Ob du neu im Hochschul-Leben bist oder dein Studium fortsetzt: der UNIMAG-Welcome Guide wird dich auf deinem Weg begleiten. Dein Studium ist eine aufregende Zeit, die nicht nur dein Wissen erweitert, sondern auch dein Leben verändert. In unserem Guide werden wir uns gemeinsam durch verschiedene Aspekte des Studierendenlebens arbeiten, von der Studienorganisation bis zur Freizeitgestaltung, von finanziellen Überlegungen bis zur richtigen Wahl eurer Wohnsituation.

Studierendengruppe
© iStockphoto / FreshSplash

Der Start ins Studium

Die ersten Tage für Erstsemestrige

Mit diesem wichtigen Meilenstein in deinem Leben kommen neue Herausforderungen und aufregende Möglichkeiten auf dich zu. Damit du dich einfacher zurechtfindest, bieten Unis und FHs in den ersten Tagen des neuen Semesters zahlreiche Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen an. Hier bekommst du erste Einblicke in das tägliche Studienprogramm und du siehst verschiedene Abläufe an deiner Hochschule. Und vielleicht das Wichtigste: du kannst bei der Gelegenheit bereits erste Kontakte zu anderen Studis knüpfen. Je früher du deine Mitstudierenden kennenlernst, umso besser, denn so musst du dich vom Anfang an nicht allein durch den Dschungel an Lehrveranstaltungssälen, Bibliotheksregalen und Beratungsangeboten kämpfen.

Studentin mit Laptop und Smartphone
© iStockphoto / Riska

Wir schreiben Anfang Oktober – für die meisten Studierenden, ob alte Hasen oder Frischlinge, beginnt ein neues Semester. Jetzt noch rasch den Semesterbeitrag bezahlen, damit ihr euch auch zu Vorlesungen und Prüfungen anmelden könnt. Aber keine Sorge, liebe Erstsemestrige! Ihr habt das bestimmt schon bei der Studienanmeldung getan. Alle anderen können es online bequem bis zum Ende der Nachfrist nachholen.

Leitfaden und Curriculum, Module, VO und ECTS

Das kann dich schnell einmal überfordern. Kurz gesagt: Welche Lehrveranstaltungen du während des gesamten Studiums absolvieren musst, erklärt dir das Curriculum. Darin findest du eine Auflistung aller Pflichtmodule, die du für den Abschluss des Studiums absolvieren musst. Module beinhalten die einzelnen Lehrveranstaltungen (LVA), das sind überwiegend Vorlesungen, Übungen und einige mehr. Informationen über die verschiedenen Lehrveranstaltungstypen (das sind Vorlesungen, Übungen, usw.) findest du ebenfalls hier. Oft sind die LVA schon vorgegeben, du musst also nur wissen, dass du sie für dein Studium brauchst. Manche Studiengänge bieten aber auch einige Pflicht- und Wahlfächer pro Modul an, aus denen du begrenzt selbst wählen kannst. Am Ende musst du nur aufpassen, dass du in jedem Modul die Mindestanzahl an ECTS-Punkten erreichst. Sie verraten den Aufwand für eine Lehrveranstaltung und sind sozusagen deine Belohnung beim Abschluss einer LVA. Oft wirst du mehrere Module parallel abarbeiten, sie sagen also nur bedingt etwas über den Stundenplan für dein Semester aus. Hier kommt der Leitfaden oder Lehrplan ins Spiel, du findest ihn sicher ganz in der Nähe des Curriculums. In ihm sind die Lehrveranstaltungen chronologisch nach Semestern geordnet, was dir als Vorschlag für einen hindernisfreien Gang durchs Studium dienen soll. Hier kommst du deinem Stundenplan also schon sehr nahe. Anders als in der Schule bist du dafür aber selbst verantwortlich. Wie das geht, erklären wir dir jetzt.

Studierende beim Budget-Check
© iStockphoto / Phynart Studio

Das Erstellen deines Stundenplans

Du hast dich jetzt durch den LVA-Dschungel geschlagen, erfüllst die Voraussetzungen für einige Lehrveranstaltungen und möchtest sie in diesem Semester absolvieren. Je weiter fortgeschritten du im Studium bist, desto öfter kann es dabei zu Überschneidungen kommen. Also möchtest du wissen, wann sie denn nun sind. Die Antwort findest du wieder auf der Website, im Vorlesungsverzeichnis, das für jedes Semester neu erstellt wird. Darüber hinaus erfährst du hier, wie du dich zum Kurs anmelden kannst und erhältst Informationen zu Lerninhalten, Anwesenheitspflichten und Ansprechpersonen. Wenn du erfolgreich angemeldet bist, dann ab damit in den Stundenplan.

