Deine Motivation und du habt ein Beziehungsproblem und lebt gerade getrennt? Wenn dein Tatenvolumen schon zum Semesterstart verbraucht ist, wird es höchste Zeit für unser Anti-Krisen-Programm.

Das berühmte C-Wort (du kannst es auch nicht mehr lesen, oder?) hat unser aller Leben so richtig auf den Kopf gestellt.

Neben ausgefallenen Vorlesungen, dem Druck „das alles irgendwie aufholen zu müssen“ und einem (möglicherweise) gekündigten Nebenjob kämpfen viele Studierende jetzt mit einem ganz besonderen Problem: Die Luft ist raus – die Motivation fürs Studium ist kaum noch vorhanden.

Wenn du dich in letzter Zeit auch häufiger bei der Frage „Wofür mache ich das alles eigentlich?“ ertappst, dann kannst du dir sicher sein: Du bist nicht alleine. In einer Zeit, in der man seinen Frust nicht mal mehr ordentlich wegfeiern kann, erscheint es in so manch schwacher Stunde durchaus plausibel, die Bücher zuzuklappen und auf eine einsame Insel auszuwandern – was natürlich auch nicht geht, wegen Reisewarnung und so …

Was bleibt uns also übrig, außer: Kopf hoch, Maske richten und nach vorne schauen. Denn: Die Welt dreht sich weiter und mit Studienabschluss stehen dir auch nach Corona mehr Türen offen als ohne. Schön und gut – doch was tun, wenn sich deine Lernmotivation nach Lockdown und Co. einfach nicht mehr einstellen will?

Kopf hoch, Maske richten und nach vorne schauen!

Die gute Nachricht: In diesem Beitrag verraten wir dir ein paar Tricks, mit denen du deine Motivation aus ihrem Versteck hervorlockst. Lieber innerer Schweinehund, jetzt geht’s dir an den Kragen!

Schritt 1: Kenne deinen Gegner!

Eine alte chinesische Weisheit (oder so) besagt: Wer seinen Feind bekämpfen möchte, sollte diesen richtig gut kennen. Daher wollen wir erst der Frage nachgehen, was genau das Lernen aktuell so schwierig macht.

Denn – ganz objektiv betrachtet – sind die Voraussetzungen doch ganz okay. Alles, was du für die Teilnahme an Online-Vorlesungen benötigst, ist das passende Equipment in Form von Laptop und stabiler Internetverbindung. Doch was, wenn niemand überprüft, ob du Kapitel XY tatsächlich gelesen hast? Was, wenn du plötzlich ganz alleine dafür verantwortlich bist, dass du den Stoff in drei Wochen pünktlich zur Prüfung beherrschst?

Ein weiterer Aspekt, der sich nicht gerade positiv auf die Laune – und Motivation – auswirkt: die allgemeine Stimmung innerhalb der Gesellschaft. Offen gelebter Pessimismus macht auch vor den Unimauern nicht halt und Zukunftsängste tauchen dann schneller auf, als du C… sagen kannst.

Genau hier liegt der Hund begraben, denn unter solchen Voraussetzungen Vollgas zu geben, erfordert richtig viel Disziplin – und die ist bekanntlich meistens nicht dort anzutreffen, wo es Jogginghose, Dosenbier und Netflix gibt … Wenn du noch dazu anfällig für Aufschieberitis bist, wird die Lage ganz schön vertrackt. Deadlines scheinen plötzlich richtig weit entfernt zu sein – wozu also all der Stress?

Doch zurück zum Thema Disziplin: Denk an deine Routine im Fitnessstudio – der Weg von der Couch zum Fahrrad oder zur U-Bahn scheint manchmal unüberwindbar. Sobald du dich dann umgezogen hast und Richtung Ergometer marschierst, bist du plötzlich super motiviert – und auch ein kleines bisschen stolz auf dich, oder?

Ganz objektiv betrachtet sind die Voraussetzungen doch ganz okay. Alles, was du für die Teilnahme an Online-Vorlesungen benötigst, ist das passende Equipment in Form von Laptop und stabiler Internetverbindung. Foto: (c) Halfpoint – istock.com

Dasselbe gilt fürs Lernen: Wer einmal im Hörsaal sitzt, hat zumindest die Basis fürs Zuhören geschaffen. Und wenn ebendieser aber geschlossen ist? Dann solltest du deine Lernroutine an einen Ort verlagern, an dem du dich produktiv fühlst. Ab ins Café, in die Bibliothek oder an deinen Schreibtisch – egal wohin, Hauptsache weg von der Couch. Dabei gilt natürlich immer: Eigenverantwortung zeigen und gesund bleiben!

