Bei durchgelernten Nächten und mehreren Stunden voller Vorlesungen ist es kein Wunder, wenn dein Hirn manchmal einfach nicht mehr mitmacht. Dass du dich im Lernstress vorwiegend von Snacks und preiswertem Take-away ernährst, verbessert die Lage nicht. Was du isst, wirkt sich auf deine Nerven aus und das Konzentrieren fällt dir bei schlechter Ernährung noch schwerer.

Unterstütze deine Hirnfunktion

Von gesundem Studentenleben ist in Österreich keine Spur. Ein Großteil aller Studenten nimmt zu viel Zucker und Fette zu sich. Dem Gehirn gefällt das ganz und gar nicht. Im Studentenalltag soll es Höchstleistungen vollbringen und dafür benötigt es die richtigen Nährstoffe. Von heute auf morgen hat sich noch niemand klüger gegessen. Trotzdem weiß man heutzutage, dass fett- und zuckerlastige Ernährung die Konzentration erschwert. Wer sich kaum konzentrieren kann, tut sich wiederum mit dem Lernen schwerer. Wenn du dich klüger essen willst, verzichtest du daher lieber auf zu viel Fast Food sowie Süßigkeiten und konzentriert dich stattdessen auf sogenanntes Brainfood. Damit gemeint sind Lebensmittel mit Inhaltsstoffen, die die Gehirnfunktion unterstützen.

Wie genau funktioniert dein Gehirn überhaupt? Vereinfacht ausgedrückt, hängt die Hirnleistung von der Herstellung und Sekretion hirneigener Botenstoffe wie Dopamin ab. Solche Neurotransmitter erhalten die Hirnfunktionen aufrecht. Dieser Prozess ist auf Energiezufuhr angewiesen. Insgesamt macht dein Hirn etwa 20 Prozent deines tägliches Grundumsatzes aus.

Deshalb sind Süßigkeiten und Fast Food Gift fürs Gehirn

Grundsätzlich schafft Brainfood ideale Voraussetzungen für die Energie- und Nährstoffversorgung deines Hirns. Du wirst kaum noch müde und bist nicht so schnell gestresst. Obwohl dein Gehirn am liebsten Zucker und Fette verbraucht, stellst du deinen grauen Zellen diese Nährstoffe lieber nicht in Form von Fast Food und Süßigkeiten zur Verfügung. Zuckerhaltige Snacks zum Beispiel wirken wie Doping fürs Gehirn. Sie pushen die Energielevel nur kurzfristig, aber führen anschließend zu einem rapiden Tief mit Konzentrationsverlust. Ähnlich ineffizient sind Snacks mit gesättigten Fettsäuren. Sie verschlechtern die Struktur der Zellmembran sowie die Stoffwechselvorgänge deiner essenziellen Fettsäuren. Dadurch bremsen sie auf lange Sicht die Hirnleistung.

Was deinem Hirn schmeckt

Damit das Gehirn angemessen arbeitet, ist eine ausgewogene Vollwerternährung die beste Lösung. Es muss nicht immer Superfood sein: Stattdessen sind Vielfalt und Abwechslungsreichtum die wichtigsten Bausteine eines hirnfreundlichen Speiseplans. Die folgenden Grundsätze sind bei der Zusammenstellung einer angemessenen Ernährung für bessere Hirnleistung besonders wichtig:

  • Selbst zubereitete Gerichte aus frischen Zutaten bevorzugen.
  • Ausreichend komplexe Kohlenhydrate aus Vollkorn und Nüssen aufnehmen.
  • Statt kurzkettigen Fettsäuren viele Omega-3-Fettsäuren aus Lebensmitteln wie Fisch konsumieren.
  • Ausreichend Proteine aus Hülsenfrüchten, Samen und Meeresfrüchten aufnehmen.
  • Vitamine, Eisen und Chlorophyll aus Nahrungsmitteln wie grünem Gemüse beziehen.
  • Mindestens zwei Liter Wasser am Tag trinken.

Brainfood hin oder her: Schonend gegarte, abwechslungsreiche und frische Küche in Orientierung an den obigen Grundsätzen ist noch immer die beste Ernährungsweise. Sowohl für das Wohlbefinden und die Gesundheit als auch die Konzentrationsfähigkeit und Gehirnleistung. Schon am Morgen ist die Versorgung mit energiespendenden Lebensmitteln entscheidend, damit deinem Gehirn in der Uni angekommen genügend Energie zur Verfügung steht. Am besten nimmst du selbst zubereitete Gerichte mit in deine Vorlesungen. So kommst du gar nicht erst in Versuchung, auf konzentrationsraubende Snacks zurückzugreifen.

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