Wo ist denn die Motivation hin?

College-Freunde entspannen
© iStockphoto / Ivan Pantic

Du warst schon einige Zeit auf dem richtigen Weg, aber irgendwie ist jetzt der Wurm drin? Eines vorweg: Du bist damit nicht allein! Kaum jemand kommt durchs Studium, ohne dass die Motivation irgendwann ein bisschen nachlässt. Oder vielleicht hast du für einige Zeit mal was anderes versucht, und hast erst jetzt wieder Zeit und Lust? Wir haben einige Tipps und Vorschläge, wie du deinen Studienalltag neugestalten kannst.

Bringe frischen Wind in dein Studium

Hast du im Studium etwas die Orientierung verloren und fühlst dich jetzt überwältigt? Dann mach es wie ein*e Erstsemestrige*r und sorge erst mal wieder für Struktur. Mache dich mit den Anforderungen deines Studiums neu vertraut. Was hast du bereits geschafft, was kommt als nächstes dran? Mit dem Überblick kann auch die Motivation zurückkehren. Liegt das Problem doch tiefer, kann es hilfreich sein, sich neue Ziele zu setzen oder sich alte in Erinnerung zu rufen. Denn wenn du weißt, wofür du arbeitest, kannst du dich viel einfacher motivieren. Ziele sollten sowohl kurzfristig als langfristig, aber vor allem machbar sein. Ein mögliches Ziel kann lauten: „Ich möchte am Samstag feiern können, dass ich diese schwere Prüfung absolviert habe.“ Oder: „Ich möchte in einem Jahr fertig sein, und mich in die Welt stürzen.“

Bist du immer noch nicht heiß aufs Lernen?

Wenn dir schon beim Gedanken an deinen Schreibtisch der Kopf schwer wird, versuche mit verschiedenen Lernmethoden für Abwechslung zu sorgen. Weil es dort weniger Ablenkungen gibt, gehen viele Studierende zum Arbeiten in die Bibliothek. Wenn du lieber Gesellschaft magst, triff dich mit Kolleg*innen im Park, um dort mit- und nebeneinander zu lernen. Oder nutze neue Ressourcen wie Dokus und Zeitschriftenartikel, um die Neugierde auf ein Thema zu wecken, und stürze dich dann mit Begeisterung in die Materie!

Lass den Spaß nicht zu kurz kommen

Einer der wichtigsten Ratschläge im Studium, ja im Leben, ist bestimmt: Hab Spaß! Nenn es Ausgleich oder Work-Life-Balance. Triff dich mit Freunden oder lies ein spannendes Buch. Pflege deine Interessen auch neben dem Studium. Treibe Sport, denn er entspannt und versorgt dich mit Glückshormonen. Erlaube dir außerdem, deine Erfolge zu feiern – es wird dich motivieren, weiter erfolgreich zu arbeiten.

Wie wär’s mit einem Auslandsaufenthalt?

Hilft das alles nichts, bist du vielleicht einfach reif für einen Tapetenwechsel. Dann kann ein Auslandssemester genau das Richtige für dich sein. Du triffst auf andere Leute, Kulturen, erlebst Neues, und kannst dich auch selbst ganz neu erfinden. Nicht selten geht das Studieren dann wieder wie von allein. Nebenbei erweiterst du deine sozialen Kompetenzen, deine Sprachkenntnisse und wirst noch selbstständiger. All die Erfahrungen, die du während eines Auslandsaufenthalts machst, werden dir im späteren Leben weiterhelfen und du wirst immer wieder auf diese Ressourcen zurückgreifen können.

Die Organisation deines Studiums

Zeitmanagement ist der Schlüssel des Erfolgs

Waren in der Schule noch ein fixer Stundenplan und Prüfungstermine vorgegeben, musst du dir auf der Uni fast alles selbst organisieren. Das bedeutet: Zeitmanagement is key. Blicken wir daher zuerst auf die Grundlagen der Studienorganisation, damit du deine Studienzeit optimal nützen kannst. Zu Beginn steht daher ein offensichtlicher und entscheidender Schritt bevor: die Erstellung des Stundenplans. Plane deine Vorlesungen, Seminare und Prüfungen so früh wie möglich, damit genug Zeit zum Lernen und natürlich für deine Freizeit übrigbleibt. Zu Beginn des Semesters ausreichend Zeit und Mühe in die Stundenplanerstellung zu stecken wird sich langfristig sicher auszahlen.