Ganz egal, ob an der Uni oder privat – du kannst dich und andere schützen, indem du

  • einen Mund-Nasen-Schutz trägst und diesen regelmäßig wechselst und reinigst,
  • regelmäßig deine Hände desinfizierst,
  • ausreichend Abstand zu anderen hältst,
  • dir regelmäßig die Hände wäschst und
  • auf Händeschütteln und Umarmungen verzichtest.

Das gilt natürlich nicht nur für die Uni, sondern auch für alle anderen Bereiche des Alltags wie beim Einkaufen, im Fitnessstudio etc.

Schritt 2: „Nur“ eine Frage der Einstellung? Das Mindset MACHT’S!

Die menschliche (und studentische) Psyche ist ein wahres Wunderwerk: Die Beurteilung einer Situation kann ganz schön unterschiedlich ausfallen, wenn wir nur den Blickwinkel ein kleines bisschen ändern.

Ein Beispiel gefällig? Wenn du dir den ganzen Tag lang überlegst, welche negativen Folgen die Corona-Krise für dein Studium haben wird, wie hoch nun die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich deine Noten verschlechtern und die Chance auf deinen Traumjob jetzt ohnehin gegen Null sinkt, dann darfst du dich auch nicht über dein Motivationstief wundern.

Ändere – trotz der widrigen Umstände – deinen Blickwinkel und hole das Beste aus der Lage heraus.

Besser: Ändere deinen Blickwinkel und versuche aktiv, trotz der widrigen Umstände das Beste aus der aktuellen Lage herauszuholen. Dafür kannst du dir ganz konkrete Situationen vor Augen führen: Selbst diese Krise hat etwas Positives mit sich gebracht – viele Unternehmen haben beispielsweise erst während der letzten Monate erkannt, dass Mitarbeitende auch im Home Office produktiv sind und Teams auch remote toll zusammenarbeiten können. Der Trend in Richtung mehr Autonomie und Work-Life-Balance hat also einen ordentlichen Schub erhalten und das wird sich zukünftig positiv auf so manche Unternehmenskultur auswirken – was wiederum auch klare Vorteile für deine zukünftige Jobsuche mit sich bringt.

Und: Egal, ob Versanddienstleister, die Gamingbranche oder Hersteller von Desinfektionsmitteln (oder Klopapier): Sie alle hätten zu Beginn des Jahres wahrscheinlich herzlich gelacht, wenn ihnen eine Wahrsagerin mit Glaskugel die aktuellen Umsatzzahlen prophezeit hätte.

Überlege doch mal, ob die neue Normalität nicht vielleicht auch für dich bereits Vorteile mit sich gebracht hat, die dir aber noch gar nicht bewusst waren.

Wieso sollten also nicht auch Studierende ein wenig optimistischer sein dürfen? Überlege doch mal, ob die „neue Normalität“ nicht vielleicht auch für dich bereits Vorteile mit sich gebracht hat, die dir aber noch gar nicht bewusst waren.

Vielleicht hast du ja herausgefunden, dass

  • du ohnehin viel lieber auf dem Balkon, am Badeteich oder spätabends auf dem Sofa lernst,
  • du deine Hobbies und die Uni derzeit viel besser unter einen Hut kriegst, da die Anwesentheitspflicht wegfällt,
  • das Studium bisher nur so langweilig erschien, weil ein falscher Schwerpunkt gesetzt wurde,
  • der Dozent doch nicht so unsympathisch und unkooperativ ist, sondern eigentlich doch ziemlich cool und entgegenkommend?

Kurz: Ja, sogar die Corona-Krise bietet Chancen. Es gilt lediglich, diese zu erkennen und es zu schaffen, hinter den neuen Bedingungen keine unlösbaren Probleme, sondern Herausforderungen zu sehen. Und ja, diese sind zum Teil gewöhnungsbedürftig – aber mit der Zeit wird alles einfacher.

Wenn du es gar nicht schaffst, dich selbst aus deinem Motivationstief zu befreien, kannst du dir überlegen – selbstverständlich unter Wahrung der entsprechenden Vorgaben zum Sicherheitsabstand – dich einer Lerngruppe anzuschließen. Viele treffen sich in regelmäßigen Abständen online oder in einem Café und tauschen sich über ihren Lernerfolg aus. Auch hier gilt wieder der Vergleich zum Fitnessstudio: Unter Gleichgesinnten fällt es oft leichter, sich gegenseitig zu motivieren und zu ermutigen.

Die besagte Psyche und deren Wirkung auf die Motivation während der Corona-Krise lässt sich jedoch noch auf andere Weise austricksen: Mit einem Hobby. Egal, ob vor, während oder nach einer Pandemie: Niemand lernt 24 Stunden am Tag. Dein Kopf und Körper brauchen hin und wieder eine Auszeit – am besten an der frischen Luft!

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Joggen oder Radfahren? Ausdauersport ist ein echter Stresskiller und Gute-Laune-Booster und hilft dir sofort dabei, die Welt ein bisschen weniger schwarz zu sehen.

