Dieses Motto der Stadt hält was es verspricht, wie ich nach meinem viertägigen Aufenthalt im November nur bestätigen kann. Ob am Tag oder in der Nacht, entdecken und erleben kann man im schönen „Barca“ mit Sicherheit genug!

Wer einen Städtetrip nach Barcelona plant, dem rate ich außerhalb der Hauptsaison zu reisen. Denn in den Wintermonaten erspart ihr euch langes Anstehen an den Sehenswürdigkeiten und zudem kommt ihr bei eurer Sightseeing-Tour nicht so schnell ins Schwitzen. Angenehme Tagestemperaturen von 15-20 Grad (viel kälter wird’s in Barcelona nicht) wirken sich positiv auf Laune und Ausdauer aus! 

Barcelona 1Den besten Überblick über die Hauptstadt Kataloniens und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten bekommt ihr durch die Nutzung eines der zahlreichen „Hop On Hop Off“ Busse. Diese führen euch auf bequeme Art und Weise durch die Straßen und versorgen euch dabei mit interessanten Insider-Informationen und Anekdoten über die Stadt. Die Busse halten bei Sehenswürdigkeiten, wie der berühmten Kirche „Sagrada Familia“, oder der märchenhaften Gartenanlage „Park Güell“. Auch das Fußballstadion „Camp Nou“, den Zoo, das am Hafen gelegene Aquarium und zahlreiche andere Attraktionen erreicht man auf diese Art und Weise ganz bequem.

 Wem solche Busse jedoch zu touristisch sind, dem bietet das übersichtliche U-Bahn Netz die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Tickets kann man direkt in den U-Bahn Stationen kaufen und wenn man nicht gerade in der Rushhour unterwegs ist, bietet diese Art der Fortbewegung sicherlich eine gute Alternative! Aber Achtung: In Barcelona wird viel und oft geklaut, also behaltet eure Taschen immer gut im Auge und lasst nichts unbeaufsichtigt liegen! Auch in der U-Bahn heißt’s also aufpassen, denn Gelegenheit macht Diebe.

Genauso wie Sightseeing hungrig macht: Bei der Stärkung zwischendurch rate ich zu Spezialitäten wie den „Tapas“ (kleine Appetithäppchen, die man als Vorspeise oder Appetithäppchen serviert bekommt) oder auch der „Paella“ (spanisches Reisgericht aus der Pfanne, das in den unterschiedlichsten Varianten bestellt werden kann) zu greifen und dazu einen guten Wein oder Sangria zu trinken. Hungern muss man in Barcelona ohnehin nie lange, denn an jeder Ecke gibt’s Lokale, die rund um die Uhr Snacks oder Süßspeisen anbieten.

Wundert euch aber nicht, wenn ihr vor 22 Uhr Abend essen geht und allein im Lokal sitzt. Denn was die Essenszeiten und das Nachtleben betrifft, ist Barcelona „spät“ dran: Mittagessen gehen Einheimische erst um ca. 15 Uhr, Kaffee und Kuchen nehmen sie dann gegen 18 Uhr ein und so wundert es nicht, dass niemand vor 22 Uhr Lust aufs Abendessen hat. Die meisten Restaurants haben daher bis 1.00 Uhr Früh geöffnet. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn man nach dem Essen noch Tanzen gehen möchte, denn Clubs sperren nicht vor 24 Uhr auf. Die Tanzfläche füllt sich dann aber erst ab 3 Uhr, dafür dauert die Party dann schon mal bis 6 Uhr Früh.
In Barcelona lässt man sich eben für alles ein bisschen mehr Zeit, als wir es aus Österreich kennen. Sich an diesen Rhythmus zu gewöhnen kann schon ein paar Tage dauern, doch mit ihrer Einzigartigkeit gelingt es der facettenreichen Metropole trotzdem, jeden Besucher mitzureißen.

DON’T MISS:

Barcelona 2

Sagrada Familia: nie abgeschlossenes Meisterwerk des Architekten Antoni Gaudí. Unbedingt einen Blick in die Kirche werfen.(Eintritt für Studenten: 10,50€)

– Spaziergang auf den „Ramblas“ (Fußgängerzonen)

Park Güell: märchenhafte Park- und Gartenanlage, die der Fantasie freien Lauf lässt
– Stadtteile La Barceloneta und Port Olimpic: Am Strand gelegene Bezirke, mit der U-Bahn erreichbar

– Hafenseilbahn „Teleférico de Montjuic“: verbindet den Stadtteil La Barceloneta mit dem Berg Montjuic und bietet bei klarer Sicht einen atemberaubenden Blick über die Stadt

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