Studenten haben es aus finanzieller Sicht nicht leicht. Das Leben in den deutschen Großstädten ist teuer und die staatliche oder elterliche Unterstützung reicht oft nur für die Grundversorgung. Wer allerdings schon mit einer relativ hohen Miete kämpft, wird kaum etwas für die nächste Party, das neue Smartphone oder für Modetrends übrig haben. Abhilfe schafft ein lukrativer Nebenjob, doch welche Tätigkeiten sind am besten bezahlt? Wir zeigen Dir ein paar Studentenjobs, mit denen Du gut um die Runden kommen wirst.

Tipp 1: Promoter – der Klassiker unter den Nebenjobs

Promoter werden vor allen in Großstädten immer wieder für unterschiedliche Werbeaktionen gesucht. Dabei kann es um die Verteilung von Flyern gehen, um die Vorstellung eines neuen Produktes oder das Bewerben eines Gewinnspiels. Promoter sind auf Messen oder zu größeren Veranstaltungen zu finden. Außerdem gibt es einzelne Promotion-Stände in den Innenstädten, teilweise mit recht auffälligen Kostümen. In diesem Job musst Du auf jeden Fall auf Menschen zugehen können und einen aufgeschlossenen Charakter mitbringen. Der durchschnittliche Stundenlohn liegt bei etwa 10 – 14 Euro.

Kleiner Hinweis: In der Weihnachtszeit werden gern Nikolaus oder Weihnachtsmann für strahlende Kinderaugen gesucht. Diese Form der Promotion erfordert natürlich ein gewisses schauspielerisches Talent, das Tragen eines bekannten Kostüms und wird zudem noch sehr gut vergütet.

Tipp 2: Grafikdesigner oder Programmierer

Wer sich mit Bildbearbeitung auskennt, Kreativität mitbringt und ein Händchen für Gestaltung hat, kann sich als Grafikdesigner versuchen. Viele Agenturen stellen Werkstudenten für einige Aufgaben ein, die Werbematerialien gestalten oder das Layout einer Webseite entwerfen. Voraussetzung sind natürlich Kenntnisse in gängigen Grafikprogrammen. Teilweise wirst Du damit beauftragt, Flyer zu drucken oder Designs im Printbereich zu prüfen. Die Bezahlung liegt bei etwa 13 – 14 Euro pro Stunde.

Tipps 3: Nachhilfelehrer

Studenten besitzen natürlich einen Abschluss der Hochschulreife und sind ideal als Nachhilfelehrer für die nachfolgenden Maturajahrgänge geeignet. Hier unterstützt Du Schüler bei ihren Hausaufgaben, bei wissenschaftlichen Arbeiten oder gehst den Stoff für die nächste Klausur durch. Natürlich solltest Du mit den Lehrinhalten gut vertraut sein und in den jeweiligen Fächern selbst gute Noten haben. Außerdem musst Du Sachverhalte gut erklären können und brauchst Einfühlungsvermögen im Umgang mit den jungen Schülern. Der Verdienst liegt bei etwa 15 Euro pro Stunde.

Tipp 4: Programmierer oder Computerfachmann

Gehört eher die Programmierung oder die Entwicklung von Apps zu Deinen Hobbys, stehen die Jobchancen sehr gut. Viele Unternehmen suchen Studenten als Aushilfen und wissen die etwas andere Denkweise sowie das Interesse an der neuen Technik zu schätzen. Voraussetzung für einen Programmiererjob sind natürlich gängige Programmiersprachen, wie Java, HTML, PHP und C++.

Siehst Du dich eher als Computerfachmann, hilfst Du vor allem älteren Menschen beim Einrichten von Drucker, Smartphone und Co. Auch in diesem Job ist Geduld gefragt und häufig sind Hausbesuche nötig, um die Technik direkt Vorort in Ordnung zu bringen oder zu erklären. Bezahlt wird mit etwa 16 – 17 Euro pro Stunde.

Tipps 5: Übersetzer, Sprachlehrer oder Musiklehrer

Manche Studenten haben bereits ein Semester im Ausland hinter sich und besitzen gute Kenntnisse einer zweiten Sprache. Wie wäre es, diese Kenntnisse auch an andere Schüler und Studenten weiterzugeben? Als Sprachlehrer sind dabei nicht nur Grundkenntnisse gefragt. Viele Anfragen beziehen sich auf verhandlungssicheres Sprechen, beispielsweise als Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch. Vielleicht bist Du sogar Muttersprachler und kannst für knapp 18 Euro/Stunde deine Kenntnisse weitertragen.

Ebenso beliebt sind Jobs als Übersetzer oder Lekotren, je nach eigenen Fähigkeiten. So übersetzt Du vielleicht Texte oder eine komplette Homepage für Unternehmen. Dabei ist nicht nur Englisch als Fremdsprache gewählt. Auch für Französisch oder Spanisch sind immer wieder Anfragen zu finden. Übersetzer sollten konzentriert arbeiten können und natürlich besonders Sprachbegabt sein.

Das Gleiche gilt für den musikalischen Bereich. Vielleicht beherrscht Du seit Kindertagen ein Instrument sehr gut und willst es anderen Studenten oder Schülern beibringen? Dieser Nebenjob eignet sich natürlich besonders für Musikstudenten, da nicht nur das jeweilige Instrument beherrscht werden muss. Es ist eine Kunst für sich, das Spielen auch anderen Interessenten beizubringen. Daher bekommst Du hier mit Abstand den besten Stundenlohn von 20 bis 30 Euro.

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