Lerntipps und hilfreiche Apps

Nimm dir Zeit, um herauszufinden, welche Lernmethode dir am besten liegt: ob das gemeinsame Lernen in der Gruppe, das Erstellen von Zusammenfassungen oder von Lernkarten – ob digital oder analog – die Vorlieben gehen weit auseinander. Apps, die dich beim Lernen unterstützen, gibt es viele: die Forest App hilft dir, konzentriert zu arbeiten. Mit ihr lässt du einen virtuellen Baum wachsen, solange du nicht auf dein Handy zugreifst. Mit der App Focus Booster kannst du nach der Pomodoro-Technik lernen. Dabei teilst du dir deine Arbeitszeit in kurze, aber effektive Häppchen auf. Mit MyStudyLife oder Todoist kannst du Aufgaben verwalten und Prioritäten setzen. Anki ist eine Lern-App, mit der du digitale Karteikarten erstellen kannst, die dir dann in einer sinnvollen Reihenfolge angezeigt werden.

Die Wohnsituation

Beim Wohnen hast du die Qual der Wahl

Ob WG, Studierendenheim oder eine eigene Wohnung – die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab. Sowohl das Budget, das dir zur Verfügung steht, als auch deine persönlichen Vorlieben sind wohl die wichtigsten Kriterien. Idealerweise suchst du dir eine Wohnmöglichkeit, die sich in der Nähe deiner Uni oder FH befindet, damit der tägliche Weg in die Vorlesung oder zur Bibliothek nicht allzu viel Zeit frisst.

Werfen wir einen Blick auf Studentenheime

Alleine hier ist die Auswahl enorm. Von günstigen, spartanisch eingerichteten Wohnheimen bis hin zu Luxus-Studentenheimen mit zahlreichen Extras wie einem eigenen Gym und einer Sauna hast du die Wahl. Wenn dir ein einfach eingerichtetes Zimmer mit Bett, Sessel, Tisch und Kleiderschrank ausreicht, kannst du beispielsweise in Wien bereits um 270 Euro im Monat auskommen. Bei den luxuriöseren Ausführungen sind die preislichen Grenzen nach oben hin offen, dafür bekommst du jede Menge zusätzlichen Komfort. Ob du es dir leisten kannst und dir den Aufpreis wert ist, musst du selbst abwägen.

Gemeinschaftliches Wohnen in einer WG

Wohngemeinschaften sind eine gute Möglichkeit, soziale Fähigkeiten zu entwickeln, Geld zu sparen, und dabei dennoch unabhängig zu sein. Du stehst zum ersten Mal auf eigenen Beinen, und bist trotzdem nicht auf dich allein gestellt. Mit einem eigenen Zimmer hast du aber jederzeit die Möglichkeit, auch mal etwas Me-Time zu genießen. Für Gesellschaft musst du nur ins Wohnzimmer zu gehen. Dafür brauchst du aber die richtigen Menschen um dich. Finde eine WG, die zu dir passt. Suche im Internet oder am schwarzen Brett der Universität nach Angeboten. Lerne die Leute vorab kennen und stelle Fragen, um ein Gefühl für deine möglichen Mitbewohner*innen zu bekommen. Verstelle dich dabei nicht, denn du wirst mit diesen Menschen lange und eng zusammenleben.

Leben in den eigenen vier Wänden

Zum ersten Mal ganz für dich in der eigenen Wohnung. Das kann dir ein erhebendes Gefühl von Unabhängigkeit geben, erfordert aber viel Verantwortung, die mitunter beängstigend ist. Ob das deinen Bedürfnissen entspricht, kannst du nur selbst beantworten. Nach Angeboten suchst du auch hierbei online oder seltener auch am schwarzen Brett und privat. Die Wohnungssuche selbst ist oft nichts für schwache Nerven. Die nötige Geduld solltest du aber mitbringen, sonst kann ein Mietvertrag ganz schön teuer werden. Scheue dich nicht davor, bei erfahrenen Vertrauenspersonen nach Hilfe und Rat zu fragen, und bitte sie, dich bei Besichtigungen zu begleiten. Ob ein Vertrag rechtmäßig und fair ist, kannst du noch vor der Unterschrift mit verschiedenen Beratungsstellen kostenlos abklären. Lass dir den Vertrag schon vorab schicken und lies ihn dir in Ruhe durch.

