INHALTSVERZEICHNIS
- Noch vor Studienbeginn
- Mit einem Klick — alle wichtigen Daten im Überblick!
- Die wichtigste Lektüre deines Studiums…
- First things first: Stundenplan erstellen
- Das Begriffs-ABC
- Du bist, wie du wohnst — Hotel Mama, WG, Studentenheim oder doch die erste eigene Wohnung?
- … oder lieber in einer WG?
- Ab in die eigenen vier Wände
- Old School oder Hip — Welches Studentenheim darf es sein?
- Zielführend und mit Freude studieren
- Organisation ist das A und O
- Zeit ist der Schlüssel zum Erfolg
- Motiviert studiert
- Papierkram — Anträge und Formulare
- Geld fürs Studium — Finanzierungsmöglichkeiten
- Studieren mit einem Stipendium
- Jobben neben dem Studium
- Das Studentenkonto — Leg dein Geld günstig und sicher an
- Dein Leben abseits des Campus
- Sport als Ausgleich
- Studentenpartys
- Ausflüge, Reisen und Co.
Mit dem Studium beginnt ein neuer und aufregender Lebensabschnitt, bei dem bereits zu Beginn einige Vorbereitungen getroffen werden müssen. Mit unserem Guide möchten wir dir den Einstieg erleichtern und dir einen einfachen Überblick über alle wichtigen Formalitäten und Erledigungen verschaffen.
„Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.“ Mit diesem Zitat von Nelson Mandela möchten wir dir vorab viel Erfolg in deinem Studium wünschen!
Noch vor Studienbeginn
Noch bevor du deine erste Vorlesung besuchst, ist es sicherlich ratsam, sich vorab mit den wichtigsten Instanzen während deiner Studienzeit vertraut zu machen. Dazu gehören der Campus, die Bibliothek sowie die Mensa. Der Besuch einer Einführungsveranstaltung oder aber Orientierungstagen eignet sich in diesem Fall am besten. Hier werden dir nicht nur die Räumlichkeiten vorgestellt, sondern auch der Ablauf deines Studiums. Ebenso wichtig und sicherlich auch sehr spannend: Du lernst deine Mitstudierenden kennen und kannst dich mit anderen Neulingen und erfahrenen Studenten austauschen. Falls du für dein Studium in eine andere Stadt gezogen bist und noch niemanden kennst, ist eine solche Einführungsveranstaltung besonders hilfreich, um erste Kontakte zu knüpfen.
Mit einem Klick — alle wichtigen Daten im Überblick!
Nach deiner erfolgreichen Zulassung zu deinem Wunschstudium hältst du ihn endlich in der Hand: Deinen Studierendenausweis! Neben deinem Namen, deinem Geburtsdatum sowie einem Lichtbild von dir findest du hier ebenfalls deine Matrikelnummer. Diese wirst du für alle administrativen Vorgänge im Laufe deines Studiums benötigen.
Im Studierendenportal deiner Uni oder FH kannst du dich ganz einfach mit deinen Zugangsdaten einloggen, sodass du jederzeit deinen Stundenplan, Lehrveranstaltungen und Übungen einsehen kannst. Zudem hast du im Online-Portal Zugriff auf das Curriculum deines Studienfachs und kannst in der Regel auch deine Immatrikulationsbescheinigung als PDF herunterladen. Diese dient als schriftlicher Nachweis, um anzugeben, dass du an einer Uni eingeschrieben bist. In den meisten Fällen fordert beispielsweise die Gesundheitskasse diesen schriftlichen Nachweis an. Aber auch bei Bewerbungen auf ein Praktikum, eine Wohnung oder einer geringfügigen Beschäftigung wird dieser oftmals verlangt.
Achtung: Deine Immatrikulationsbescheinigung muss für jedes Semester neu aktualisiert werden. Sie ist daher immer nur für jeweils ein Semester gültig. Um die Immatrikulationsbescheinigung für das jeweilige Semester neu zu aktualisieren, muss der angegebene Semesterbeitrag fristgerecht gezahlt werden. Der erste Beitrag ist in der Regel noch vor Studienbeginn zu entrichten.
