INHALTSVERZEICHNIS
Die Teuerung beschäftigt Studierende in Österreich 2025 mehr denn je – Mieten steigen weiter, Lebensmittel werden teurer und das Studienbudget schrumpft. Aber keine Panik – mit den richtigen Strategien kommst du auch 2025 über die Runden.
Diese staatlichen Hilfen stehen dir 2026 zu
Zuerst das Wichtigste: Hol dir alle staatlichen Hilfen, die dir zustehen. Die Studienbeihilfe Österreich wurde 2024 auf maximal 923 Euro pro Monat erhöht (laut Studienförderungsgesetz-Novelle). Auch wenn deine Eltern mehr verdienen als gedacht – ein Antrag kostet nichts.
Zusätzlich gibt es Beihilfen für Fahrtkosten, Studienbeiträge und sogar für Auslandssemester. Das Mobilitätsstipendium bringt dir bis zu 1.000 Euro extra. Die Studienbeihilfenbehörde hat heuer ihre Online-Services verbessert – der Antrag dauert nur 20 Minuten.
Vergiss nicht auf die Wohnbeihilfe vom Land. In Wien sind das bis zu 200 Euro monatlich, in anderen Bundesländern variiert es. Beim AMS kannst du dich zusätzlich über das Selbsterhalterstipendium informieren.
Wohnen: So sparst du 200+ Euro bei der Miete
Die Mieten steigen, aber du musst nicht in einem Kellerloch leben. WGs sind nach wie vor die günstigste Option – in Wien zahlst du durchschnittlich 450 Euro für ein Zimmer, in Graz oder Innsbruck etwa 380 Euro. Das ist zwar nicht wenig, aber immer noch günstiger als eine eigene Wohnung.
Eine noch günstigere Alternative: Studentenheime sind oft günstiger als gedacht. Studentenheime in Wien gibt es ab 320 Euro, inklusive Internet und Gemeinschaftsräume. Bewirb dich früh – die Listen füllen sich schnell.
Beim Umzug sparst du mit Freunden als Umzugshelfer statt einer Firma. Das spart dir locker 500 Euro. Möbel findest du günstig bei Willhaben oder in Facebook-Gruppen für Studis.
Essen: Mit 150 Euro monatlich satt werden
Meal Prep ist dein bester Freund gegen die Teuerung. Koche am Sonntag für die ganze Woche vor – das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Reis, Nudeln und Linsen kosten wenig und machen satt. Ein Kilo Reis reicht für zehn Portionen und kostet 2 Euro.
Beim Einkaufen: Hofer, Lidl oder die Eigenmarken von BILLA und SPAR haben die besten Preise für Basics. Kaufe Eigenmarken – das spart bis zu 40 Prozent. Abends um 19 Uhr gibt es oft reduzierte Waren.
Food-Sharing-Apps wie Too Good To Go retten Lebensmittel vor der Tonne. Bäckereien verkaufen ihre Waren am Abend für 3-4 Euro pro Tasche.
Transport: Mobil bleiben ohne Pleite zu gehen
Das Österreich-Ticket um 1.095 Euro pro Jahr ist für Studis oft zu teuer. Besser: Semestertickets der lokalen Verkehrsbetriebe. In Wien kostet das Semesterticket 150 Euro, in Graz 98 Euro. Das rechnet sich schnell, wenn du täglich zur Uni fährst.
Für längere Strecken: WESTbahn und ÖBB haben Sparschienen ab 9 Euro. Buche früh und sei flexibel bei den Zeiten. FlixBus fährt zwischen den großen Städten oft für unter 10 Euro.
Ein Fahrrad ist die beste Investition. Gebraucht bekommst du ein solides Rad für 150-200 Euro. In Wien sparst du damit 150 Euro pro Semester gegenüber dem Öffi-Ticket.
Nebenjobs: Mehr Geld verdienen
Die besten Möglichkeiten zum Geld verdienen haben sich heuer erweitert. Tutoring bringt 15-25 Euro pro Stunde, besonders in MINT-Fächern ist die Nachfrage hoch. Hier kannst du dein Wissen direkt in Bargeld umwandeln.
Gleichzeitig sind Online-Jobs flexibler denn je. Content Creation, Social Media Management oder Übersetzungen kannst du von überall machen. Plattformen wie Upwork oder Fiverr vermitteln Jobs ab 10 Euro pro Stunde.
Gastronomie zahlt gut, besonders am Wochenende. Kellnern bringt mit Trinkgeld oft 12-15 Euro pro Stunde. Events und Messen suchen regelmäßig studentische Aushilfen für 11-13 Euro die Stunde. Mehr dazu findest du in unserem Gastronomie-Guide für Studierende.
Alltag: 6 Spartricks die wirklich funktionieren
Streaming-Dienste clever teilen: Netflix, Spotify und Co. kosten geteilt durch vier nur noch ein Viertel – achte aber auf die Nutzungsbedingungen der Anbieter. Organisiere dich mit Freunden oder der WG.
Kleidung: Second-Hand-Shops und Online-Plattformen wie Vinted haben stylische Sachen für wenig Geld. Eine Jeans kostet dort 15 statt 60 Euro. Das ist nicht nur günstig, sondern auch nachhaltig.
Handy-Tarif überprüfen: Diskontanbieter wie HoT oder yesss! haben Tarife ab 10 Euro monatlich. Das sind 20-30 Euro weniger als bei den großen Anbietern.
Für Bücher: Die Universitätsbibliothek hat fast alles, was du brauchst. Ältere Auflagen von Lehrbüchern sind oft 50 Prozent günstiger und inhaltlich fast identisch.
Software gibt es für Studis oft kostenlos. Microsoft Office, Adobe Creative Suite und viele andere Programme haben Studententarife oder sind gratis über die Uni verfügbar. Informiere dich bei deinem IT-Service.
Banking: Viele Banken haben kostenlose Konten für Studierende. Das spart dir 5-10 Euro monatlich an Kontoführungsgebühren.
Die Teuerung ist real, aber sie muss dein Studium nicht ruinieren. Mit diesen Strategien kommst du gut durch die nächsten Semester. Wichtig ist: Fang früh an zu planen und nutze alle verfügbaren Ressourcen. So sparst du monatlich locker 200-300 Euro. Starte am besten heute mit der Budgetplanung für dein Studium – deine Geldbörse wird es dir danken.









