Das langsame Ende der Corona-Maßnahmen lässt uns nach zwei Jahren Verzicht und Einschränkungen wieder leise auf Normalität hoffen – und damit vom nächsten Urlaub träumen. Also klopft auf Holz und befreit eure Reisepässe von dicken Staubschichten, während wir euch die besten Reiseziele für das „Leben danach“ präsentieren und dabei auch immer ein Auge auf eure Sicherheit werfen.

INHALTSVERZEICHNIS

Reisen fürs junge Volk.

Habt ihr genug von all der Entschleunigung und wollt mal wieder richtig auf den Putz hauen? Dann schnallt euch an, denn die ruhigen Zeiten sind schon bald vorbei. Also raus aus dem Haus und rein ins Abenteuer!

Viele großartige Erfahrungen sammelt ihr mit Reiseveranstaltern für Studierende. Welt- oder Rundreisen werden ebenso organisiert wie gemeinsame Campingurlaube direkt am Meer mit euren Freundinnen und Freunden. Besonders schonend für den Geldbeutel sind Reisen in der Kategorie Work and Travel, die euch vor allem bei einem längeren Aufenthalt die Möglichkeit geben, euren Lebensunterhalt vor Ort zu verdienen. Freundschaften und Abenteuer finden sich dabei ganz von alleine.

Feierwütige machen bei der Open Air Party „Austria goes Zrce“ auf der wunderschönen Insel Pag in Kroatien sieben Tage zu sieben Nächten. Mit dabei sind tausende gleichgesinnte Landsleute, mit denen ihr im Juli bis zum Umfallen abtanzen könnt. „Die Veranstaltung, die sicher stattfindet“, garantieren die Macher des einwöchigen Events – ein Sicherheitskonzept in enger Abstimmung mit den Behörden soll es möglich machen.

Mit Busfahrt (Haltestellen in Linz, Wien, Graz, Klagenfurt, Innsbruck, St. Pölten, Amstetten, Salzburg und Villach) kommt ihr so für drei Tage in der günstigsten Kategorie um knappe 500 Euro an den berühmten Partystrand. Musikalisch werden dort viele Geschmäcker, von härteren Klängen der deutschen Rap-Ikone Capital Bra bis zum lockeren Schlager (Die jungen Zillertaler), bedient.

Direkt am Strand von Zrce lassen viele kleine Lokale aber ohnehin keine kulinarischen Wünsche offen. Auch Adrenalinjunkies kommen dank Bungeejumping, Jet-Skis oder Quads auf ihre Kosten.

Chillen am Meer.

Wer es vorerst ruhiger angehen will, sollte sich heuer die Frühbucherrabatte nicht entgehen lassen. Denn neben den höheren Kosten im Gastgewerbe wird aufgrund der Öffnungsschritte wohl auch die Nachfrage weiter steigen. Für Spätentschlossene dürfte es daher schwierig werden, denn die besten Angebote werden vermutlich schnell ausgebucht sein.

Chillen am Meer

Viele Reiseunternehmen bieten einen (teureren) sogenannten Flex-Tarif an, mit dem ihr bis zu 14 Tage vor Abreise ohne Angabe von Gründen eure Reise absagen könnt. Eine zusätzliche Reiserücktrittsversicherung bewahrt euch im Fall eines Quarantänebescheids kurz vor Urlaubsantritt vor hohen Verlusten. Aus demselben Grund sind Urlauber:innen mit Pauschalangeboten heuer besonders gut beraten, da die Veranstalter für Verluste, etwa durch Flugausfälle und viele andere coronabedingte Umstände, aufkommen müssen.

Auch die beste Versicherung schützt euch aber nicht vor einer Infektion und Krankheit. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr daher stets die Reisewarnungen des österreichischen Außenministeriums im Auge behalten und euch über Vorsichts- und Hygienemaßnahmen im Zielland informieren.

Heißer Festivalsommer.

Nicht nur Strandliebhaber:innen und Partytiger kommen in Kroatien auf ihre Kosten. In Zagreb findet bereits einen Monat vor „Austria goes Zrce“ das InMusic-Festival für alle Rock-, Metal- und Indie-Liebhaber:innen statt. The Killers, Kasabian oder Deftones sind nur ein paar Namen aus dem schillernden Line-up.

Nach zwei Jahren Pause geht in Barcelona endlich wieder das Primavera Sound 2022 über die Bühne. Anlässlich des 20. Jubiläums findet das beliebte Festival heuer an gleich zwei Wochenenden Anfang Juni statt. Spätstarter sollten sich jetzt schnell in der Warteliste einschreiben, um eventuell noch Restkarten für die ausverkaufte Veranstaltung zu ergattern.

Zwei Jahre mussten sich auch die Freund:innen des ungarischen Kultfestivals Sziget gedulden, heuer sorgen die Headliner Arctic Monkeys, Dua Lipa und Kings of Leon wieder für eine volle Donauinsel in Budapest.

