscht größtenteils Armut. Im Mittelpunkt der Saga steht die 16-jährige Katniss Everdeen, die zusammen mit ihrer kleinen Schwester und Mutter in Distrikt 12 lebt. Ihr Vater kam bei einem Minenunglück ums Leben. Das Erste Buch beginnt am Tag der „Ernte“ der Tribute. Katniss, ihr bester Freund Gale und ihre kleine Schwester Prim hoffen nicht gezogen zu werden. Natürlich kommt es wie es kommen musste, die zwölfjährige Schwester wird gezogen um mit anderen um Leben und Tod zu kämpfen. Katniss kann diese Ungerechtigkeit nicht zulassen und meldet sich Freiwillig, den Platz ihrer Schwester in den Hungerspielen einzunehmen. Somit muss Katniss in die Arena, gemeinsam mit Peeta Mellark, mit dem sie ein Geheimnis verbindet. Doch die Hungerspiele, sind erst der Anfang für Katniss Reise. Verschiedene Ereignisse, in die sie involviert wird, werden eine Revolution auslösen, die Panem in den Grundmauern erschüttern wird.

buchcover 2 c scholastic pressNicht noch eine Teenie Saga
Auch „The Hunger Games“ ist auf Jugendliche optimiert. Diese scheinen wohl ein dankbares Publikum zu sein, mit nie enden wollendem Taschengeld. Zum Glück bietet diese Buchreihe den jungen Leuten aber etwas mehr als der berühmte Konkurrent „Twilight“. Das obligatorische Liebesdreieck gibt es zwar auch in der Buchreihe von Suzanne Collins, dabei ist dies aber weit weniger präsent. Die „Hunger Games“ sind weitaus düsterer und gewalttätiger als „Twilight“. Ebenso hat die Handlung im Vergleich einfach mehr Substanz. Katniss Everdeen ist eine Heldin und nicht dazu geboren, einem Mann hörig zu sein wie es etwas Bella aus „Twilight“ ist. Kitschig ist definitiv beides. Die „Hunger Games“ Tribologie konnte jedoch generell positive Kritiken ergattern. Collins wird für die genaue Beschreibung ihrer Welt gelobt, und der Charakter der Katniss fand ebenso viel Anklang. Die Umgebung in der sich diese Hauptperson befindet, wird zwar genau dargestellt, in die Handlung hätte Collins aber tiefer eindringen können. Leider bleiben viele Fragen offen. Als Leser hat man oft das unbefriedigende Gefühl, das es einfach nicht genug ist. Das Hauptthema ist sehr politisch, es geht um Zivilcourage, Mut, Hoffnung und dem Kampf für seine Überzeugungen. „The Hunger Games“ hat unglaubliches Potential, kratzt aber leider in Sachen Handlung eher an der Oberfläche. Nichts desto trotz darf man nicht vergessen, das die Bücher für Jugendliche gedacht sind, somit reicht es für diese Zielgruppe wohl. Was Collins aber definitiv gut gelingt ist der Spannungsaufbau. Lässt man sich auf das Ganze ein, kann man die Bücher kaum man weglegen. Andauernd passieren weiter unerwartete Handlungswenden, womit man wirklich gefesselt wird. Vorsicht, „The Hunger Game“ kann durchaus süchtig machen. Ein kleiner Tipp: die Bücher auf jeden Fall auf Englisch lesen, die deutsche Übersetzung ist grottenschlecht.

buchcover 3 c scholastic pressEin Ripp off von Battle Royal?
Ja und Nein. Das erste Buch der “Hunger Games” Tribologie ähnelt sehr der Story von dem japanischen Buch und Film “Battle Royal”. In beiden Büchern werden Jugendliche gezwungen bis zum Tod gegeneinander zu kämpfen, bis nur noch einer übrig bleibt. Bei „Battle Royal“ ist das aber der Kernpunkt des Films. Bei den „Hunger Games“ stellt die Zeit in der Arena für Katniss den Beginn ihrer Reise dar. Denn die Hungerspiele bilden nur den Auftakt für viele weitere Ereignisse, die sich in den nächsten zwei Büchern regelrecht überschlagen werden. Außerdem ist die Idee von einer Arena, in der Menschen gegeneinander kämpfen nicht neu. Schon im alten Rom kamen solche Spiele vor. Daher nimmt Collins auf den Namen Panem für ihr fiktives Land, Panem et Circus, also Brot und Spiele. „The Hunger Games“ wie auch „Battle Royal“ sind sich in vielen Dingen ähnlich. Doch dies passiert bei so vielen Filmen. Der Anspruch, etwas soll ganz neu sein, ist also überholt. 

filmplakat 2 c lionsgateWeitere Verfilmungen
Im November 2013 soll die zweite Verfilmung, „The Hunger Games: Catching Fire“ unsere Kinos beglücken. Der Großteil des Casts für den zweiten „Hunger Games“ Film wurde bereits bestätigt. Natürlich sind wieder Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth und Josh Hutcherson dabei. Außerdem bleibt der Truppe Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Lenny Kravitz, Stanley Tucci, Donald Sutherland und Toby Jones. Neu dazu stoßen Sam Clafin als Finnik Odair, Jena Malone als Johanna Mason und Philip Seymour Hoffman als Plutarch Heavensbee. Regie führt bei dem zweiten Teil Francis Lawrence, er löst David Ross ab, der aufgrund von zeitlichen Problemen das Sequel nicht übernehmen konnte. Man kann außerdem annehmen, dass das dritte Buch, „Mockingjay“, in zwei Filme aufgesplittet wird, da einige Schauspieler für vier Filme verpflichtet wurden.

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