Florian, Richard und Benjamin sind nicht nur richtig gute Freunde, sondern auch ziemlich talentierte Musiker. Ihre aktuelle Single „Helden“ wird momentan von fast jedem Radiosender gespielt und kommt bei den Fans super an. UNIMAG hat FLOWRAG zum Interview getroffen.

UNIMAG: Eure Single „Helden“ wird ja im Moment auf sämtlichen Radiosendern gespielt, wie fühlt sich das an?

Florian: Gut (lacht)! Also wirklich, das ist richtig gut. Mehr können wir uns momentan gar nicht wünschen.

Hört ihr euer Lied denn selbst gern im Radio oder schaltet ihr dann auch mal ab?

Florian: Ich hör uns immer noch gern. Ich glaube, wenn du ein Lied selbst geschrieben hast, dann hast du es ja schon so oft gehört, dass es dir eigentlich gar nicht mehr auf die Nerven gehen kann.
Richard: Ich habe ja das Musikvideo geschnitten und das Lied wirklich 24 Stunden durchgehört. Aber ich lass es schon an, wenn es im Radio läuft.

Wer sind denn eure persönlichen Helden im Alltag?

Florian: Die Familie natürlich und auch meine Freunde.
Richard: Iron Man oder Captain America! Wobei ich den Film leider noch nicht gesehen habe.

Wie kam es denn zu dem Lied? Was hat euch dazu inspiriert und was ist die Bedeutung hinter dem Song?

Richard: Das Ganze hat mit einer Sprachaufnahme auf meinem Handy begonnen. Damit bin ich zu Flo gegangen und dann haben wir das Lied eigentlich in ein paar Minuten geschrieben.
Florian: Was bei dem Lied am Ende wirklich rausgekommen ist und welche Bedeutung es hat, das kann dann eigentlich jeder für sich selbst auslegen.

Was ist denn euer momentanes Lieblingslied, das euch am meisten bedeutet?

Florian: Im Moment mag ich am liebsten „Ohne Dich“. Das mag ich vom Text her sehr gern. Auch wenn ich singe, ist da immer ein starkes Gefühl dabei.
Benjamin: Ich mag eigentlich alle Lieder, ich kann mich da jetzt nicht entscheiden.

Habt ihr Musiker, die euch inspirieren oder bei denen ihr sagen würdet, das sind eure Vorbilder?

Florian: Da gibt es viele! Von Ed Sheeran bis James Bay. Mich persönlich faszinieren die außergewöhnlichen Stimmen, die es so auf der Welt gibt.
Benjamin: Meine Einflüsse sind ein bisschen breiter gefächert, weil ich auch klassische Musik studiere. Ich bin da eben anders (lacht). Aber ich lasse mich von ganz, ganz vielen Genres inspirieren.

Wann habt ihr denn eigentlich mit der Musik angefangen? Habt ihr als Kinder schon Instrumente gespielt und gesungen?

Richard: Ich spiele, seit ich 15 Jahre alt war, Gitarre. Da ist ein Freund aus der Schulklasse zu mir hergekommen und hat mir das vorgeschlagen.
Benjamin: Und ich spiele seit der Volksschule Klavier.

Was hört ihr privat für Musik? Irgendwelche Lieblingskünstler oder Bands?

Florian: Ich höre privat eigentlich schon ein bisschen härtere Musik. Aber das ist wirklich breit gefächert und eigentlich auch alles – außer Schlager.
Richard: Ich höre ziemlich gerne Fall Out Boy.

Was ist denn das beste am Musiker sein? Was macht am meisten Spaß?

Richard: Interviews (lacht).
Florian: Ich finde das Schreiben von Liedern super. Wenn etwas Neues entsteht und man sich wirklich Zeit lassen kann dafür.

Was war bis jetzt der geilste Moment, an den ihr euch gerne erinnert?

Florian: Donauinselfest 2015 auf der Ö3-Bühne!
Richard: Das war unser erster riesiger Auftritt. Wir wussten gar nicht, was wir mit dem ganzen Platz machen sollen.

Gibt’s da auch Nachteile?

Florian: Am Anfang ist natürlich immer die Ungewissheit da. Es ist halt nicht vergleichbar mit einem Bürojob. Ich habe vorher einen ganz normalen Job gehabt. Dann den Schritt ins Musikleben zu machen, war schon ein Risiko und eine Umstellung. Da hab ich mich auch mal gefragt: „Und jetzt? Was mach ich heute eigentlich?“

Was sind denn neben der Musik sonst noch Hobbies von euch?

Richard: Malen und Zeichnen. Das mach ich schon länger als die Musik.
Benjamin: Essen mag ich und Schlafen ist auch ganz nett.

Trefft ihr euch denn oft privat oder ausschließlich für die Musik? Und wenn ja, was macht ihr dann immer so zusammen?

Florian: Wir sind ja nicht nur eine Band, sondern auch Freunde, die sich sehr oft treffen. Und dann zocken wir zum Beispiel mal zusammen.

Habt ihr eigentlich auch mal Stress und wie schafft ihr den dann aus der Welt?

Benjamin: Nicht nur manchmal, sondern immer – tagein, tagaus. Nein, wir streiten uns eigentlich nie.
Florian: Es gibt hin und wieder Unzufriedenheiten, aber Streitereien haben wir zum Glück wirklich nicht.

Und wie geht es mit der Musik für euch weiter?

Richard: Wir schreiben laufend neue Songs. Unser momentanes Ziel ist ein Album bis Ende des Jahres.
Florian: Und sonst freuen wir uns auf unser erstes eigenes Konzert am 7. Juni. Da hoffen wir, dass viele Leute kommen, damit wir uns auch richtig präsentieren können. Das wird hoffentlich sehr cool.

Da bin ich mir sicher! Vielen Dank für das Interview, ihr werdet euren Weg machen, Jungs.

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