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Das Studium ist teuer genug – da muss das Essen nicht auch noch das Budget sprengen. Mit ein paar cleveren Tricks kochst du lecker und günstig, ohne jeden Tag Nudeln mit Ketchup zu essen.
Die richtige Einkaufsstrategie entwickeln
Plane deine Mahlzeiten für die ganze Woche. Das klingt spießig, spart aber locker 30-40 Euro pro Monat. Schreib dir auf, was du wann kochen willst, und kaufe nur das ein.
Geh nie hungrig einkaufen. Sonst landest du bei der Tiefkühlpizza statt bei den geplanten Zutaten. Am besten nach dem Mittagessen oder Abendessen zum Supermarkt.
Nutze die Angebote der Supermärkte strategisch. Hofer und Lidl haben oft gute Fleisch- und Gemüse-Aktionen. Bei Spar lohnt sich die S-Budget-Linie für Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln und Konserven.
Kaufe saisonales Gemüse. Im Winter kosten Tomaten ein Vermögen, dafür ist Kraut günstig. Im Sommer ist es umgekehrt. Ein Kilo Karotten kostet das ganze Jahr über höchstens 1,50 Euro.
Günstige Grundzutaten clever einsetzen
Reis, Nudeln, Kartoffeln und Linsen sind deine besten Freunde. Ein Kilo Reis reicht für 8-10 Portionen und kostet unter 2 Euro. Rote Linsen sind proteinreich und kochen in 15 Minuten gar.
Eier sind das günstigste Protein überhaupt. Zehn Stück kosten etwa 2,50 Euro und ergeben mehrere Mahlzeiten. Rührei mit Gemüse, Omelett oder hartgekochte Eier für Salate.
Zwiebeln und Knoblauch machen jedes Gericht besser. Ein Netz Zwiebeln hält wochenlang und kostet 1,50 Euro. Damit schmeckt auch die einfachste Nudelpfanne wie vom Restaurant.
Gefrorenes Gemüse ist oft günstiger als frisches und genauso gesund. Tiefkühl-Spinat, Erbsen oder Brokkoli kosten pro Kilo meist unter 2 Euro.
Meal Prep: Einmal kochen, mehrmals essen
Koch große Mengen und friere Portionen ein. Ein großer Topf Chili con Carne reicht für sechs Mahlzeiten. Die Zutaten kosten etwa 8 Euro, macht 1,30 Euro pro Portion.
Suppen und Eintöpfe sind perfekt zum Vorkochen. Linsensuppe, Kartoffelsuppe oder Gemüseeintopf halten sich im Kühlschrank vier Tage und lassen sich gut aufwärmen.
Investiere in gute Gefrierdosen. Dann kannst du Reste portionsweise einfrieren. So wird aus dem großen Auflauf sechs schnelle Mittagessen für die Uni.
Günstige Rezepte für jeden Tag
Pasta Aglio e Olio: Nudeln, Olivenöl, Knoblauch, Chili. Kostet unter 1 Euro pro Portion und ist in 15 Minuten fertig.
Kartoffelpuffer mit Apfelmus: Kartoffeln reiben, mit Ei und Mehl vermischen, braten. Pro Portion etwa 80 Cent.
Linsen-Dal: Rote Linsen mit Zwiebeln, Ingwer und Gewürzen. Dazu Reis. Macht satt, kostet 1,20 Euro pro Portion und ist vegan.
Gemüsesuppe: Reste von Karotten, Sellerie, Lauch mit Brühe aufkochen. Dazu altes Brot rösten. Kostet praktisch nichts und schmeckt trotzdem gut.
Reste verwerten statt wegwerfen
Aus altem Brot machst du Semmelknödel, Croutons oder French Toast. Braune Bananen werden zu Bananenbrot oder Smoothies.
Gemüsereste landen in der Suppe oder im Auflauf. Übrig gebliebener Reis wird zu Bratreis mit Ei und Gemüse.
Kräuter einfrieren, bevor sie schlecht werden. Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum in Eiswürfelbehältern mit etwas Wasser einfrieren.
Mit diesen Tricks kommst du locker mit 150-200 Euro pro Monat für Lebensmittel aus. Das ist weniger als viele für ihr Handy ausgeben – und du isst dabei noch besser als mit Fertiggerichten.







