Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) präsentierte am Dienstag ihr Modell für ein österreichweites Studierendenticket im öffentlichen Verkehr. Die ÖH Fraktionen AG, GRAS, VSStÖ, FLÖ, JUNOS und FEST erarbeiteten ein kostengünstiges Studierendenticket.

Die Eckpunkte sehen ein für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich gültiges Studierendenticket vor. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, zwischen einer drei-, sechs- oder zwölfmonats Variante zu wählen. Das Jahresticket soll um 360 Euro erwerbbar sein. Anspruchsberechtigt sind alle Studierenden auf österreichischen Hochschulen, die einen Leistungsnachweis von 8 ECTS im vorangegangenen Semester vorweisen können (ausgenommen sind die ersten zwei Jahre). Das Modell sieht eine maximale Anspruchsdauer von zehn Jahren vor.

Forderung

1 Ticket für Alles: Studierendenticket für alle öffentliche Verkehrsmittel in Österreich. Bestehende Studierendentickets sollen weiter aufrecht bleiben.
Anspruch: Anspruchsberechtigt sollen alle Studierenden sein, die 8 ECTS aus dem vorigen Semester nachweisen können – mit Ausnahme der ersten beiden Semester.
Maximale Anspruchsdauer: Diese soll in Summe 10 Jahre, also 120 Monate betragen. Diese müssen nicht an einem Stück sein.

Mobilitätskosten, vor allem jene für den öffentlichen Verkehr, stellen einen großen Anteil der monatlichen Kosten für Studierende dar. „Laut Studierendensozialerhebung 2011 liegen die Mobilitätskosten im Schnitt bei 81 Euro pro Monat. Durch ein günstiges Ticket sollen Studierende finanziell entlastet und so eine soziale Barriere im Studium abgebaut werden“, so Niko Swatek (JUNOS).

„Egal, in welchem Bundesland man studiert: Mobilität muss für alle StudentInnen in Österreich leistbar sein“, sagt SPÖ-Jugendsprecherin Katharina Kucharowits und unterstützt die Studierendenticket-Initiative der ÖH. Auch die grüne Wissenschaftssprecherin Sigrid Maurer spricht sich für die ÖH-Initiative aus.

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