Eigentlich klar: Studenten beschäftigen sich während ihrer Zeit an der Uni nicht nur mit Lernstoff. Auch die Orientierung im Leben spielt eine wichtige Rolle, denn nicht selten findet sich die große Liebe schon vor dem Abschluss. Bevor jedoch klar ist, ob das Gegenüber das Potenzial zum Beziehungspartner hat, braucht es eine intensive Kennenlernzeit. Den Beginn markiert das erste Date. Dieses Treffen aber sorgt oft für Verunsicherung auf beiden Seiten. Daher ist es nur richtig, sich im Vorfeld ein wenig damit zu befassen.

Der perfekte Rahmen für das Treffen

Wo das erste Date stattfinden sollte, ist selbstverständlich abhängig von den individuellen Vorlieben   der potenziellen Partner. Es gibt jedoch einige Orte, die sich weniger gut für das Treffen eignen, da sie entweder zu viel oder auch zu wenig Nähe ermöglichen. Zu nah fühlt sich ein erstes Date beispielsweise in der eigenen Wohnung oder in der des Date-Partners an. Gerade wenn noch nicht viel über den anderen bekannt ist, kann diese Umgebung sogar riskant sein, denn in den eigenen vier Wänden findet das Date unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Daher ist es nur empfehlenswert, einen Ort zu wählen, an dem sich auch andere Menschen aufhalten. So disqualifizieren sich auch abgelegene Naturschutzgebiete oder Waldwege und nächtliche Parkbesuche.

Essengehen ist eine beliebte und gute Idee für das erste Date. (Quelle: rawpixel  (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Den richtigen Rahmen für ein erstes Date bietet das klassische Restaurant oder Café. Hier können sich beide Date-Partner entspannt beschnuppern, ein Gespräch führen und dabei etwas essen oder trinken. Ob nun das Burger-Lokal oder ein gemütliches Café um die Ecke zum Treffpunkt werden, spielt keine besondere Rolle, solange sich beide mit der Auswahl wohlfühlen. Wichtig ist jedoch, dass der Rahmen nicht übermäßig romantisch ausfällt. Für Candlelight-Dinners und Violinisten am Tisch ist später noch genügend Zeit.

Wer sich mit einem Treffen zum Essen nicht anfreunden kann, sollte nach passenden Alternativen Ausschau halten. So bieten sich auch Parks mit Liegewiesen oder Seen an, um gemeinsam spazieren zu gehen und sich dabei besser kennenzulernen. Ähnlich gut verlaufen kann ein erstes Date bei einem Zoobesuch. Nicht gut geeignet sind jedoch Konzerte, Kinosäle oder Festivals. Hier nämlich ist es aufgrund der äußeren Umstände kaum möglich, sich zu unterhalten und am Ende des Dates gehen beide auseinander, ohne viel voneinander erfahren zu haben.

Das Gespräch: Nur nicht verrückt machen

Zu einem ersten Date gehört selbstverständlich auch eine Unterhaltung. Wer sich nur schweigend gegenübersitzt und keine Worte findet, wird sicherlich kein zweites Treffen anvisieren wollen. Die Angst vor dem Gespräch beim ersten Date aber ist allgegenwärtig. Vor allen Dingen unangenehme Pausen, in denen sich beide nicht sicher sind, was sie als nächstes sagen sollen, gelten als Horrorszenario. Das aber muss gar nicht sein. Es ist vollkommen normal und sogar gut, während eines Dates kurz innezuhalten und in sich hinein zu spüren. Wer ständig versucht ist, Gesprächspausen zu füllen, setzt sich unter Druck und wirkt leicht wie eine „Labertasche“.

Während des Dates sind auch kleine Gesprächspausen in Ordnung. (Quelle: StockSnap (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Geht es um passende Gesprächsthemen bei ersten Date, ist die Auswahl recht groß. Eine Umfrage von Elitepartner hat sich eingehender mit dieser Angelegenheit beschäftigt und die beliebtesten Gesprächsthemen definiert. So reden Singles beim ersten Date besonders gerne über gemeinsame Interessen.

Aber auch Reisen, der Beruf, sowie Träume und Pläne bieten offensichtlich genügend Gesprächsstoff für ein stundenlanges Date. Dabei sollten Frauen wie auch Männer darauf achten, keine kritischen Themen anzuschneiden, die den anderen abschrecken könnten. Natürlich ist es vollkommen in Ordnung, über eigene Schwächen zu sprechen und zu den persönlichen Ecken und Kanten zu stehen. Was jedoch beim ersten Date nicht thematisiert werden sollte, sind zum Beispiel Punkte wie Heirat, Kinderwunsch oder die Ex Partner.

Und wem dann immer noch der passende Ansatz fehlt, der sollte sich mit den 36 Fragen des Psychologen Arthur Aron beschäftigen. Er nämlich hat eine Liste mit spannenden Fragen zusammengestellt, die sogar zum Verlieben führen sollen. Die Fragen sind teilweise sehr interessant und regen zum Nachdenken an. Es kann daher durchaus sein, dass ein einziges Date nicht ausreicht, um den gesamten Katalog abzuarbeiten. Wer sich jedoch die spannendsten Fragen herauspickt, wird sicherlich viel über sein Gegenüber erfahren und im Umkehrschluss einiges über sich selbst erzählen können.

Nach dem Date: Es langsam angehen lassen

Liebesfilme aus Hollywood beeinflussen die allgemeingültige Auffassung vom Verlauf erster Dates nicht gerade zu deren Vorteil. Hier nämlich ist oft vom plötzlichen „Aha-Erlebnis“ die Rede. Von der Liebe auf den ersten Blick und von heißen Küssen beim Abschied an der Haustür. Wer sich jedoch nicht dem Risiko aussetzen will, am Ende des Abends enttäuscht zu werden, sollte sich von dieser Vorstellung verabschieden. Schließlich ist ein ernsthaftes Date nicht dazu gedacht, sich sofort ins Abenteuer zu stürzen, sondern die Liebe im besten Fall langsam wachsen zu lassen.

Der Abschluss nach einem ersten Date beinhaltet nur selten auch einen Kuss. (Quelle: Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Hinzu kommt: Wer sich beim ersten Date verliebt und das Gegenüber hiermit konfrontiert, riskiert den weiteren Verlauf des Kennenlernens. Auch wenn sich Männer schneller zu verlieben scheinen als Frauen, ist es in jedem Fall angebracht, mit Liebeserklärungen zu warten. So fühlt sich der andere nicht unter Druck gesetzt oder gar in die Flucht geschlagen und Gefühle können sich Schritt für Schritt entwickeln.

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