Im Norden Deutschlands löst das Wacken Open Air im August Begeisterungsstürme bei Metal-Heads aus. Erstmals angekündigt haben sich die Headliner Slipknot, Limp Bizkit und Till Lindemann (solo), zu einem Wiedersehen kommt es für die britischen Heavy-Metal-Legenden Judas Priest.

Auch die heimischen Veranstalter legen sich nach viel zu langer Abstinenz wieder voll ins Zeug. Mit dem Nova Rock und dem FM4-Frequency kehren zwei der größten Festivals Europas auf die Open Air-Bühne zurück. Die Foo Fighters, Muse, Volbeat oder Korn werden Nickelsdorf beben lassen, an der Traisen stechen Bilderbuch, Raf Camora und Annenmaykantereit aus dem Line-up hervor.

Freund:innen der Blasmusik freuen sich auf Anfang Juli. Da findet in Ort im Innkreis wieder das Woodstock der Blasmusik statt. Zudem wurden die Rückkehr des idyllischen Acoustic Lakeside in Kärnten und des Wiener Donauinselfests durch ihre Veranstalter bereits verkündet.

Du stehst auf Kultur?

Dann spiele einfach mal Tourist:in und entdecke deinen Wohnort aus einem ganz neuen Blickwinkel. Du wirst erstaunt sein, wie viel du noch über deine Stadt in Erfahrung bringen wirst. Auch wer dem Reisefieber erliegt, für den ist in heimischen Gefilden alles dabei. Von Tirols Bergen, über Kärntens Seen, durch die grüne Steiermark bis ins kulturreiche Wien bleibt kein Wunsch offen. Was im Sommer besonders viel Spaß macht? Abenteuer pur im Freizeitpark Area 47 im Ötztal, eine kulinarische Radtour durchs steirische Vulkanland, Badeurlaub an Kärntens kristallklaren Seen – oder alles zusammen. Nach so langer Zeit habt ihr bestimmt einiges nachzuholen.

Land der Berge, Land am Strome.

„Eine schräge Wiese am Donaukanal ist meine Riviera, auf Fall.“ Oder anders gesagt: Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch nur einen Spaziergang entfernt liegt? Egal ob in der Metropole Wien oder dem beschaulichen Eisenstadt, ob du Höhenluft schnuppern oder am Fluss ausspannen willst. In Österreichs Naherholungsgebieten ist für alle Naturliebhaber:innen etwas dabei. Und das ganz ohne Reisestrapazen! Denn mal ehrlich: Zuhause ist es doch am schönsten, und gerade in den letzten beiden Jahren haben wir die Schönheiten vor unserer Haustür ganz neu schätzen gelernt.

Mal was anderes: Segeln!

Bestimmt sind sie euch auf Instagram und Co. schon aufgefallen. Junge Menschen, die ihren Sommer unter und an Deck einer Yacht genießen, dabei neue Leute kennenlernen und ihre Leidenschaft fürs Segeln entdecken. Beworben werden sowohl Segeltrainings sowie Übersee- oder klassische Mittelmeertörns. Vorerfahrung braucht ihr dafür natürlich keine, wer einfach nur die Seele baumeln lassen will, ist etwa auch beim Anbieter Join the Crew gerne gesehen. Die meisten Angebote kosten euch zwischen 500 und 700 Euro, Überseereisen sind jedoch deutlich kostspieliger. Zudem kümmerst du dich selbst um deine An- und Abreise.

Urlaub auf Schiene.

Interrail ist ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt. Wenn euch Norwegens Fjorde ebenso gefallen wie Portugals Surferparadiese, braucht ihr mit dem europaweiten Ticket der ÖBB keine Kompromisse machen. Denn eure Reisetage und -ziele bestimmt ihr damit selbst. Jugendlichen bis zum 26. Geburtstag stehen ab 185 Euro insgesamt 33 europäische Länder offen.

Jahr für Jahr erfreut sich auch das österreichweite Sommerticket für alle ÖBB-Vorteilscardbesitzer:innen unter 26 Jahren großer Beliebtheit. Um 69 Euro könnt ihr im Sommer unbegrenzt durchs Land ziehen. U20-er zahlen sogar nur 39 Euro. Ein ähnliches Angebot wird es auch von der WESTbahn geben, detaillierte Infos sind jedoch noch nicht bekannt.

Trotz aller Lockerungen gilt es vor allem bei Zugreisen auf die Regeln in den jeweiligen Ländern zu achten, denn Vorschriften können sich von einem Tag auf den nächsten ändern. Gesichtsmasken gehören in den meisten Zügen ohnehin zur Vorschrift, und auch ein Handdesinfektionsmittel sollte in eurer Reisetasche nicht fehlen.

Fotos: (c) istock.com – wundervisuals, molchanovdmitry, skynesher, ljubaphoto, mihtiander, mihtiander

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