Pro-Tipp: Notiere dir am besten alle Benutzernamen und Passwörter und prüfe des Öfteren deine E-Mails im Online-Portal, um keine wichtigen Informationen zu verpassen.
Die wichtigste Lektüre deines Studiums…
…wird das Studienbuch deines Faches sein, auch Curriculum genannt. Du solltest dich daher unbedingt damit vertraut machen. Denn hier findest du die wichtigsten Informationen zu deinem Studium. Angefangen bei der Dauer, dem Umfang sowie dem Aufbau deines Studienganges bis hin zu den einzelnen Modulinhalten, Leistungsnachweisen und auch zur Prüfungsordnung.
Da im Curriculum die einzelnen Module aufgelistet werden, die du absolvieren wirst, hilft dir dieses vor allem beim nächsten Schritt: der Erstellung deines Stundenplans.
First things first: Stundenplan erstellen
Bisher kennst du es aus deiner Schulzeit so, dass dein Stundenplan vorgegeben wird. Im Studium musst du nun selbst dafür sorgen, dass du die erforderlichen Lehrveranstaltungen, Seminare und Übungen deines Studiengangs besuchst, um dein Studium am Ende erfolgreich zu absolvieren. Einen Stundenplan zu erstellen klingt eigentlich ziemlich simpel, oder? Ganz so einfach ist das leider doch nicht. Und oftmals ist man als Neuling auf Hilfe angewiesen. Aber keine Sorge! Diese erhältst du in den meisten Fällen von der Studierendenberatung.
Deinen Stundenplan erstellst du online im Studierendenportal. Im Vorlesungsverzeichnis deiner Uni oder FH wählst du dann die erforderlichen Lehrveranstaltungen, Seminare oder Übungen aus. Zum Verständnis: Module bestehen aus Lehrveranstaltungen, Seminaren und auch Übungen.
Zu Beginn des Studiums wirst du in der Regel Module aus der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) absolvieren. In diesen Pflichtmodulen werden die Grundlagen deines Faches gelehrt. Außerdem gibt es bei diesen Modulen keine Teilnahmevoraussetzungen. Anders kann es bei Modulen mit vertieften Kenntnissen, Spezialisierungen oder auch bei Wahlpflichtfächern aussehen. Denn einige Module erfordern bestimmte Teilnahmevoraussetzungen; etwa die bereits erfolgreiche Absolvierung eines anderen Pflichtmoduls. Bei der Erstellung deines Stundenplans solltest du daher darauf achten, dich im ersten Semester für Module ohne Teilnahmevoraussetzung anzumelden.
Übrigens: Falls du dich von der Menge an Informationen erschlagen fühlen solltest, kannst du dich jederzeit an die Studienberatung deines Faches wenden. Wir empfehlen das sogar! Scheue dich also nicht, diese bei allgemeinen Fragen zu kontaktieren. Und das nicht nur zu Beginn, sondern am besten während deiner gesamten Studienzeit.
Das Begriffs-ABC
In den Lehrveranstaltungen und auch im Austausch mit Mitstudierenden wirst du mit den wichtigsten und häufigsten Begriffen aus dem Uni-Leben konfrontiert werden. In diesen Fällen möchtest du sicherlich nicht unwissend erscheinen. Informiere dich daher bereits zu Beginn deines Studiums über die wichtigsten Begrifflichkeiten und ggf. auch Abkürzungen.
Curriculum: umfasst alle relevanten organisatorischen und inhaltlichen Aspekte und Abläufe deines Studiums. Zudem werden die Prüfungsabläufe und -fristen beschrieben. Und auch die Pflicht- und Wahlpflichtfächer deines Faches werden im Curriculum aufgelistet.
Immatrikulation: Bei der Immatrikulation handelt es sich um die Einschreibung als Student an der Uni oder an der Fachhochschule.
