Im Leben braucht es hin und wieder ein Fünkchen Glück. Beim Vorstellungsgespräch, beim Blind Date und vor allem bei der Klausur. Nur wo bekommt man eine anständige Portion Glück her? Finden wir es auf der Straße, in uns oder fällt es vom Himmel? Und was mich eigentlich noch mehr beschäftigt: Wieso haben immer die gleichen Personen Glück? Und wieso ist das Glück anderer soviel mehr wert als das meine? Fragen über Fragen und eine Antwort gibt es nicht. Aber was ich sicher weiß ist, dass das dieses Phänomen flüchtig ist. Man sieht selten was es ist, aber oft was es war. Und nach diesen Keksen wusste ich, dass ich glücklich bin.

Zubereitung

Zutaten für 20 Glückskekse

– 3 Eier
– 60g Mehl
– 60g Staubzucker
– 45g geschmolzene Butter
– eine Prise Salz

Vorbereitung

Backrohr auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. In etwa 20 Sprüche auf kleine Zettelchen schreiben und falten. Das Backblech kleidet ihr mit Backpapier aus und zeichnet darauf zwei Kreise mit einem Durchmesser von ca. acht Zentimetern. Diese Kreise müssen nun eingefettet werden. Jetzt kann’s schon mit dem Teig losgehen:

Der Teig

Zu Beginn zerlässt ihr die Butter auf kleiner Flamme und bereitet nebenbei die trockenen Zutaten vor. Ihr könnt also in Ruhe das Mehl und den Staubzucker abwiegen und beiseite stellen. Wenn das geschehen ist, trennt ihr das Eiklar vom Eigelb. Das Eiweiß kommt in eine große Rührschüssel und wird mit dem Handmixer schaumig (und nicht steif!) geschlagen. Anschließend rührt ihr die Butter, das Mehl, den Staubzucker und die Prise Salz ein.

Die Plätzchen

Mit einem Esslöffel platziert ihr einen Klecks Teig mittig in die aufgezeichneten Formen und verteilt ihn gleichmäßig. Bei mittlerem Einschub müssen die Kekse nun für ca. 3-4 Minuten backen. Idealerweise holt ihr sie aus dem Rohr, wenn der Keksrand eine goldbraune Farbe angenommen hat.

Eure runden, heißen Plätzchen werden nun vom Backpapier gelöst. Jetzt noch schnell euer Zettelchen hineinlegen und zügig zu Halbmonden falten. Anschließend drückt ihr die Kekse über eine Kante, damit sie ihre typische Form erhalten. Dafür eignet sich beispielsweise eine große Rührschüssel. Dort lässt ihr sie hängen, bis sie abgekühlt sind. Diesen Vorgang wiederholt ihr, bis der Teig aufgebraucht ist. Je nach Lust und Laune könnt ihr die Kekse auf niedriger Hitze (50 Grad) bis zur gewünschten Bräune nachbacken.

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