In Zeiten von Twitter, Facebook und Co. ergeben sich neue Wege seinen Lebenslauf zu präsentieren, die den herkömmlichen schwarz auf weiß CV ablösen.

Seinen Lebenslauf als Video zu verfilmen ist ein Trend, der schon seit einigen Jahren kursiert. In Österreich ist er allerdings noch nicht angekommen. Sogar Barney Stinson aus der Erfolgsserie „How I met your Mother“ zeigt uns, wie man sich für Personaler möglichst vorteilhaft in Szene setzt.

Zu beachten gilt es bei Bewerbungsvideos allerdings einiges. Um professionell rüberzukommen sollte man sich so präsentieren wie bei einem Vorstellungsgespräch auch. Gewählte Ausdrucksweise, angemessenes Outfit und selbstsicheres Auftreten sind ein Muss, ebenso wie eine gute Kameraqualität. Das Bewerbungsvideo soll aber keinesfalls das klassische Anschreiben und den Lebenslauf am Papier ersetzen. Vielmehr dient es dazu dem Personalverantwortlichen ein authentisches Bild von sich selbst zu vermitteln.

Wenn zu viel Originalität abschreckt

Zu viel Kreativität ist allerdings nicht in jeder Branche erwünscht. Für Film und Fernsehen oder eine Position in der Kreativbranche durchaus tauglich, kann dieses Medium für eine Bewerbung um eine Managementposition völlig verfehlt sein. Schnell kann es zu übertrieben wirken und zu dick aufgetragen. Andererseits kann der bewusst kurz und knackig gehaltene Clip einen Personalberater dazu bewegen den Bewerber zu einem Gespräch einzuladen. Das Video sollte in maximal zwei Minuten die wichtigsten Eckpunkte des Bewerbers enthalten: Name, Alter, Ausbildung, beruflicher Werdegang und persönliche Stärken. Außerdem eine aussagekräftige Motivation und Erklärung, warum sich der Bewerber/die Bewerberin für die Stelle interessiert und besonders gut dafür geeignet ist. Wenn es fertig gedreht ist hat man die Möglichkeit das Video gezielt an Firmen zu schicken, oder es einem breiterem Publikum zugänglich zu machen und zwar via Video-Plattformen, wie zum Beispiel YouTube oder speziellen BewerberInnen Websites.

Und es gibt noch mehr

Um seinen Markwert noch zu steigern kann man mittlerweile aus dem Vollen des Multimedia-Angebotes schöpfen. Auch die Plattformen Pinterest, Ebay und Facebook eignen sich dafür seinen Lebenslauf aufzupeppen.

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