ECTS: Abkürzung für „European Credit Transfer and Accumulation System“. Hierbei handelt es sich um Leistungspunkte, die im europäischen Hochschulraum vergeben werden. Dieses Kreditpunktesystem soll die Anerkennung der erbrachten Studienleistungen im In- und Ausland erleichtern. Pro Semester werden in der Regel 30 ECTS vergeben. Für 1 ECTS (Leistungspunkt) werden ca. 30 Stunden Arbeitsbelastung angenommen.
Matrikelnummer: Sobald du dich an einer Uni oder einer Fachhochschule immatrikulierst, erhältst du eine Matrikelnummer. In erster Linie dient sie zur Identifikation deiner Person. Die Matrikelnummer findest du auf deiner Immatrikulationsbescheinigung und/oder auf deinem Studierendenausweis.
Du bist, wie du wohnst — Hotel Mama, WG, Studentenheim oder doch die erste eigene Wohnung?
Studieren schreit förmlich nach Freiheit, oder? Schließlich hältst du dein Leben nun selbst in der Hand und entscheidest über die wichtigsten Aspekte. Das betrifft insbesondere auch deine zukünftige Wohnform. Du entscheidest, ob du während des Studiums weiterhin im Elternhaus wohnen möchtest, ein aufregendes WG-Leben bevorzugst oder in ein fancy Studentenwohnheim ziehen möchtest. Jede einzelne Wohnform hat ihre Vor- und Nachteile. Falls für dein Studium ein Umzug erforderlich ist, solltest du dich unbedingt frühzeitig um deine Wohnsituation kümmern.
Eine entscheidende Rolle beim Thema Wohnen spielt sicherlich auch das Geld. Denn ein Studium gleicht einem Vollzeit-Job — allerdings ohne Lohn. Du wirst dir vorab daher natürlich Gedanken machen müssen, welche finanziellen Möglichkeiten dir offen stehen. Die günstigste Form ist sicherlich, weiterhin im Elternhaus zu wohnen. Vorausgesetzt du möchtest es — und deine Eltern auch!
… oder lieber in einer WG?
Das Zusammenleben mit Studienkollegen ist eine weitere Möglichkeit, die nicht ganz so teuer ist. Denn hier teilt ihr euch die Wohnkosten auf. Allerdings musst du für Zimmermöbel sorgen. Und sei gewappnet: Nicht alles wird so laufen, wie du es dir wahrscheinlich vorstellst. Eventuell vergisst der ein oder andere Mitbewohner ab und zu, den Müll rechtzeitig rauszubringen, das Geschirr zu spülen oder das Bad zu putzen. Du solltest dir also vorher gut überlegen, ob ein WG-Leben überhaupt etwas für dich ist. Denn die Einhaltung von Regeln ist für ein entspanntes Zusammenleben absolute Voraussetzung. Außerdem musst du bereit sein, Kompromisse einzugehen.
Du fragst dich, wie du am besten ein Zimmer in einer WG findest? Informiere dich hierzu am besten im Freundes- und Familienkreis, bei deinen Mitstudierenden oder auf gängigen Portalen, wie etwa WG-gesucht und immobilienscout24. Alternativ kannst du auch eine Suchanzeige aufgeben, etwa am Schwarzen Brett deiner Uni oder FH.
Ab in die eigenen vier Wände
Die erste eigene Bude — wie aufregend ist das bitte? Du kannst es kaum erwarten, deine Wohnung nach deinem eigenen Geschmack einzurichten. Nach einem stressigen Uni-Tag sehnst du dich nach Ruhe und Entspannung in deinen eigenen vier Wänden. Außerdem kannst du es dir nicht vorstellen, Küche und Bad mit jemand anderem zu teilen. Wenn das alles auf dich zutrifft, dann solltest du dich recht frühzeitig auf den Wohnungsmarkt drängen — denn der ist mehr als knapp. Wohnungsanzeigen findest du auf gängigen Websites, wie etwa willhaben.at oder studium.at.