Wohlfühlen im eigenen Zuhause

Die Wohnung ist gefunden und der Mietvertrag unterschrieben – auf geht’s zum Umzug! Erstelle dir am besten eine To-Do-Liste, um nichts zu vergessen: Internet-, Strom- und Gasanschluss, GIS-Anmeldung, Sitzmöglichkeiten, Küchenutensilien, Bett – da verliert man ansonsten schnell den Überblick. Um dich in deinem neuen Heim wohlzufühlen, brauchst du die passende Einrichtung. Als ersten Schritt solltest du dir einen Plan erstellen, der dir dabei hilft, festzulegen, wo welches Möbel hinkommen soll, damit der Raum optimal genutzt wird. Bei der Auswahl von Einrichtungsgegenständen kannst du dich online inspirieren lassen: blättere verschiedene Online-Shops durch und finde deinen eigenen Stil. Immerhin wird dich deine Einrichtung im Idealfall über viele Jahre begleiten, daher solltest du dich mit ihr wirklich wohlfühlen. Günstige Möbel und Deko kannst du auf verschiedenen Second Hand Plattformen finden, beispielsweise bei Willhaben oder auf Flohmärkten. Je früher du dir im Klaren darüber bist, welche Möbel du brauchst und willst, desto besser. Denn so musst du nicht das Erstbeste kaufen, sondern kannst etwas abwarten, ob vielleicht noch das eine oder andere Schnäppchen auftaucht.

Die Erstausstattung für deinen Haushalt

Um deine Kochkünste ausbauen und genießen zu können, solltest du dir für deine Küche Töpfe, Pfannen, Besteck, Teller und Gläser als Basics anschaffen. Auch ein gutes Messer, ein Schneidebrett und ein bis zwei Kochlöffel gehören zur Grundausstattung. Hast du noch etwas Geld im Budget übrig, kannst du dir Extras wie Wasserkocher, Mikrowelle oder einen Toaster zulegen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten für ein gutes Bett, hochwertige Kissen und Decken sowie Bettwäsche. Im Badezimmer gehören Hand- und Duschtücher, Seifen, Shampoo und andere Hygieneartikel zum Standard. Auch Reinigungsprodukte für den Wohnungsputz solltest du von Beginn an zuhause haben. Als Student*in wirst du außerdem einen Schreibtisch samt angenehmen Schreibtischsessel und eine gute Schreibtischlampe benötigen. Zu den grundlegenden Haushaltsgegenständen gehören außerdem ein Wäschekorb sowie ein Staubsauger. Empfehlenswert ist auch ein kleiner Werkzeugkasten mit Hammer, Schraubenzieher und Zangen, damit du kleine Reparaturen selbst erledigen und deine Lieblingsbilder selber an die Wand hängen kannst. Und falls der Hammer mal auf dem Daumen statt auf dem Nagel landet: ein Erste-Hilfe-Set ist ebenfalls unerlässlich.

Auf die Technik kommt es an

Eine stabile Internet-Verbindung ist wichtig für dein Studium, besonders in Zeiten, in denen viele Lehrveranstaltungen online stattfinden. Daher ist es essenziell, sicherzustellen, dass du ausreichend Datenvolumen und eine zuverlässige Internetverbindung hast. Die Wahl zwischen einem Laptop, Tablet oder Smartphone hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab, ebenso wie die Entscheidung, ob du einen Fernseher oder einen zweiten Bildschirm benötigst. Budgetiere diese Ausgaben und halte Ausschau nach Sonderangeboten für Studierende, die vor allem zu Semesterbeginn verfügbar sind. Programme wie Microsoft Office werden übrigens über viele Universitäten und Fachhochschulen vergünstigt oder sogar kostenlos angeboten.

Die Finanzen

Stipendien, Nebenjobs und Co.

Die lieben Finanzen – ein äußerst heikles Thema, wenn auch vielleicht nicht das spannendste. Wir haben natürlich auch zu diesem notwenigen Übel einige Tipps für dich bereitgestellt.

