Heut früh schrieb der Verein Österreichische Musikförderung folgende Aussendung:

Mit einem von Generaldirektor Alexander Wrabetz gezeichneten Schreiben beendet der ORF mit Ende des Jahres seine Mitgliedschaft und damit die finanzielle Unterstützung des Österreichischen Musikfonds und begründet dies mit „schwierigen Herausforderungen im Bereich der Finanzierung“.

Der Musikfonds ist eine Initiative zur Förderung professioneller österreichischer Musikproduktionen und deren Export sowie Livetourneen, um damit ihre Verwertung und Verbreitung zu steigern und Österreich als Kreativstandort zu stärken. In den acht Jahren seines Bestehens wurden vom Öst.Musikfonds 452 Musikproduktionen und 120 Konzerttourneen mit insgesamt rund 5 Millionen Euro gefördert.

Der mit derzeit jährlich 920.000 Euro dotierte Musikfonds wird als public private partnership-Modell aus Mitteln des bm:ukk, der Verwertungsgesellschaften AKM/GFÖM, Austro Mechana/SKE-Fonds und Östig, wirtschaftsseitig von IFPI Austria und dem Fachverband Film und Musik der WKO sowie vom ORF gespeist. „Der Wegfall von 100.000 Euro jährlichem Beitrag des ORF reißt ein tiefes Loch in das Musikfonds-Budget und macht es uns sehr schwer, unsere Förderziele zu erreichen“, zeigt sich Musikfonds-Geschäftsführer Harry Fuchs über die Entscheidung des ORFs enttäuscht: „Gemäß seinem Programmauftrag hat der ORF heimische künstlerische und kreative Produktion zu fördern und damit einen Beitrag zum Kulturgeschehen zu leisten. Sein Ausstieg aus unseren Förderaktivitäten gefährdet den ohnehin schon mit schwierigen Rahmenbedingungen konfrontierten Musikstandort Österreich und verschlechtert die Situation der Musikschaffenden in unserem Land zusätzlich.“

Informationen über die Aktivitäten und geförderten Produktionen des Musikfonds unter www.musikfonds.at

Gemeinsam mit Musik aus Österreich gehört gefördert! und Enemy.at unterstützen wir die ins Leben gerufene Petition

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