Alexander Soukup ist Senior Manager und leitet den Bereich Strategy & Operations bei PwC Österreich. Uns gibt er einen Einblick in die gerade veröffentlichte PwC-Studie „Industry 4.0: Building the digital enterprise“. Er spricht mit uns über die Hoffnungen der Unternehmen, aber auch wie sich die Arbeitswelt durch die Digitalisierung verändern wird und welche Chancen sich für Techniker/innen ergeben.

Laut Ihrer Studie „Industry 4.0: Building the digital enterprise“ investieren Unternehmen weltweit über 900 Milliarden Dollar pro Jahr in die Digitalisierung. Wie wird sich die Arbeitswelt verändern? Welche Karrierechancen ergeben sich für Studierende & Absolventen?

Aufgrund neuer Geschäftsmodelle werden sich die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sämtliche Wertschöpfungsstufen hinweg verändern – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb. Durch die zunehmende Digitalisierung werden Prozesse und Geschäftsmodelle agiler und datengetriebener. Dies verlangt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern völlig neue Fähigkeiten und Qualifikationen. Auch der Bedarf an Softwareentwicklern und Datenanalysten in der Industrie wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren signifikant zunehmen.

Was versprechen sich Unternehmen von Industrie 4.0?

Unternehmen versprechen sich von der Digitalisierung enorme Vorteile und sind bereit, entsprechend hohe Summen zu investieren. Unsere Studie „Industry 4.0: Building the digital enterprise“ zeigt, dass sich dieser Wandel in allen 26 befragten Ländern gleichermaßen vollzieht, nicht nur in Industriestaaten. Zum einen erhoffen sich die Unternehmen eine bessere Steuerung von unternehmensübergreifenden und -internen Wertschöpfungsketten. Zum anderen sind sowohl die Erhöhung des Kundennutzens durch ein zunehmendes Angebot von Mehrwertlösungen (über traditionelle Produkte hinaus) als auch die erhöhte Vernetzung mit Kunden und Partnern, weitere wesentliche Treiber von Industrie 4.0. Ein wesentlicher Grund für die Unternehmen ist es, durch die Digitalisierung der eigenen Produkte und Dienstleistungen sowohl ihren Umsatz als auch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und zu steigern.

In welchen Bereichen wird sich der Fachkräftemangel in Zukunft noch verstärken? Welche Studienrichtungen verschaffen Absolventen einen „sicheren“ Arbeitsplatz in der digitalen Revolution?

Ein Haupthindernis bei der Verwirklichung von Industrie 4.0 sehen die von uns befragten Unternehmen in den fehlenden Spezialisten. Insbesondere Fachkräfte aus dem Bereich Data Analytics werden benötigt. Für Absolventen mit einem IT-Schwerpunkt wird der Arbeitsmarkt zukünftig viele Möglichkeiten bieten. Allerdings ist Industrie 4.0 eine Chance für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich und wirkt sich in vielfältiger Form – von neuen Geschäftsmodellen bis hin zu digitalisierten Wertschöpfungsketten – in Unternehmen aus. Somit bietet Industrie 4.0 diverse Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen aus jeglichen Studienrichtungen, die eine Affinität zu IT-Themen und digitalen Trends haben.

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