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Der Freizeit-Trend neben Skifahren & Co.: Wintergrillen!

Lagerfeuerromantik und Hüttenzauber einmal anders: Grillen kennt keine Temperaturen und hat für grillbegeisterte Wintersport-Fans immer Saison. Vom klassischen Steak bis zum Festtagsmenü, von Lebkuchen bis Pizza – alles ist möglich.

Jetzt, wenn es draußen frostig wird, entfaltet das Grillen einen ganz besonderen Zauber und macht besonders viel Spaß. Bei klirrender Kälte, glasklarer Luft und knirschendem Schnee den verheißungsvollen Duft eines frisch gegrillten Steaks schnuppern – ein unvergleichliches Erlebnis. Und das Wichtigste: Gegrillt wird mit allem, was die kalte Jahreszeit zu bieten hat! Wenn dann der verheißungsvolle Duft von winterlichen Gewürzen in der Luft liegt und das Fleisch über der heißen Glut zischt, hält es garantiert niemanden mehr in der warmen Stube. Ein besonderes Highlight im Winter: das Räuchern. Aromatischer Rauch in Form von befeuchteten Räucherbrettern oder klassische Holzstücke, die unter die Kohle gemischt werden, verleihen Fisch, Fleisch und Gemüse eine feine Note.

Tipps für gelungenes Grillen bei Minusgraden

Bei kalten Temperaturen gemütlich draußen sitzen, sich am Grill wärmen und dabei abwechslungsreiche Gerichte zubereiten – im Winter herrscht eine ganz besondere Grill-Atmosphäre. Und mit ein paar Tipps wird jeder zum echten Wintergrill-Experten. „Grundsätzlich empfiehlt es sich, eher größere Fleischstücke zu grillen“, sagt Leo Gradl, Grillweltmeister und Grillmeister der Weber Grillakademie. „Diese kühlen zum einen nicht so schnell aus. Zum anderen kann man die Zeit, während das Fleisch auf dem Grill gart, entspannt mit seinen Freunden oder der Familie genießen. Wenn das Grillgut dann gar ist, packt man es am besten gleich in Alufolie ein, um es in Ruhe nachgaren zu lassen und warmzuhalten.“ Auch vorgewärmte Schüsseln und Teller helfen, dass Fleisch und Beilagen nicht so schnell auskühlen. Für alle Grills gilt: Den Deckel so selten wie möglich öffnen, damit die Hitze nicht entweicht, sondern im Inneren verbleibt. Durch die niedrigere Luftfeuchtigkeit glühen Holzkohle und Briketts übrigens im Winter deutlich länger – und ermöglichen so besonders ausgedehnte Grillabende. Wichtig ist jedoch, Kohle & Co. nicht draußen zu lagern, weil die Brennmaterialien sonst feucht werden könnten und im entscheidenden Moment nicht funktionieren. Und vor allem gilt: Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill – gegrillt wird immer im Freien.

Vorbereitung ist alles

Bei Minusgraden kann das Vorheizen oder auch das Garen der Gerichte ein bisschen länger dauern – wichtig ist also, dafür genügend Zeit einzuplanen. Das Grillevent selbst ist dann aber umso gemütlicher. Um die Kälteeinwirkung von außen möglichst gering zu halten, sollte man den Grill an einem windgeschützten Ort aufstellen. Ein weiterer Tipp: Den Anzündkamin mit der durchglühenden Kohle direkt auf den Kohlerost stellen. So wird der Kessel gleich mitgewärmt und ein zu schneller Temperaturwechsel vermieden. Wenn der Grill nach dem Grillen abgekühlt ist, schützt man ihn am besten mit einer Abdeckhaube vor Witterungseinflüssen.

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