kraftklub C beat the richKraftklub – das ist Sex auf Deutsch und die Lieblingsband Deiner Lieblingsband…

 

…sagen die fünf stets adrett gekleideten Herren aus Karl-Marx-Stadt Chemnitz über sich selbst, die mit der perfidesten Kusserpressung seit ewig um die Ecke kommen („wenn Du mich küsst, schreibt Noel wieder Songs für Liam“ (die Gebrüder Gallagher der getrennten Oasis Anm. d. R.)). Nebenbei mischen sie gerade gehörig die deutschsprachige Musikszene mit ihrem Indie-Rock mit Sprechgesang Anleihen auf. Höchste Zeit einmal für Unimag, sich mit ihnen zu unterhalten. Rede und Antwort stand Bassist Till Brummer.


Hallo Till, geht’s euch gut und wo steckt ihr gerade?
Bestens geht’s uns! Wir sind in Chemnitz am herumhängen und haben gerade gefrühstückt. Alkohol gab es auch schon und zwar Sekt.
Nebenbei versuchen wir unseren Proberaum fertig zu bauen, aber wir sind nicht so begnadete Handwerker.

 

Sektfrühstück um 14:00 Uhr klingt schon gut nach Rockstar…

…Oder auch Hartz 4. Da wird jetzt oft auch schon getrunken und abgehangen und Punkt 12 geguckt.

 

Wenn ihr mal wie heute etwas Pause habt, wird euch dann der krasse Rummel, der da gerade um euch los ist eigentlich bewusst?
Ja, irgendwie schon. Neulich ist uns aufgefallen, wie abartig schnell die Zeit umgegangen ist. Wir sind letztens bei der Echo-Verleihung in Berlin aufgetreten und vor der Show saßen wir ganz gechillt im Hotel und wollten noch ein bisschen vor dem Auftritt runterkommen. Da haben wir so drüber nachgedacht, dass wir vor gerade mal einem Jahr auch hier waren – damals noch als Gäste und völlig unbekannt. Und jetzt treten wir da mit Casper auf, krasser Scheiß.

 

Ja, man könnte schon sagen, dass da einiges passiert ist im letzten Jahr; euer Album ist in Deutschland auf Platz 1, eure Gesichter sind auf jeder Zeitschrift und die jetzige Headliner Tour inzwischen fast ausverkauft – Macht das neben mega berühmt auch schon reich?
Ganz kurz: aufs Cover der „Apotheken Umschau“ haben wir es noch nicht geschafft.
Zurück zur Frage: Also für ein Sektfrühstück reicht das Geld auf jeden Fall. Ich würde mal sagen, wir bekommen gerade so nen schönen Hartz-4-Satz (374 €) im Monat. Das reicht aber gerade auch voll. Wir sind eigentlich die ganze Zeit unterwegs, bekommen da immer schön Essen und irgendjemanden, der hinter der Bar steht, kennt man immer. Und sonst brauchen wir nicht so viel Geld, für Klamotten und so.

 

Apropos Klamotten, wie viele Exemplare eurer berühmten Kraftklub-Kluft Jacke besitzt eigentlich jeder von euch?
Exakt eine. Die stinken auch schon voll und sind ziemlich versifft. Ich habe schon die dritte, weil ich sie so oft verloren habe. Aber der ein oder andere hat immer noch seine erste. Die stinken dann natürlich noch mehr.

Habt ihr deswegen dann „Songs für Liam“ geschrieben? Dass euch Mädels trotz ekliger Jacken noch küssen? Weil bei so einer fiesen Erpressung kann man ja fast nicht nein sagen.
Ja, gut oder? Das übt schon ordentlich gesellschaftlichen Druck, fast schon Zwang aus, einen von uns zu küssen. Aber wir haben den Erfolg damit leider überschätzt. Oder treffen immer nur auf die Mädels, die eher auf Blur stehen. Noel schreibt ja immer noch keine neuen Songs für Liam.

 

Ihr seid ja trotz eures Erfolgs nicht nach Berlin gezogen, betont ihr ja auch in „Ich will nicht nach Berlin“ , sondern seid in Chemnitz, das jetzt nicht die turbo Coolness ausstrahlt, geblieben. Seid ihr da jetzt neben Karl Marx die absoluten Lokalhelden?
Ich würde sogar sagen, dass wir den guten Karl bald locker an Berühmtheit eingeholt haben! Das ist natürlich Quatsch, aber klar, manchmal wird man schon auf der Straße angeschaut, aber das kommt nicht so oft vor.
Wobei mir erst heute eine Mutti mit zwei kleinen Kindern auf der Straße entgegenkam, die mich total lieb zu unserem Erfolg beglückwünscht hat. Das war irgendwie voll süß. Die Kinder werden sicher mal richtig cool.

 

Möchtest Du im Namen des gesamten Kraftklubs den Lesern noch etwas mitteilen?
Also unser Album müssen jetzt nicht alle kaufen. Ist natürlich auch nicht schlecht, es zu tun. Aber kommt echt zu unseren Konzerten; wir haben gehört, dass es da gut abgehen soll, Rock n Roll und so. Auch wenn wir eigentlich nur fünf komische Hanseln aus Chemnitz sind.

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