Eine Lebensweisheit besagt, dass jede Philosophie des Wohnens ihre Vorteile und Nachteile habe, wie sonst alles im Leben. Doch Spaß beiseite, es liegt natürlich daran, in welcher Lebensphase man sich gerade befindet. Studium steht an, ein Jobangebot verschlägt uns in eine andere Stadt oder die Luft wird im Elternhaus immer knapper. Soweit ist alles in Ordnung, jedoch braucht man eine Bleibe.

Der Umzug lässt sich glücklicherweise, wenn du Zeit und Nerven sparen willst, von Profis organisieren, wie aber dein neues Zuhause aussehen wird, ist eher eine Geschmackssache, oder nicht seltener die Frage, wie teuer das Leben ist. Mit erhobenem Kopf packen wir das Leben an, und gute Menschen wie zum Beispiel Möbelpacker Wien packen unser bescheidenes Hab und Gut ein, damit das Abenteuer beginnen kann.

Wie und wohin auch immer das Abenteuer gehen soll, einer Sache sind wir uns sicher: Wer einmal den Mikrokosmos einer WG erlebt hat, hat quasi doppelt gelebt.

Die institutionalisierte WG

Es gibt im deutschsprachigen Raum einen allgemeinen Trend, dass die Anzahl der Wohngemeinschaften wächst. Dieser Trend hat viele Namen und es ist nicht unbedingt mit der gängigen Studi-WG verbunden, was wohl die erste Assoziation wäre. Business-WG, Hilfs-WG, also Themen-WGs sind nur die Möglichkeiten, wo man „eigenem Thema“ nachgehen und unter den Gleichgesinnten leben kann, sogar nach der Studienzeit. Österreichisches Siedlungswerk hat sogar 2011 Citycom 2, ein WG-Haus in Wien, gegründet. 42 Wohngemeinschaften liegen zentral, ohne Haupt- und Nebenmieter, keine zusâtzlichen Kosten, nur eben – in der Gesellschaft.

Fast alle Menschen, die in einer WG leben, werden sagen, dass es dafür zwei ausschlaggebende Gründe gibt: Geld und Gefühle.

Der erste Grund fürs WG-Leben – der finanzielle

Der erste und nüchterne Grund fürs WG-Leben ist also das Geld. Es ist einfach deutlich günstiger, da man in einer WG nur anteilig für Miete und Nebenkosten aufkommen muss. Weitere Kostenersparnisse sind in vielen WGs auch durch gemeinsame Lebensmitteleinkäufe möglich. Die Kosten hängen natürlich von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel Anzahl von Mitbewohnern, Ausstattung der Wohnung, Nähe der Unistadt, Zimmergröße. Wien ist die größte Studentenstadt in Österreich und die Kosten für ein Zimmer in der WG können sehr weit auseinander liegen. Vorteilhaft ist auch die Tatsache, dass man in der WG leichter Anschluss finden kann, besonders wer fremd in der Stadt ist. Du kannst über deine Mitbewohner neue Kontakte knüpfen und wer gut vernetzt ist, bewirbt sich leichter.

Der zweite Grund fürs WG-Leben – der emotionale

Jede WG sollte ein Ablaufdatum haben. Nach ein paar Jahren werden wir unser Studium abgeschlossen haben und weiterziehen. Mit dem Zusammenleben kommen noch die Freundschaft und eigentliche Wahlfamilie. Wir feiern zusammen die Nächte durch, tanzen auf den Tresen am Donaukanal, machen Partys in der WG. Wir lassen die Nacht langsam ausklingen, damit wir am Morgen danach kriechend und verkatert durch die Wohnung taumeln.

Und gleich erreichen wir die nächste Ebene des WG-Seins. Abends nach der Uni oder der Arbeit hat man immer die Leute um sich, mit denen man noch etwas unternehmen kann. Wir beginnen über Persönliches zu sprechen, über Ängste und Hoffnungen. Bei unseren Mitbewohnern dürfen wir unseren Frust über verplatzte Prüfung oder den nervigen Chef loswerden.

Könnte das nur ewig halten? Wahrscheinlich nicht, aber jeden Abend, wenn keine Birne mehr in der WG brennt und das Einzige, was verbleibt, ist der Klang der Stille, wissen wir, dass das Leben ein wenig besser geworden ist.

Als kleine Anregung bereitet Das Umzugsteam Wien allen Zugvögeln kleine Freude mit einem Studentenrabatt von 10%.

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