IT-Experten, Ingenieure und andere Technik-Spezialisten gehören auch in Österreich zu den begehrtesten Bewerbern auf dem Arbeitsmarkt. Viele Hochschulabsolventen technischer Fachrichtungen können nach dem Abschluss zwischen verschiedenen attraktiven Arbeitsangeboten wählen.

Der Arbeitsmarkt in Österreich hat sich in den vergangenen Jahren konstant positiv entwickelt. Seit Mitte 2015 stellt sich allerdings auch auf dem österreichischen Arbeitsmarkt die Lage eher durchwachsen dar – Akademiker und andere hochqualifizierte Fachkräfte sind davon jedoch nur in geringem Maß betroffen. IT-Experten, Ingenieure und andere Technik-Spezialisten sind nach wie vor begehrte Arbeitskräfte.

Aktuelle Trends auf dem Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte und Ingenieure

Die Unternehmensberatung Hays wertet vierteljährlich Print- und Onlinestellenanzeigen aus und gibt auf dieser Basis ihren Fachkräfteindex heraus. Für IT-Fachkräfte zeigte der Hays-Index Ende 2015 im Vergleich zum Vorjahr ein sattes Plus, für Ingenieure hatte sich das generell gute Angebot an offenen Stellen im Wesentlichen nicht verändert. Von diesem positiven Trend werden IT-Experten und Ingenieure auch künftig profitieren.

Gute Jobchancen im IT-Bereich haben beispielsweise Anwendungs- und Webentwickler, Mitarbeiter im IT-Support sowie Projektleiter und Projektmanager. Leicht zurückgegangen ist lediglich die Nachfrage nach Netzwerkadministratoren und SAP-Experten.

Im Bereich Engineering suchen die Unternehmen unter anderem nach Automatisierungstechnikern, hardwarenahen Softwareentwicklern, Konstrukteuren, Qualitätsmanagern sowie nach Verfahrens- und Versuchsingenieuren sowie nach Ingenieuren. Auch Projektleiter und Projektmanager mit ingenieurwissenschaftlichem Profil haben gute Chancen auf einen neuen Job. Rückläufig ist die Zahl der Arbeitsangebote vor allem bei Fertigungsplanern und Berechnungsingenieuren.

Demografischer Wandel und „Kampf um die Talente“

Mittelfristig wird sich die Nachfrage nach Hochschulabsolventen technischer Fachrichtungen nochmals deutlich verstärken. Arbeitsmarktexperten rechnen vor, dass in den Jahren 2016 bis 2020 eine größere Zahl der technischen Experten in den Unternehmen das Pensionsalter erreicht. Bereits in den Jahren 2013 bis 2015 gab es – mit Fokus auf technische Bereiche – einen Überhang von etwa 30.000 offenen Stellen, die aufgrund des Fachkräftemangels nicht kurzfristig besetzbar waren. Der „Kampf um die Talente“ ist also in vollem Gange. An jungen High Potentials sind Arbeitgeber naturgemäß besonders interessiert: Zum einen schaffen die Firmen damit die Grundlage für ihre langfristige Personalplanung und Personalentwicklung. Gleichzeitig sorgen fähige Hochschulabsolventen für den Transfer aktuellen Wissens in die Unternehmen.

Was knapp ist, ist auch teuer – gute Gehaltsaussichten für Techniker

Unter Wert sollten sich auch angehende Ingenieure und IT-Experten nicht verkaufen, zumal sie auch damit für ihre künftige Karriere- und Gehaltsentwicklung einige Weichen stellen. Das durchschnittliche Jahresgehalt von akademischen Berufsanfängern in Technik und IT liegt zwischen 40.000 und 50.000 Euro – natürlich mit Abstufungen zwischen Bachelor- und Masterabsolventen. Auch Branche und Unternehmensgröße wirken sich auf die Höhe der Gehälter aus. Viele Unternehmen kommen High Potentials außerdem im Hinblick auf flexible Arbeitszeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance oder Weiterbildungsangebote weit entgegen.

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