Studienbeihilfen und Stipendien

In jedem Fall ist es empfehlenswert zu überprüfen, ob du dich für ein Stipendium oder für Studienbeihilfe qualifizierst. Diese Finanzierungsmöglichkeiten können eine Hilfe sein, die Kosten für dein Studium zu einem großen Teil zu decken. Studienbeihilfe richtet sich nach den finanziellen Bedürfnissen deiner Familie und dir und wird bedarfsorientiert vergeben. Stipendien werden aufgrund verschiedener Kriterien ausbezahlt. Beispielsweise bieten einige Universitäten und FHs Leistungsstipendien an, die ÖH vergibt ebenfalls verschiedene Stipendien. Diese werden sowohl auf der akademischen Leistung basierend als auch aufgrund sozialer Kriterien vergeben. Auch private Organisationen und Stiftungen können Ansprechpartner*innen sein. Diese setzen meist verschiedene Schwerpunkte, wie Studienrichtung, Regionalität oder soziale Zwecke. Planst du ein Auslandssemester? Dann schau dir das Erasmus+ Programm an, denn auch dafür gibt es Stipendien, die helfen, die Kosten im Ausland zu tragen.

Der Klassiker: der Nebenjob

Ein Studentenjob ist eine großartige Möglichkeit, um sowohl dein Einkommen aufzubessern als auch bereits erste Berufserfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, die sich im späteren Berufsleben als nützlich erweisen können. Jobausschreibungen findest du zum Beispiel in Online-Jobbörsen. Außerdem bieten viele Unis und FHs eigene Jobportale an, auf denen vor allem Teilzeit- und Werksstudentenstellen zu finden sind. Auch dein persönliches Netzwerk spielt hier eine große Rolle: erkundige dich bei denen Freund*innen, Mitstudierenden oder vielleicht sogar bei Vortragenden. Solltest du während des Semesters nicht genug Zeit finden um regelmäßig zu arbeiten, dann empfehlen sich Praktika während der Ferien. Diese bieten wertvolle Berufserfahrung sowie Kontakte und müssen außerdem bezahlt werden.

Spartipps fürs schmale Studierenden-Budget

Das Leben als Student*in kann teuer sein, es gibt aber ein paar einfache Möglichkeiten, Geld zu sparen. Ein erster Schritt ist die Budgetplanung. Erstelle einen monatlichen Rahmen, um deine Einnahmen und Kosten zu verfolgen. So behältst du den Überblick und siehst sofort, welche unnötigen Ausgaben du zukünftig vermeiden kannst. Ein weiterer wichtiger Punkt: Studentenrabatte! Viele Geschäfte, Restaurants und Dienstleister*innen bieten spezielle Angebote für Studierende an. Bücher und Skripten sind ein großer Kostenpunkt eines Studiums. Kaufe gebrauchte Lehrbücher oder überlege, ob du sie dir ausleihen oder digital erwerben kannst, denn das spart jede Menge Geld.

Wohin mit dem Geld? Aufs Studentenkonto!

Und wenn du schon Geld sparst, dann brauchst du natürlich auch das passende Konto. Viele Banken bieten spezielle Konten für Studierende an. Diese helfen dir, deine Finanzen zu verwalten und haben besonders niedrige Kontoführungsgebühren oder sind sogar kostenlos. Einige Banken bieten auch zusätzliche Leistungen wie Versicherungen oder spezielle Kreditkarten im Rahmen ihres Studentenkontos an. Die genauen Konditionen, Altersgrenzen und Angebote können von Bank zu Bank variieren. Es ist deshalb ratsam, die aktuellen Konditionen auf der Website der jeweiligen Bank zu überprüfen oder direkt bei einer Filiale nachzufragen, um das für dich am besten geeignete Studentenkonto zu finden.

Better safe than sorry

Während deines Studiums solltest du darauf achten, ausreichend versichert zu sein. In Österreich besteht eine Krankenversicherungspflicht. Meist sind Studierende mit ihren Eltern versichert, du kannst aber auch eine eigene Versicherung abschließen. Eine Unfallversicherung bietet dir finanziellen Schutz im Falle von Unfällen oder Verletzungen, die während deiner Studienzeit auftreten. Ebenfalls empfehlenswert sind Haftpflicht- und Haushaltsversicherungen. Werden Schadenersatzansprüche gegen dich geltend gemacht, zum Beispiel wenn du in einer WG mit anderen zusammenlebst, dann schützt dich die Haftpflichtversicherung. Werden aus deiner Wohnung Gegenstände gestohlen oder beschädigt, dann hilft dir deine Hausratsversicherung. Welche Versicherung am besten zu deinen Bedürfnissen passt, kannst du auf zahlreichen Vergleichsplattformen im Internet herausfinden.