Wenn du dich für eine eigene Wohnung während deiner Studienzeit entscheidest, spielt der Preis sicherlich eine große Rolle. Denn zu Beginn deines Studiums musst du neben der monatlichen Miete einiges für die Einrichtung beiseite legen. Schöne und gut erhaltene Möbel findest du beispielsweise auf Flohmärkten. Bei der Miete im Raum Wien musst du für eine 1-Zimmerwohnung mit einem Mietpreis von mindestens 450 Euro rechnen. Hierbei kommt es natürlich auch auf die Lage an.
Old School oder Hip — Welches Studentenheim darf es sein?
Studentenwohnheime sind sehr beliebt — denn sie liegen meist in der Nähe der Uni oder Hochschule. Zudem findet man im Studentenwohnheim recht schnell Anschluss zu Mitstudierenden und Unterstützung beim Zurechtfinden. Und auch der Mietpreis ist in der Regel eher niedrig. Vorausgesetzt, du entscheidest dich für eine minimalistische und recht einfache Einrichtung, in der es nicht unüblich ist, dass Küche und Badezimmer mit anderen Mitbewohnern geteilt werden. Du kannst hierbei mit einem monatlichen Mietpreis ab 300 Euro aufwärts rechnen. Beachte allerdings, dass ein Platz im Studentenwohnheim meist mit einer langen Wartezeit verbunden ist.
Neben den günstigen Wohnheimen sprießen mittlerweile immer mehr sogenannte Luxus-Wohnungen für Studenten in die Höhe. Ein Deluxe-Zimmer mit 28 qm kostet in Graz beispielsweise knapp 800 Euro. In Wien erhältst du für knapp 1.000 Euro ein Studio-Apartment mit 30 qm und integrierter Küche. Für diesen satten Mietpreis wird allerdings auch einiges geboten: eine moderne Einrichtung mit eigenem Badezimmer, Dachterrasse, Learning Lounge, Apartmentreinigung und vieles mehr.
Einen Platz in einem Luxus-Apartment zu ergattern ist wesentlich einfacher als einen Platz in einem der kostengünstigeren Studentenwohnheime, da diese äußerst begehrt sind. Hier ist die Nachfrage erfahrungsgemäß um einiges höher als das Angebot. Falls du dich für ein Studentenwohnheim entscheidest, solltest du dich mindestens sechs Monate vorher bewerben. Wenn möglich, sogar eher.
Zielführend und mit Freude studieren
Die Studienzeit kann eine der schönsten Zeiten deines Lebens werden — wenn du es richtig angehst. Und das solltest du! Denn du wirst merken, die Studienjahre vergehen viel zu schnell und Prüfungsphasen kommen schneller, als du den Marker zücken kannst.
Organisation ist das A und O
Um Stress und Frustration im Studium zu vermeiden, solltest du wichtige Fristen kennen. Denn nichts ist ärgerlicher, als eine Prüfungsanmeldung oder aber die Rückmeldung zum Semester zu verpassen. Wenn du dich planlos in dein Studium stürzt, kann dir diese Orientierungslosigkeit ein Haufen Probleme bescheren.
Unser Tipp: Lies dir dein Curriculum genauestens durch und notiere die wichtigsten Schritte pro Semester sowie alle relevanten Fristen in einem übersichtlichen Planer.
Zeit ist der Schlüssel zum Erfolg
Viel Stoff — wenig Zeit. Im Studium ist das leider nicht unüblich. Denn in jedem Semester sind mehrere Lehrveranstaltungen und Übungen zu besuchen, Hausarbeiten zu schreiben und Referate zu halten. Und natürlich nicht zu vergessen: die Prüfungsphase. Klausurenstress ist meist vorprogrammiert. Neben dem Studium musst du zusätzlich deinen täglichen Verpflichtungen nachgehen. Und schließlich willst du auch Zeit mit Freunden verbringen und deinem Hobby nachgehen. Ein sinnvolles Zeitmanagement ist daher eine der wichtigsten Komponenten, um im Studium erfolgreich zu sein.
Unser Tipp: Teile deine Zeit möglichst sinnvoll auf, um im Studium erfolgreich zu sein. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel zu lernen. Viel eher geht es beim Zeitmanagement darum, für eine gesunde Learn-Life-Balance zu sorgen.