Immer gut für die Motivation: Ein Hobby. Ausdauersport beispielsweise ist ein echter Stresskiller und Gute-Laune-Booster. Er hilft dir sofort dabei, die Welt ein bisschen weniger schwarz zu sehen. Foto: (c) Alen-D – istock.com

Schritt 3: Jeder reagiert anders: Akzeptiere deine Ängste!

Die klassische Lösung gibt es ohnehin nicht, denn: Jeder Mensch ist unterschiedlich, und so auch der Umgang mit Krisen. Denn wahrscheinlich kennt jeder von uns Leute, die

  • ungeachtet der Coronazahlen weiterlernen wie bisher,
  • oder sich in ihr Schneckenhaus verkriechen und den nahen Weltuntergang fürchten,
  • beschlossen haben, ihr Leben „jetzt erst recht“ zu genießen und das Studium frei nach dem Motto „Was bringt mir eine gute Note, wenn die Wirtschaft zusammenbricht?“ auf Eis zu legen,
  • sich auf der Suche nach neuen Studieninhalten, die sich – je nach Studienfach – natürlich auch auf das Coronavirus beziehen können, befinden,
  • das studentische Home Office für sich entdeckt haben und so noch kreativer werden,
  • den Kontakt zu Mitstudierenden suchen, um das Beste aus der Situation zu machen.

Aber hey – im Endeffekt ist jede dieser Reaktionen nachvollziehbar und auf den individuellen Charakter zurückzuführen.

Wenn du jedoch bemerkst, dass du immer mehr unter den Bedingungen leidest und deinem Alltag nicht mehr wie gewohnt nachgehen kannst, solltest du dich nicht davor scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Psychologische Studierendenberatung bietet kostenlose und anonyme Beratung und unterstützt dich telefonisch, via Chat oder im Rahmen eines persönlichen Gesprächs bei deinem Anliegen. Alle Infos findest du online unter www.studierendenberatung.at.

Wenn hier gleich Gedanken an die berühmte Couch auftauchen, solltest du dir klar machen, dass es keine Schande darstellt, ein Problem zu erkennen und sich Unterstützung zu holen. Es wäre weitaus fataler, Lebensqualität einzubüßen und dein Potenzial so bewusst aufs Spiel zu setzen.

Auch Studierende, die die Situation psychisch zwar gut meistern, jedoch bemerken, dass ihnen die Fähigkeit für effizientes Zeitmanagement fehlt, finden in der Studierendenbetreuung ihrer Uni hilfreiche Angebote.

Schritt 4: Druck rausnehmen

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie stark sich bei manchen Menschen Angst und Druck binnen kurzer Zeit manifestieren können. Je nach Lebenseinstellung und Persönlichkeit fällt es bei dem Gedanken an die weltweite Situation vielen schwer, optimistisch zu bleiben. Das ist soweit auch völlig normal.

Es ist zwar nicht möglich, die Pandemie von heute auf morgen zu beenden, aber du hast durchaus die Chance, selbst zu beeinflussen, wie du mit der Situation umgehst.

Oder anders formuliert: Zu viel Pessimismus hat noch niemandem geholfen. Im Gegenteil: Wer nur Schwarz sieht, verstärkt die persönliche Krise nur noch mehr – die Gesamtsituation wird sich dadurch jedoch auch nicht schneller verbessern.

Daher ist es umso wichtiger, Corona zwar nicht zu verharmlosen, sich jedoch immer wieder bewusst ins Gedächtnis zu rufen, dass das Studium ebenso wie das ganze Leben dennoch weitergehen.

Deswegen ist es unerlässlich, in Zeiten täglicher Horrormeldungen einen kühlen Kopf zu bewahren und den Alltag nicht aus dem Blick zu verlieren. Es macht immer noch mehr Spaß, sich über „Prof. XY“ aufzuregen, als den bevorstehenden Weltuntergang zu fürchten. Also: Druck herausnehmen, gegebenenfalls die Entschleunigung sogar ein wenig genießen und sich immer wieder vor Augen führen, dass Stress, Hektik und Angst dem Körper nur zusätzlich schaden.

Fakt: Auch viele Lehrende leiden unter der Situation

Irgendwie sitzen wir doch alle im selben Boot, oder? Tatsächlich stehen wir alle vor denselben Herausforderungen, egal, ob Studienanfänger oder Professoren. Denn auch Lehrende müssen sich an Online-Vorlesungen gewöhnen, sich überlegen, wie sie es schaffen können, ihren Studierenden die erforderlichen Inhalte zu vermitteln und finden es wahrscheinlich auch nicht sonderlich toll, Prüfungen online durchzuführen.