Das soziale Leben

Baue dir dein Netzwerk auf

Du spürst bereits, dass dein Studium eine aufregende Reise ist, auf der du dein Wissen erweiterst, in die akademische Welt eintauchst, aber auch viele neue Menschen triffst. Du knüpfst nicht nur wertvolle Kontakte für dein späteres Berufsleben, sondern auch Freundschaften, die über die Arbeit hinausgehen. Denk also daran, dass du nicht nur wegen der Bücher auf der Universität bist. In einigen Jahren wirst du dich vor allem an die besonderen Begegnungen und Erlebnisse erinnern, die du unterwegs gemacht hast. Das Beste daran: all das passiert meist ganz nebenbei. Die Anfänge des ersten Semesters sind der ideale Zeitpunkt, um deine Mitstudierenden abzuchecken, weil die meisten erst mal eines gemeinsam haben: Sie sind neu hier, offen und neugierig – genau wie du!

Folge deinen Interessen

Hochschulen bieten auch außerhalb deines Studiums eine Vielzahl an Studentenvereinen und -versammlungen an. Die Auswahl beschränkt sich also nicht nur auf die zahlreichen fachbezogenen Interessensgruppen, sondern umfasst auch kulturelle, sportliche und soziale Organisationen. Diese Vereine leben vom aktiven Miteinander und freuen sich daher stets über neue Mitglieder. Scheue dich also nicht, auch hier viele Gleichgesinnte kennenzulernen und dein Netzwerk zu erweitern, wenn ein Verein deinen Interessen entspricht.

Social Media kann nützlich sein

Das halbe Leben spielt sich mittlerweile online und auf Social Media ab, und das betrifft natürlich auch das studentische Leben. All die Mittel, die du im Alltag nutzt, um mit anderen in Verbindung zu bleiben, stehen dir auch während deines Studiums zur Verfügung. Dies kann nicht nur eine wichtige Stütze für dein Studium darstellen, sondern dir auch die Möglichkeit bieten, dabei persönliche Kontakte zu knüpfen. Je nach Hintergrund finden sich Studierende oft auf Messengern oder auf Plattformen wie Discord und Apps wie Studo ein.

Wohin in der Freizeit? Freizeitmöglichkeiten in und um den Campus

Du weißt sicher bereits, wie gut dir körperliche Fitness im Studienalltag tut. Denn ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper. Alle Universitäts-Sportinstitute (kurz USI) in Österreich bieten daher ein breites Programm an Sportkursen für alle Studierenden einer Hochschule an. Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz, denn du lernst dabei spielend leicht nette Leute kennen.

Begeisterst du dich für Kunst und Kultur?

Dann hat deine Hochschule bestimmt auch für dich das passende Angebot. Spiele im Orchester mit oder besuche dessen Konzerte, wirke in Theateraufführungen mit oder erfreue dich an Kunstausstellungen und Filmvorführungen. Dies sind perfekte Gelegenheiten, kulturelle Erfahrungen zu sammeln und deinen Horizont zu erweitern.

Tipps und Tricks

Tipps von älteren Semestern

Viele erfahrene Studierende hätten rückblickend wahrscheinlich gerne gewusst, wie wichtig es ist, von Beginn an Kontakt zu Mitstudierenden aufzubauen und sich ein gutes Netzwerk zu bauen. Wie bereits erwähnt: gute Kontakte helfen nicht nur bei Verständnisfragen zum Stoff oder zum Bilden von Lerngruppen, sondern lassen neue Freundschaften entstehen. In stressigen Zeiten könnt ihr euch gegenseitig unter die Arme greifen und motivieren – und anschließend den verdienten Drink in eurer Lieblingsbar genießen. Auch berufliche Chancen entstehen immer wieder aus persönlichen Kontakten. Ein Grund mehr, um beispielsweise studentischen Organisationen, Sportkursen an der Uni oder anderen Projekten beizutreten.