Motiviert studiert
Wie in jeder anderen Lebensphase wird es auch im Studium Zeiten geben, die nicht so laufen, wie du es dir vorstellst. Vor allem Motivationslosigkeit im Studium ist jedem Studenten bekannt. Plötzlich wird der Lernstoff zu viel, die Freizeit zu knapp. Und nicht jede Lehrveranstaltung entspricht deinen Vorstellungen. Kurz gesagt: Du verlierst dein eigentliches Ziel vor Augen.
Aber keine Sorge! In der Regel ist das kein Dauerzustand. Gegen Motivationslosigkeit gibt es selbstverständlich auch Tipps und Tricks, die du anwenden kannst. Gehe deine Ziele am besten Schritt für Schritt an. Denn sobald du ein bestimmtes Ziel erreicht hast, wächst dein Vertrauen in deine Fähigkeiten und du bist motivierter, die nächsten Schritte anzugehen.
Wenn alles zu viel wird: In deinem Kopf herrscht einfach nur Chaos. Du weißt nicht mehr, wo unten und oben ist. Deine Motivation ist bei -20. Verständlich! Was du nun tun kannst: Schaffe Ordnung. Bringe das Durcheinander in deinem Kopf auf Papier. Schreibe eine To-do-Liste und arbeite diese nach und nach ab. Je mehr du von deiner Liste streichst, desto höher wird dein Motivationspegel steigen.
Erinnere dich zurück: Es wird einen Grund gegeben haben, weshalb du genau dieses Fach studierst. Was waren die Anreize und vor allem, welche Ziele hast du dir mit deinem Studium gesetzt? Erstelle am besten ein Vision Board, welches deine persönlichen Ziele, Visionen und Träume darstellt. Du kannst beispielsweise eine Collage aus Bildern, Sprüchen und Notizen erstellen. Dein Vision Board hängst du selbstverständlich auf, sodass du deine Ziele stets im Blick behältst.
Papierkram — Anträge und Formulare
Zugegeben — ein lästiges Thema, das leider sein muss: Bürokratie. Wie bereits erwähnt, musst du dich als Student nun selbst um alles kümmern. Und dazu gehört auch das Ausfüllen von Anträgen und Formularen. Die wichtigsten Formalitäten im Überblick:
Bei einem Wohnwechsel musst du dich innerhalb weniger Tage bei der jeweiligen Meldebehörde anmelden.
Du musst dich sowohl für einen Stromanbieter als auch für einen Internetanbieter entscheiden und bei diesem registrieren.
Du musst jede Änderung deiner personenbezogenen Daten deiner Uni oder FH mitteilen (z. B. neue Staatsangehörigkeit, neuer Nachname).
Vergiss nicht, dich um eine Krankenversicherung zu kümmern.
Weitere Versicherungen, wie etwa eine Haftpflichtversicherung oder eine Haushaltsversicherung, sind äußerst empfehlenswert.
Prüfe, ob du dich von der GIS befreien lassen kannst.
Geld fürs Studium — Finanzierungsmöglichkeiten
Die monatlichen Lebenshaltungskosten hängen in erster Linie stark von deinen Lebensumständen, Vorstellungen und Bedürfnissen ab. Im Durchschnitt benötigt ein Student monatlich knapp 1.200 Euro.
Es gibt einige Finanzierungsmöglichkeiten, die dir während deines Studiums zur Verfügung stehen. Wenn es die finanzielle Lage deiner Eltern zulässt, müssen sie dich in der Regel während deiner Studienjahre finanziell unterstützen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen. Hierfür müssen je nach Förderung allerdings auch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.
Staatliche Finanzierungsmöglichkeiten:
Studienbeihilfe, Selbsterhalterstipendium (SAS), Familienbeihilfe für Studierende, Wohnbeihilfe für Studenten, Fahrtkostenzuschuss, Kinderbetreuungskosten.