Wem es gelingt, die – ansonsten als so unüberwindlich erscheinende – Kluft zwischen Student und Prof. zu überwinden, schafft oft nicht nur die Grundlage für eine besondere Form des Lernens, sondern vielleicht auch ein wenig mehr Verständnis füreinander. Wenn Lernende und Lehrende gemeinsam an einem Ziel arbeiten, lässt sich die Krise sicherlich noch ein wenig entspannter überwinden.

Schritt 5: Kleine Belohnungen erhöhen die Motivation

Hierbei handelt es sich um eine Erkenntis, die auch schon vor Corona für viele Menschen gut funktionierte: Belohnungen wirken wie ein Turbo auf unsere Motivation. Dabei ist es im ersten Schritt unerheblich, ob die kleinen Geschenke von einem Dritten oder dir selbst kommen.

Wenn du also merkst, dass du dich mit der aktuellen Situation so gar nicht anfreunden kannst, unter Online-Seminaren und Co. leidest und dir jeden Tag dein „altes Leben“ zurückwünschst, kannst du dich mit diesem Trick motivieren: Stell dir selbst für das Erreichen verschiedener Etappenziele, zum Beispiel zur Abgabe einer Hausarbeit, eine Belohnung in Aussicht. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt – erlaubt ist alles, was dich aufmuntert – und motiviert. Ein paar Inspirationen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Outfit oder einem Wellness-Wochenende? Innerhalb einer Lerngruppe besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich gegenseitig zu belohnen – ihr könntet zum Beispiel Teams bilden und kleine Überraschungen für eure Partner überlegen.

Da ist doch eine tolle Chance, sich selbst (und anderen) etwas Gutes zu tun, oder?

Fazit: Ja, es stimmt: Auch für Studierendekann die CoronaKrise eine Chance sein

Auch wenn du es in vielen Momenten echt nicht mehr hören möchtest, aber: Es ist möglich, selbst aus der Corona-Krise etwas Positives zu ziehen: Immerhin

  • sind die Freizeitmöglichkeiten aufgrund ausgefallener Seminare und Home Learning viel flexibler geworden,
  • bietet die gewonnene Zeit für sich selbst eine wunderbare Möglichkeit, um über das Leben (und das Studium) nachzudenken und gegebenenfalls neue Schwerpunkte zu setzen,
  • haben die letzten Monate schon vielen Menschen dabei geholfen, sich ins Gedächtnis zu rufen, was für sie persönlich wirklich zählt.

Wie so oft gilt: Wer es schafft, sich anzupassen und das Maximum aus seinen Möglichkeiten herauszuholen, ist klar im Vorteil.Fans von Listen und Statistiken können gut beraten sein, sich eine Pro- und Contra-Tabelle zu erstellen und so die letzten Monate Revue passieren zu lassen. Was war gut? Was ist verbesserungswürdig? So zeigt sich in der Regel schnell, dass das berühmte Licht am Ende des Tunnels doch nicht so weit entfernt ist, wie es manchmal den Anschein haben mag.

4 Tipps gegen das Motivationstief während der Corona-Krise

Ausreichend Bewegung und Pausen

Auch Studierende, die sich für ihr absolutes Lieblingsfach entschieden haben und in den betreffenden Inhalten regelrecht aufgehen, wissen, dass es zwischendurch immer wieder eine Pause braucht, um die Batterien aufzuladen. Ob Yoga, Spazierengehen oder Schwimmen: Es tut einfach gut, den Kopf ein wenig frei zu bekommen – danach fällt alles wieder viel leichter.

Pläne machen und Vorfreude steigern

Nein, die Corona-Krise wird nicht ewig dauern. Daher lohnt es sich, sich hin und wieder auszumalen, was nach „all dem“ wieder möglich sein wird. Vielleicht ein Urlaub ganz weit weg, in tropischen Gefilden? Musikfans dürften sich zudem auf die ersten Konzerte und Festivals freuen. Es macht Spaß, die Gedanken so richtig schweifen zu lassen – fang gleich damit an!

Neue Routinen schaffen

Wie sieht dein aktuelles Lernumfeld aus – oder erledigst du einfach alles nur noch von der Couch aus? Höchste Zeit, dir ein produktives Umfeld zu schaffen, die Rumpelkammer zum Büro umzufunktionieren oder die Hängematte im Park als „the place to be“ zum Lesen und Lernen zu entdecken. Denn: Mit dem Ambiente lassen (meist) auch die Erfolge nicht allzu lange auf sich warten.

Neu fokussieren und durchstarten!

Wenn die Corona-Krise eines gezeigt hat, ist es, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben. In einer Zeit, in der Seminare ausfallen bzw. anders ablaufen als gewohnt, bietet sich viel Raum für eigene Ideen, die ansonsten – im „ganz normalen Alltagstrott“ – schnell untergehen. Der Blick über den Tellerrand macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für eine vollkommen neue Wahrnehmung der eigenen Situation.

Text: Karin Spiegl

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