Der Umgang mit Prüfungsstress will geübt sein

Stress ist normal, du kannst ihn bewältigen – das sollte dein Credo während des Studiums und darüber hinaus sein. In hektischen Zeiten ist eine gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Plane daher deine Zeit und setze dir sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele, die realistisch sind. Wichtig: vergiss auch im größten Stress nicht, Pausen zu machen! Dein Gehirn hat sich Verschnaufpausen verdient. Finde einen guten Ausgleich zum Lernen: Sport, Hobbys, Spazierengehen, soziale Aktivitäten oder für eine halbe Stunde dein Lieblingscomputerspiel zu spielen. Wenn alles doch einmal zu viel wird, dann zögere nicht, dir Hilfe zu holen. Universitäten und Fachhochschulen bieten oft kostenlose psychologische Beratungsdienste an, die Studierenden bei persönlichen oder emotionalen Herausforderungen helfen können. Denk daran, dass es völlig normal ist, sich Unterstützung zu holen, und scheu dich nicht, diese Dienste in Anspruch zu nehmen.

Enjoy the ride

Wir hoffen, dass unser UNIMAG-Welcome-Guide dir dabei hilft, deine Zeit als Studierende*r voll auszukosten und das Beste aus deinem Studium herauszuholen. Genieße deine Studienreise, knüpfe Freundschaften und nutze die vielen Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen. Denn auch wenn dir dein Studienabschluss jetzt vielleicht noch weit weg erscheint, er wird wahrscheinlich schneller kommen, als du denkst.

Spannende Artikel für dich:

Unimag Network
Studieren mit Durchblick

Mit dem KURIER U30-Abo faktenbasiert informiert Du wirst täglich mit Posts, Memes und Fake News überflutet – aber was ist wirklich relevant? Gerade deshalb ist es entscheidend, auf seriöse Quellen zu setzen. Der KURIER steht seit Jahrzehnten für unabhängigen, faktenbasierten Qualitätsjournalismus. Mit dem U30-Abo erhältst du vollen Zugriff auf alle digitalen Inhalte – und investierst zugleich in d...[weiterlesen]

Unimag Network
THE FIZZ – Student Housing. Just Better.

Du suchst die passende Unterkunft während deines Studiums oder sammelst gerade erste Berufserfahrungen in Wien? Das bedeutet für viele: Neue Freundschaften, räumliche Unabhängigkeit und die beste Zeit deines Lebens. Um all dies zu verwirklichen, brauchst du natürlich das perfekte Studentenwohnheim! Im THE FIZZ ist für dich garantiert etwas dabei. Denn dich erwartet ein Komplettpaket, welches de...[weiterlesen]

Unimag Network
Wirtschaftsprüfer/in – das ist genau das Richtige für dich!

Die Prüfung der Rechnungslegung und Berichterstattung von Unternehmen steht im Zentrum der Tätigkeiten von Wirtschaftsprüfer/innen. Dabei werden nicht nur Zahlen kontrolliert und verglichen, sondern man taucht tief in die jeweiligen Unternehmen ein, bekommt einen detaillierten Einblick in die Funktionsweisen und lernt alle wichtigen Prozesse kennen – und die Menschen, die hinter den Z...[weiterlesen]

Traineeprogramme
Direkteinstieg oder Traineeprogramm

„Das Traineeprogramm bot mir die Möglichkeit, ein Unternehmen über Jobrotations ganzheitlicher kennenzulernen als bei einem Direkteinstieg in einer Fachabteilung.“ So begründet Marlene Huber, warum sie sich nach ihrem Studium für einen Einstieg als Trainee bei der Erste Group Bank AG entschied und ihre Karriere nicht direkt auf einer festen Position startete. „Außerdem hatte ich Gelegenhe...[weiterlesen]

Unimag Network
Das große UNI & FH ABC

Die Matura in der Tasche, hinter dir liegt der Sommer deines Lebens und jetzt ist es endlich soweit: Die Uni beginnt. Herzlichen Glückwunsch! Dir stehen ein paar richtig coole Jahre bevor! Um dir den Einstieg etwas zu erleichtern, haben wir den ultimativen Survival-Guide inklusive praktischer Checklisten für dich erstellt. So bist du für jede Situation gerüstet! PS: Auch ältere Semester können hier...[weiterlesen]

UNIMAG in deinen Posteingang?

Gewinnspiele, Karrieretipps, Studentenleben, Festivals uvm,

UNIMAG-Handy
UNIMAG Lap Top
UNIMAG Magazin