Studieren mit einem Stipendium
Stipendien werden oft mit besonders guten Noten in Verbindung gebracht. Das stimmt in vielen Fällen allerdings nicht. Denn zahlreiche Institutionen, die Stipendien vergeben, geben einige andere Voraussetzungen zum Erhalt eines Stipendiums an. Neben Universitäten, Hochschulen und Unternehmen ermöglichen auch Stiftungen und Privatpersonen das Studieren mit einem Stipendium.
Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, wird von der jeweiligen Vergabestelle individuell festgelegt. Einige Unternehmen ermöglichen beispielsweise ein Stipendium für Studenten, die in ihrem Spezialgebiet besonders begabt sind. Anderen wiederum ist ein soziales Engagement besonders wichtig.
Jobben neben dem Studium
Im Studium wirst du schnell merken, dass die meisten deiner Mitstudierenden einem Nebenjob nachgehen. Für Studenten ist dies eine der besten Möglichkeiten, die eigenen Finanzen aufzustocken und so den Lebensunterhalt zu sichern. Auch wenn ein Nebenjob viel Zeit in Anspruch nimmt, kann dieser neben dem finanziellen Aspekt einige Vorteile mit sich bringen. Für deinen späteren Berufseinstieg kannst du mit einer sinnvoll gewählten Nebentätigkeit wertvolle Erfahrungen sammeln und die ersten Kontakte knüpfen.
Das Studentenkonto — Leg dein Geld günstig und sicher an
Studieren und Sparen ist nicht unmöglich. Und meistens sogar notwendig. Etwa für die Neu-Anschaffung eines Laptops, für einen spontanen Kurztrip oder einfach nur, um für die Zukunft zu sparen. Rücklagen sind schließlich nie verkehrt.
Für Studenten gibt es hierfür die optimale Möglichkeit: das Studentenkonto. Die meisten Banken bieten ein solches Konto, welches speziell auf Studierende oder in einigen Fällen auch Auszubildende zugeschnitten ist, an. Als Student profitierst du hierbei von besonderen Konditionen, etwa einer sehr günstigen oder in den allermeisten Fällen kostenlosen Kontoführung.
Eine wichtige Sache, die es beim Studentenkonto zu beachten gilt, ist die angegebene Altersgrenze. Meist wird eine kostenlose Kontoführung bis zum 27. Geburtstag angegeben. Es gibt jedoch auch Banken, wenn auch wenige, die keine Altersbeschränkung haben.
Dein Leben abseits des Campus
Wenn alles nach Plan läuft, wirst du für deinen Bachelor-Abschluss mindestens sechs Semester studieren. Für möglichst stressfreie Studienjahre, in denen du dich nicht von Prüfung zu Prüfung schleppst, ist es besonders wichtig, für eine ausgewogene Study-Life-Balance zu sorgen. Denn neben Studium und eventuell einem Nebenjob sollte ausreichend Zeit für die freie Gestaltung zur Verfügung stehen.
Sport als Ausgleich
Wenn du schon immer gerne sportlich aktiv warst, ist dies sicherlich eine der besten Möglichkeiten, einen schönen Ausgleich zum Lernen zu schaffen. Denn Sport macht bekanntlich den Kopf frei und macht außerdem das stundenlange Sitzen wett. Zudem bieten die meisten Unis und Hochschulen ein Sportprogramm zu günstigen Preisen an. Einige Kurse werden auch kostenlos angeboten.
Studentenpartys
Study hard, party harder? Nicht für jeden etwas, aber vielleicht für dich? Die Nächte durchtanzen gehört für viele Studenten einfach dazu. Gerade im ersten Semester bieten Ersti-Partys die optimale Gelegenheit, Mitstudierende abseits des Studiums besser kennenzulernen. So können auch die ersten Freundschaften entstehen.
Ausflüge, Reisen und Co.
Da in den Semesterferien die Präsenzzeit wegfällt, wirst du in der Regel mehr Freizeit zur Verfügung haben. Diese kannst du nutzen, um beispielsweise kleine Ausflüge zu unternehmen oder auch zu verreisen. Hierbei kannst du vor allem auf Studentenrabatte zurückgreifen, die an vielen Orten angeboten werden, beispielsweise in Museen, Freizeitparks oder Thermen.







